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Nach Jahrzehnten der Vermutungen und Verdächtigungen ist nun klar, was dem interessierten Laien und den Experten seit vielen Jahren klar ist: Es wird flächendeckend gedopt im Radsport.

Und plötzlich regen sich die Medien einerseits und die „interessierte Öffentlichkeit“ andererseits groß darüber auf. Aber warum gerade jetzt fragen sich da einige. Ja warum eigentlich? Und WER regt sich denn da auf?

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Nach dem etwas gezielteren Laufblock mit kürzeren, schnelleren Einheiten, ist es eine Wohltat, wieder auf die richtig langen Sachen hin zu trainieren. Und ohne Druck seriös und langfristig für nächstes Jahr aufzubauen. Das Laufen ist ganz gut „im Kasten“. Schwimmen werde ich ein wenig Grundlagenarbeit machen. Aber als Selbständiger und damit richtiger Amateur (irgendwo muss ich ja die Brötchen verdienen), werde ich die begrenzte Zeit für’s Training v.a. auf die langen GA1-Ausfahrten mit dem Rad legen. Die vergangene Woche gab da schon einen Vorgeschmack. Es macht Spaß, mal wieder in ruhigem Grundlagenausdauer-Tempo lange Stunden durch die Lande zu radeln. :-)

Bei dem ersten Koppeltraining merkte ich dann aber schon, dass die Beine erst wieder an den Wechsel Rad-Lauf gewöhnt werden müssen. Ich werde wohl zum Spaß und als gutes Wechseltraining den einen oder anderen Sprint-Triathlon im August bzw. September einstreuen.

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Hochfeldern Alm mit Blick Richtung Brandjoch (Foto: © getgoing)

Race Stats:

  • Strecke: 16 km (tatsächlich bis Sonnalpin: 15 km)
  • Höhenmeter: 2.100 (tatsächlich bis Sonnalpin: + 1.750 Hm / – 210 Hm)
  • Schuhe: Asics DS-Trainer
  • Starter: beeindruckende 800, davon 735 im Ziel (92 Frauen)
  • Platzierung/Zeit: 54. overall (17. M35) in 2:11:29
  • Platzierung „Team Sport Schweizer“: 1. Platz in 8:57:27 (4er-Team)

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Dank der Suunto t6 war die Analyse des Montafon Arlberg Marathons recht interessant. Im Bild oben ist das tatsächliche Höhenprofil des Laufs zu sehen. Spannend sind auch die von mir gestoppten Zwischenzeiten und die entsprechenden Tempi. Wie in der Tabelle unten recht gut zu erkennen ist, sind die Zwischenzeiten naturgegeben durch die Strecke sehr variabel. Zusätzlich zu den reinen Zahlen wie Höhenmeter im Aufstieg/Abstieg kam die Streckenbeschaffenheit erschwerend hinzu, vor allem in der Trail-Passage zwischen ca. km 22 und km 24. Deutlich ist auch die fiese „Nase“ bei ca. km 37 zu erkennen – sowohl im Höhenprofil, als auch in der Durchschnittsgeschwindigkeit, die einmal mehr knapp über die 6 min/km-Marke rutschte. Die roten Punkte auf der X-Achse im obigen Bild entsprechen genau den Datenpunkten in der unteren Grafik.

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Spontan habe ich mich entschlossen, gestern Abend mal wieder mit den Frickenhausener Triathleten ins Wasser zu springen. Langsam aber sicher möchte ich mir mein Wassergefühl wieder zurück holen. Klappte schon ganz ordentlich. Habe richtig Lust auf Schwimmen und Wasser gehabt. Fühlt sich toll an, so durch’s nasse Element zu gleiten. Wenn wir mal wieder eine wärmere Periode haben und der heimische Bodensee sich entsprechend erwärmt hat, werde ich wohl mal wieder ein langes Trainingswochenende am See einlegen und die morgendlichen, langen „Open Water Swims“ zuhause genießen.

