Und nochmal Chris und sein Bruder Matt Lieto sowie Matt Dixon – die wunderschönen Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen porträtierend, die den geilsten Sport auf diesem Planeten ausmachen: TRIATHLON!
Laufen, Triathlon, Multisport, Adventure Racing
Und nochmal Chris und sein Bruder Matt Lieto sowie Matt Dixon – die wunderschönen Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen porträtierend, die den geilsten Sport auf diesem Planeten ausmachen: TRIATHLON!
Na das ist doch mal total abgefahren, oder?
Michi: Ich glaub’, sowas brauchen wir demnächst!
Und mit richtig schönem Licht (die Jungs wissen, was sie tun) und inspirierender Natur ergibt das doch wohl echte Hingucker!
Note: Der Läufer ist kein Geringerer als Chris Lieto, Zweitplatzierter bei der diesjährigen IRONMAN World Championship in Kona, Hawaii!
Wo ich schon dabei bin: Von den Xterra World Champs gibt’s auch ein schönes, langes Video (10:41).
Nicht zu vergessen belegten unser Wahl-Tübinger Felix Schumann Platz 7 und unser Schwabe und Wahl-Südafrikaner Nico Pfitzenmaier Platz 10 overall. Ganz große Gratulierung!
Gerade bei Nico ist schön zu sehen, wie man auch als „Ex-Profi“ mit deutlich vermindertem Aufwand und viel anderem um die Ohren (er ist die gesamte Zeit „Crew“ für Hannes Blaschke) noch auf absolutem Weltklasse-Niveau mithalten kann.
Und dann kann man schön erkennen, dass es bei diesem Wettkampf echt hilft, wenn man Biken kann. Sonst gibt’s auf die Fresse . . .
Stolperte gerade über dieses Video des 2009 Xterra Trail Runs in Makena Beach, Maui. Es zeigt aus meiner Sicht einmal mehr, wie schwer es ist, Laufen visuell interessant zu präsentieren. Man muss schon ein Insider sein, um das toll zu finden. Und das bei einem der spektakulärsten Laufstrecken auf diesem Planeten. Das ist übrigens der gleiche Kurs, der bei der Xterra World Championship nach 1,5 km Schwimmen und 36 brutal harten MTB-Kilometern zurückzulegen ist.
Liked the fly-over at the beginning!
@Bernd: Und wen haben wir denn da in der ersten Startreihe mit # 277 (der Faxen macht) und mit # 198, hmm? Die kennen wir doch von irgendwoher?

Seit über 5 Jahren moderiere ich nun schon zusammen mit meinem Freund Martin das Ausdauersport-Forum auf der Web 2.0-Plattform XING. Mittlerweile sind wir immerhin auf die stattliche Größe von derzeit 12.768 Mitgliedern gewachsen, die zwischenzeitlich 28.740 Artikel verfassten.
Da mal wieder gerade ein paar interessante Trainingsfragen auftauchten, möchte ich hier mal die Verbindung zu XING herstellen und zwei Antworten (meine Meinungen – nicht mehr und nicht weniger) auszugsweise posten:
Der erste Thread betrifft (vermeintlich) die Grundschnelligkeit. Jan meinte, dass seine 10 km-Bestzeit zu langsam sei im Vergleich zu seiner Marathon-PBZ. Meine Antwort:
„Überdies liegen die 37:45 und die 2:57 h gar nicht so weit auseinander, wie hier beschrieben.
„Auf einer Linie“ (leistungstechnisch) liegen z.B.:
37:30 /10k mit 1:23:00 HM und 2:53:20 Marathon ODER 38:06 /10k mit 1:24:18 HM und 2:56:00 Marathon.
Du hast also nicht per se ein „Grundschnelligkeitsproblem (abgesehen von der Terminologie). Du bist da völlig im grünen Bereich.
Gleichwohl musst Du natürlich, um Deine Marathon-PBZ anzugreifen, etwas am Speed schrauben. Und dazu sind im Grunde alle Sachen, die Frank oben aufgeführt hat, hilfreich. Unterschreibe ich so 100%!
Im Gegensatz zu anderen Schreibern hier, halte ich den Tempodauerlauf für ABSOLUT UNVERZICHTBAR!! Wenn’s Ernst wird (letzte 8 Wochen vor Hauptrennen) streue ich stets zwei Varianten ein:
1. 2 x 20 min (ausgehend von den 37:45 in 3:55 min/km – entsprechend nach oben anpassen, sobald Du 10er-Referenz-Zeiten hast, die schneller sind).
2. 1 x 40 min (s.o. in 4:03 min/km).
Ich würde NIEMANDEM mehr als zwei „Qualitätseinheiten“ (wie ich das nenne) empfehlen. Alles andere ist GA1 oder regenerativ.
Ach ja, der #1 Grund, warum Athleten nicht ihr volles Potenzial am Renntag aufbieten können, ist nicht, dass sie schlecht oder zu wenig traniert hätten. Der #1 Grund ist, das sie inkonsitent trainiert haben. Das bedeutet in der Praxis meist, dass sie es irgendwo maßlos übertreiben und a) sich verletzen oder b) krank werden oder c) die Motivation verlieren. In allen drei Fällen führt das zu längeren Trainingspausen die absolut kontraproduktiv sind.
Ein weiteres Detail, das ich bei Marathonis immer anschauen würde ist, wie sehr sie „hintenraus sterben“ oder eben über entsprechende Tempohärte verfügen, sauber ihren Schnitt durchzulaufen oder – ideal – tatsächlich einen „negative split“ hinzulegen.“
Und etwas weiter folgte die Frage nach Periodisierung. Hier meine Antwort:
„Was mir spontan dazu einfällt:
- Es ist nicht etwa so, dass nur weil seit Arthur Lydiard (dem berühmten neuseeländischen Lauf-Coach) die PERIODISIERUNG „in“ ist, dass das auch automatisch die besten Resultate bringt.
- Grunsätzlich kommt es darauf an, wie Du Deine Wettkampfsaison planst. Bist Du ein „Normann Stadler-Typ“, der EINMAL IM JAHR (in Kona im Oktober) fit sein will? Oder – und das höre ich bei Dir raus – bist Du eher derjenige, der mal einen flotten Frühjahrs- oder Herbstmarathon laufen will und mitten drin noch eine saubere, zweimonatige Triathlon-Saison einpfriemeln möchte?
- Bei ersterem Typ macht eine perfekt geplante Periodisierung sehr viel Sinn. Dann würde ich Dir auch einen GUTEN Coach empfehlen, der das sauber plant (gibt ja viel Auswahl – auch online).
- Bei letzterem Typ kannst Du das ganze Jahr über mit Intervallen, Tempoläufen etc. spielen. Der absolut gewaltige „Peak“ wird Dir so wahrscheinlich nicht gelingen. Aber das Ganze ist dann i.d.R. weniger verbissen und Du kannst jede Menge Wettkämpfe auf ordentlichem Niveau bestreiten (wenn Dir das Spaß macht).
- Übrigens halte ich nicht viel davon, in der ersten Periode (Grundlagen, Preperation, Base – wie auch immer) nur ausschließlich GA1 zu trainieren. Ab und zu einen richtig harten Tempolauf oder gar einen C-Wettkampf bringt ein wenig Abwechslung und „Pfeffer“ in den Trainingsalltag, „wirbelt Staub auf“ (durchbricht die Routine) und bringt Spass.“

Irgendwie inspiriert mich gutes Design doch immer wieder auf eine unerklärliche, subtile Art.
So war es mir ein Bedürfnis, das Design dieses Blogs mal wieder anzupassen in Richtung simples Layout und einfache Bedienung. Ich hoffe, es gefällt.

Habe ein paar Bilder von unserer Trailrun Foto-Session hochgeladen. Mannomann macht das Spaß. Ich könnte die ganze Zeit draussen auf den geilen, supertrockenen Trails rumheizen. Und dann noch jeden Tag so ein Kaiserwetter! Da werde ich wohl zur Abwechslung mal wieder mein Mounty ausfahren müssen . . . *seufz*, das Leben ist hart!