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Bild: Jörg und Michi beim Hohenneuffen-Berglauf 2007 (© TSV Beuren)

Gerade gestern Abend musste ich einmal mehr an einen DER Hauptfehler im Training denken, als ich mit den VLT’lern gelaufen bin. Wie man auf der Website dieser Laufgruppe sehen kann, waren die meisten von uns beim Nebelhorn-Berglauf in Oberstdorf. Wir alle hatten also einen Wettkampf in den Knochen. Außer mir, Alex und Karl S. schien das aber wie gewohnt niemanden vom schnellen Laufen abzuhalten. Das ist eben die gefährliche Seite vom Training in der Gruppe. Es kann unheimlich wirkungsvoll sein, wenn ich gut ausgeruht bin und wirklich die Limits austesten möchte. Aber jede Woche einen Mini-Wettkampf macht trainingstechnisch keinen großen Sinn. Das ist aus meiner Sicht auch der Grund, warum die Leute, die uns am Mittwoch abhängen eben im Wettkampf weit abgeschlagen ins Ziel laufen. Es kommt sehr, sehr, sehr selten vor, dass jemand meine wahren Möglichkeiten im Training zu sehen bekommt. Dafür hebe ich mir die wirklich wichtigen A-Wettkämpfe auf.

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Am selben Tag wie der Montafon Arlberg Marathon fand auch der Zermatt Marathon statt. Der Vorjahressieger des MAM, Gerd Frick, lieferte sich in Zermatt einen harten Kampf mit Helmut Schiessl, der schließlich knapp gewann. Das Bild zeigt die beiden vor der grandiosen Kulisse des Matterhorns.

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Bild: Der ungarische Sieger Miklós Zatykó am Bergsee (© Fremdenverkehr St. Anton am Arlberg)

Mein Abenteuer Berg-Marathon war ein schönes, erlebnisreiches und erfolgreiches. Ich nutzte die Gelegenheit, meinen Freund und ehemaligen Triathlon-Kameraden Michael Schwenzig in Liechtenstein zu besuchen und fuhr von dort „um die Ecke“ ins schöne Montafon. Das Wetter sollte sehr sonnig und warm sein, aber glücklicherweise nahm sich das Wetter zu dieser Änderung nach Dauerregen und kühlen Temperaturen etwas Zeit. Am Start dann fast perfekte 16°C, leichte Bewölkung, kaum Wind (OK, für mich hätte es noch ein bißchen kühler sein können, aber wir wollen mal nicht mosern). Später im Verwall-Tal kam dann die Sonne doch gleich recht brutal durch und prompt „vermisste“ ich eine Verpflegungsstelle.

Stats:

  • Distanz: 42,195 km
  • Höhenunterschied: +1.300 m / -875 m
  • Schuhe: Asics DS Trainer
  • Wetter: Am Start 16°C und bewölkt, im Ziel dann 21°C und sonnig
  • Starter: 223
  • Platzierung/Zeit: 7. Platz overall (4. M30-40) in 3:21:27 h

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Die Meldung des Tages für uns Ausdauersportler ist aus meiner Sicht, dass Dieter Baumann wohl ein Comback plant (Frankfurt Marathon am 28. Oktober). Mit 42 Jahren nicht ganz ungefährlich. Mit oder Zahnpasta hat er da möglicherweise einen Ruf zu verlieren . . .

Auf jeden Fall bewundere ich seinen Mut. Obwohl er die paar letzten Jahre beim Tübinger Nikolauslauf jedes mal eine beeindruckende Leistung abgeliefert hat.

Und dann gibt es da noch einen weniger prominenten Athleten, der ein Comeback plant: Ich habe mich gestern spontan, noch gefesselt von den Emotionen rund um den IRONMAN® Frankfurt European Championship, für nächstes Jahr angemeldet und habe somit noch genau 12 Monate, um meinen Körper in Schuss zu kriegen für einen guten Langdistanz-Triathlon. Durchkommen ist sicher eher kein Thema, Quali für Hawaii muss schon sein (dank WTC-Regel muss ich noch ein letztes Mal in der M35 starten – ein paar Tage vor meinem 40. Geburtstag). Um nächstes Jahr nach 17 Jahren Pause sicher nach Hawaii gehen zu dürfen, muss ich eine Zeit möglichst deutlich unter 9:30 h hinlegen – nicht gerade lumpig. Da werde ich wohl mit den Frickenhauser Triathleten ein paar Mal in den Pool steigen müssen. Und eine ordentliche Zeitfahrmaschine muss auch her. Damit schaffe ich mir den nötigen Druck, an meinem Druck auf eben diesem zu arbeiten. Und Laufen geht irgendwie sowieso immer . . . :-)

Übrigens waren die Startplätze nach Aussagen der Organisatoren innerhalb von 24 Stunden weg!! :-(

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Da ich beruflich ohnehin bis Samstag-Abend im Taunus verweilen durfte (Seminar im KTC der Dresdner Bank), entschied ich mich spontan, den OL-Wettkampf in Baindt abzusagen und mir statt dessen den IRONMAN™ in Frankfurt als Zuschauer reinzusaugen.

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Jörg Schneider

 

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