Endlich hat es mal geklappt, dass Michi und ich unsere gemeinsamen Leidenschaften Laufen und Fotografieren „unter einen Hut“ gebracht haben. Heraus kam zwei kleine Foto & Film-Sessions: Eine im Morgenlicht rund um den Brucker Fels und eine im Sonnenuntergangslicht rund um’s Bäuerloch. Das passt ganz gut zusammen mit meiner Entscheidung, ein für alle Mal die Sch…-Windows-Kiste rauszuwerfen und durch eine tolle Apple-Kiste zu ersetzen (um genau zu sein: ein MacBook Pro – yeah! *freu*). Nachdem ich seit zwei Jahren einen iPod Nano und seit Frühling ein schickes iPhone mein eigen nenne, war es schließlich nur konsequent auf die eindeutig bessere Technologie zu wechseln (ich geb’s zu: ich war in der Vergangenheit einfach zu schwäbisch-sparbrötchenmäßig unterwegs). Aber wenn man so viel vor dem Rechner sitzt wie ich, dann macht ein gutes Werkzeug einfach Sinn. Ich fahre ja auch keinen Smart . . .
Was uns zurück bringt zu den Fotos und Videos. Apple bietet da wunderbare Möglichkeiten der Filmbearbeitung. Diesbezüglich ist mir Michi mit seiner einschlägigen Erfahrung (ich sag’ nur: Oberstdorf-Trainingslager und Hohenneuffen Berglauf) natürlich um einiges voraus. Aber ich werde schnell dazulernen!
Mein in unzähligen Seminareinsätzen treuer Begleiter, der Panasonic Camcorder, leistete dafür gute Aufnahmearbeit, während Michi’s Lumix natürlich die Möglichkeiten meiner Casio Exilim doch deutlich übersteigt. Kurz und gut: Da die schwäbischen Automobilbauer und Werkzeugmaschinen-Hersteller seit langem nichts mehr zu arbeiten haben und bei mir (mal wieder *grrr*) kurzfristig ein Seminar storniert wurde, fanden sich zwei Techie-Freaks zum spielen im Wald. Und, ja, es hat Spaß gemacht. Demnächst könnte sich möglicherweise das eine oder andere Resultat hier zeigen . . .
Love it!

Julie Dibens auf den letzten Metern der Laufstrecke (Foto: tri2b)
Oh my God! I almost forgot! I’m terribly sorry!
Ja, ja, es ist schon wieder ein ganzes Jahr her: Die Xterra-WM auf Maui fand letztes Wochenende statt und leider durfte auch ich deutlich den Unterschied zum „großen Bruder“ IRONMAN spüren, was das Aufmerksamkeitsniveau betrifft. Ist mir doch glatt durchgerutscht. Und das obwohl ich die Xterra-WM jederzeit als Wettkampf der IRONMAN-WM vorziehen würde.
Naja, die üblichen Verdächtigen machten sich auf an den Westrand des 3000 Meter hohen Vulkans Haleakala. Angeblich war das Rennen mega-spannend, wenn wir den Berichten auf tri2b bzw. Tri-Mag glauben dürfen.
Senior Llanos gewinnt zum dritten Mal und sichert sich – nach seinem relativ enttäuschenden 14. Platz in Kona – zum vierten Mal das Double aus IM und Xterra. Wer soll ihm da auch das Wasser reichen? Julie Dibens schafft als erste Frau den Hattrick – im Gegensatz zum Männerrennen völlig überlegen.
Ergebnisliste gibt’s hier!
Fotogalerie gibt’s hier!

Wo ich nun schon dabei bin, dieses mir seit langem liebe Thema wieder etwas aufzuköcheln, möchte ich außer dem Trail Magazin auch ein paar weitere Links posten.
Weitere „Kapazitäten“ auf dem Gebiet des Trailrunning sind allen voran der Gripmaster und das Trailschnittchen. Ich will jetzt mal nicht den Sinn solcher „Spitznamen“ hinterfragen. Aber was auffällt, ist, dass sich in einer solchen feinen Nische Menschen derartig professionell vermarkten. Ungeheuerlich. Da können sich fast alle Triathleten und praktisch alle Läufer eine fette Schwarte von abschneiden! Das gilt insbesondere auch für die visuelle Darstellung (Das Auge isst mit!) der Sportart. Bei den Trias selbstbeweihräuchern sie sich (bzw. gegenseitig) und stecken sich die Taschen mit unseren Verbandsabgaben voll. Und hier? Da produziert ein Denis Wischniewski das Trail Magazin unentgeltlich (Zitat: „Das TRAIL ist ein Fanzine! Wir lieben diesen Sport!“) praktisch im Alleingang. Und darüber hinaus in einer unfassbaren Qualität!
Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt: Wann passen die unbedingten „must-have-dones“ der Laufwettkämpfe in mein Leben. Auf der Straße sind da noch so profane Dinge wie die Marathons in Berlin und New York. Abseits sind da so Klassiker wie der Swiss Alpine Marathon (natürlich der K78) in Davos, Der Rennsteiglauf in Thüringen, der Gore-Tex Transalpine-Run, das Corsica Coast Race und natürlich * trommelwirbel* der UTMB, der Ultra-Trail du Mont-Blanc in Chamonix, der König aller Ultra Trails!
Nebenbei bemerkt gibt es -anders als in anderen Sportarten – bei den Trailrunnern eine sensationelle Lichtgestalt in dem Spanier Kilian Jornet, der das Ding im Alter von 20 Jahren gewinnt! Aber auch zwei Bekannte mischen in der Königsklasse (vergleichbar mit dem IRONMAN Kona – aber deutlich länger und sicher härter) der Trailläufer vorn mit: Uli Calmbach aus Schwäbisch-Gmünd auf Platz 4 und Armin Hohenadler, den ich letztes Jahr beim IRONMAN und der Xterra-Wm auf Maui kennen gelernt habe, auf Platz 10.
Schon vor einem Jahr bin ich auf das Trail Magazin gestossen. Aber da ich zu diesem Zeitpunkt v.a. Triathlon im Kopf hatte, habe ich an dieser Stelle nicht darüber berichtet. Nun hat mich Farmin Gorerunner mit einem seiner aktuellen Beiträge wieder an dieses wirklich hervorragend gemachte E-zine erinnert und ich möchte es niemandem mehr vorenthalten. Weil ja doch auch einige im direkten Umfeld von Verletzungen und Motivationsproblemen gebeutelt sind und damit – zumindest potenziell – offen sein dürften für das, was wir hier ohnehin bevorzugt machen: Laufen abseits der ausgetretenen Pfade oder eben neudeutsch Trailrunning.
Ich weiß jetzt nicht, ob man dahinter gleich wieder den nächsten Megatrend sehen muss. Aber es macht sensationell viel Spaß – keine Frage. Braucht fast nichts an Spezialausrüstung (OK, ein paar gute Trailschuhe sind schon hilfreich und jetzt auch schon wieder eine gute Stirnlampe). Bietet viel Abwechslung. Und ist darüber hinaus extrem gut für die Lauftechnik, Koordination und gleichzeitig verletzungsvorbeugend.

Beuren und Umgebung aus der Luft (© Google Maps, runmap.net)
Wie heißt es doch immer so schön: You don’t know what you’ve got until it’s gone . . .
Da ist ‘ne Menge Wahres dran! Das durfte ich schmerzlich in den letzten Monaten spüren, was das Thema Laufen angeht. Nun scheinen meine Achillessehnen langsam schmerzfrei. Ich will nichts verschreien, aber es sieht gut aus . . .
Zeit, mal wieder richtig laufen zu gehen! Jawoll! Nicht mehr nur meine kleine Standard-Regenerationsrunde „Rund um Beuren“. Sondern längere Läufchen über eine Stunde – vielleicht gar zwei Stunden??! Ahh, welch’ Wonne!
Und dank runmap.net darf ich diese Strecken jetzt auch anderen zugänglich machen. Nichts zu danken – enjoy!
Und bei Fragen gern direkt an mich wenden! Für diejenigen Leser, die sich schon immer gewundert haben, wo denn die Schwäbische Alb ist oder was das mit „Gebirge“ zu tun haben soll: Ja, es geht hier recht ordentlich hoch und runter. Allerdings nur am sogenannten Albtrauf, der nördlichen Albkante. Einmal oben angekommen ist es doch relativ flach. Weshalb wir gern ein paar Mal hoch und runter laufen.
Und ja, es gibt hier tatsächlich wunderschöne Trails zum laufen – und auch biken. Deshalb gibt’s hier in der Gegend auch einige der besten deutschen Mountain Biker!

Auf meinem Balkon: Der Morgen kündigt sich an
Hallo! Ich bin wieder zurück von meiner traditionellen Herbst-Fastenwoche in den wunderschönen Ammergauer Alpen. Genauer gesagt: Im Schillingshof in Bad Kohlgrub (900 m.ü.M.). Deshalb war es die vergangene Woche auch so still hier, denn Fasten und Computer, Handy, Arbeiten passen eben nicht wirklich gut zusammen.
Letztes Jahr fiel dieser Termin ja leider aus wegen IRONMAN und Xterra-WM. Aber dieses Jahr genoss ich wieder diese wunderschöne Woche der Ruhe und der innerlichen Reinigung. Ich glaube, das hat sogar meinen Achillessehnen gut getan! Auch wenn mir das Fasten dank meines brutalen Körperfett-Anteils schon sehr an die Reserven geht, ist es doch jedes Mal eine körperliche und seelische Runderneuerung für mich.
Kleine Foto-Auswahl unter Bilder!
Erstellt mit Wordle. Hübsch, gell?!

Der Kona Bike Count ist öffentlich. Er wird jedes Jahr auf’s Neue beim Bike Check-In am Vortag des Rennens in Kooperation der Hersteller und Triathlete Magazine durchgeführt. In der Industrie werden sie mit Spannung erwartet, denn sie geben schon ganz klar den Weg vor. Viele Marken haben in der Vergangenheit davon profitiert, dass große Athleten – vor allem auf dem Rad – die Marke und indirekt auch die Verkäufe enorm gepusht haben. Prominentes Beispiel war hier sicher allem voran die Marke Kuota, arguably, die ohne Normann nie diese Popularität hätte genießen können (und die seither auch wieder schwer am Fallen ist).
Die Highlights? OK, Cervelo nach wie vor absoluter Marktführer . . . und weiter steigend! Direkt dahinter Scott, Specialized und Felt . . . alle leicht steigend. Die ganzen großen Marken bauen also weiter ihre Marktführerschaft aus. Der erste große Verlierer ist Trek. Es ist ja auch die erste Marke, die ihr aktuelles TT-Bike noch nicht draussen hat, dafür aber umso besser mit Chris Lieto’s bestem Radsplit vertreten wurde. Cannondale erstaunlicherweise trotz bester Repräsentanz (u.a. Chrissie Wellington und Sandra Wallenhorst) gleich geblieben auf realtiv schwachen 68 Bikes.
Bei den Laufrädern fällt die Marktführerschaft unfassbar deutlich aus: Zipp ist praktisch uneinholbar mit 1936 Rädern vorn . . . gefolgt von HED mit 229.
Bei den Aero-Helmen führen Giro (288) und LG (272) deutlich vor dem Rest. Genau wie bei den Sätteln: Dort liegen – nicht überraschend – Fi’zi:k (477) und Selle Italia (383) deutlich vor der Konkurrenz.
Die Aero-Lenker werden ebenafalls von einem Duo dominiert: Hier liegen Profile Design (572) und schon etwas abgeschlagen Vision mit 392 vorn. Und schließlich sehen die Komponentengruppen Shimano fast so deutlich wie Zipp bei den Wheelsets vorn: 1360 versus SRAM’s 289 und Campagnolo’s 107. Die Wattmesser wurden auch gezählt. Klarer Markführer hier nach dem Ausstieg von Ergomo ist SRM mit immerhin 134 Computern an den Race Bikes in Kona.

Ein paar Dinge, die mir so durch den Kopf schwirren bezüglich IRONMAN:

Puuh. Welch ein Nacht – welch ein spannendes Rennen. Auch wenn beide Tipps von mir passten und sowohl Crowie, als auch Chrissie ihre Siege wiederholten – das sah lange Zeit bei Crowie nicht unbedingt nach Sieg aus. Dass Chrissie die Damenkonkurrenz dominieren würde stand ausser Frage. Aber würde sie den Course Record von Paula Newby-Fraser , the „Queen of Kona“, unterbieten können? Sie konnte. Aber an ihrem Gesicht und den Interviews im Ziel konnte man erkennen, a) wie gut Paula’s Streckenrekord war und b) wie tief sie schürfen musste, um eine lausige Minute drunter zu bleiben. Und dahinter hätte ich mich total verschätzt (und deshalb klugerweise nur den Tipp für die zwei Sieger abgegeben). Mirinda hatte ich zwar auf der Liste, aber dass sie vom zehnten auf den zweiten Platz vorlaufen würde und mit einem 2:56-Marathon den Frauen-Marathonrekord brechen würde – damit hatte ich nicht gerechnet. Und dabei sah sie soooo smooth aus! Eine der schönsten Lauferscheinungen – Männer eingeschlossen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die „schönen“ Läufer (sauberer Laufstil – nicht Outfit o.ä. – IMHO) auch die schnellen Läufer sind (Crowie, Raelert, Mirinda, Virginia etc.). Dahinter mit der Spanierin Virginia Berasategui eine weitere Klasse-Läuferin. Bek Keat erhielt schon einen 4-Minuten-Penalty in T2 und wurde später ganz DQ’ed. Yvonne gab auf. Und Sandra Wallenhorst lief zwar mit einem 3:09-Marathon in die Top Ten – aber da war das Kind schon in den Brunnen gefallen. Not her day! Sam McGlone hatte ja genau das gleiche Malheur wie ich (Achilles Tendonitis), musste ein ganzes Jahr pausieren, fand erst ganz langsam wieder zurück zu ihrer Form und zeigte in Kona einmal mehr, welches Talent in ihr steckt (6. Platz mit einer soliden 9:30).
Zu den Herren der Schöpfung:
Auf der Website von Specialized sind zwei sehr nette Interviews, die die Legende Peter Reid mit Chris McCormack und Terenzo Bozzone hält:
Peter Reid sits down with Chris McCormack before Ironman Hawaii 2009
Peter Reid Interviews Terenzo Bozzone Leading up to Ironman World Championship 2009
Und dann ist da noch ein nettes Produktvideo über das „alte“ Specialized Transition und das „neue“ Shiv. Ich poste hier den Link, weil es schön gemacht ist, mit toller Musik und attraktiven Bildern von Kona im Oktober.
Morgens am Pier von Kona . . . ahhh . . . hat schon was!

Einmal noch schlafen für die Athleten, während wir auf heute Abend warten und ab 18:45 Uhr (06:45 Uhr Ortszeit Hawaii) das Rennen der Rennen verfolgen können.
Eine nette Observation von Erika Csomor in Kona möchte ich hier teilen:
„Do you remember Tom [Sawyer], who got ordered by his aunt to paint their fence? Tom made the boring and long job attractive by selling it to his friends. Something similar happens here in Kona. People got lined up and ready to pay fortunes for equipment, nutrition, travel expenses to come here to Hawaii – only to burn to ashes in the lava fields…“
Unter vielen anderen Details, ist es auch toll, was es so alles an SWAG (Stuff We All Get – zu deutsch „Zeug“) gibt, wenn man sich als Athlet in Kona befindet. Mein Ausrüster blueseventy (Blog hier!) lässt sich da nicht lumpen und zeigt das neue 2010er-Modell des PZ3 sowie eine Limited Edition Kona 09 Goggle.
