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Jetzt, da ich mal wieder im Markt für ein aktuelles Zeitfahrrad bin, muss ich unbedingt auf der Eurobike vorbei, DER Fachmesse für Fahrräder aller Art. Und alle sind sie da. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, einige unserer bestehenden Sponsoring-Partner zu besuchen und so den persönlichen Kontakt zu halten.

Nebenbei liegt Friedrichshafen ganz gut auf dem Weg ins Tiroler Oberland, wo am folgenden Samstag die Adidas Natventure Trophy stattfindet. Niki und ich werden ein Zweier-Mixed-Team abgeben und mal sehen, was geht.

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Morgen geht’s für mich ja zur Eurobike - ein Traum für kleine Jungs und Materialfetischisten . . . :-)

Achim Achilles hat doch tatsächlich passend zu meinem aktuellen Lebensfokus mal wieder eine echte Knaller-Kolumne hingelegt. Nur, dass der Arme als erschwerenden Zustand Familie hat . . . aber lest selbst! ;-)

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Nach dem flotten Hunderter gestern auf dem Bike, grüßte mich heute ein weiterer paradiesischer Sommertag. Michi war mit Karl beim Pässefahren (Stilfser Joch etc.), Dennis und Frank meldeten sich nicht (das beste Mittel ist noch SMS, aber auch da wird das Handy eher zufällig angeschaut). So lief ich dann allein eine schöne, neue Strecke um die Baßgeige nach Oberlennigen (Trinkfläschchen auffüllen am Scheuffelen-Brunnen), dann das Tobeltal hoch auf die Alb, rüber nach Diepoldsburg, über die Ruine Rauber runter zum Sattelbogen, hoch auf die Teck. Dort traf ich zufällig die Mädels vom TB Neuffen, die völlig entspannt und lustig mal eben zwischen Frühstück und Mittagessen von Neuffen rübergelaufen waren. RESPEKT!! Nach nochmaligem Trinkflasche auffüllen ging’s in weitem Bogen nach Süden fast bis zum Sattel, dann durch die Kehre nach Norden über’s Hörnle nach Owen und zurück nach Beuren. Alles weitgehend auf schattigen Waldwegen, die am Morgen noch schön kühl waren. Mittags auf dem Heimweg von Owen wurde es dann in der Sonne schon wieder brutal heiß. Deutlich spürte ich den Dehydrationsgrad an der abnehmenden Perspiration. Und die Beine machten sich dann auch bemerkbar – der Tank war definitiv leer! 100 Meter von zuhause traf ich dann noch Dieter und seine ganze Bande, die einen gemütlichen Familienausflug mit den Rädern machten. Anschließend dann schön rehydriert, ordentlich Glykogen-Depots aufgefüllt und zur Regeneration in die Therme.

Stats: 35 km in 3:00 Stunden glatt, 880 Hm

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Dass die Aussies eine recht „spezielle“ Gruppe von Menschen sind, wird jedem spätestens dann klar, wenn er zum ersten Mal „Down Under“ aus dem Flieger steigt. Funny bunch of people. Einer der witzigsten, die mir je untergekommen ist, ist Greg Welch, seines Zeichens IRONMAN© Weltmeister 1994. Ich werde den Abend nach der Siegerehrung des IRONMAN® Hawaii 1991 nie vergessen, als Greg und all’ die anderen tollen Typen in einer Bar in Kona (ich erinnere mich nicht mehr an den Namen) zusammen im guten, alten „Top Gun„-Stil Karaoke „You lost that lovin’ feelin’“ trällerten. Great fun! :-)

„Zu-fällig“ stolperte ich über die ursprüngliche Motivation von Greg, mit dem Triathlon-Training zu beginnen. Here it is:

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Jetzt ist es soweit: Ich muss doch für all’ diejenigen, die Achim’s Ergüsse auf Spiegel.de nicht regelmäßig verfolgen, hier ein paar nette Textstellen wiedergeben und ein Link legen zu einem Läufer, der außer dem Laufen auch noch genial schreiben kann (OK, das Erstere wohl eher weniger genial).

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Wo ich nun schon mal Überlingen in meinem letzten Post verlinkt habe, klickte ich auf den Link, um ihn zu testen und stolperte über folgende 360°-Panorama-Bilder meiner Heimat. Weltklasse, wie ich meine. Aber schaut selbst:

Von der Birnau aus – 2 km von meinem Elternhaus (man kann’s fast noch sehen auf dem Blick nach Westen)

Der Landungsplatz in Überlingen

Die Hofstatt in Überlingen

Der Blick vom Museum über die Stadt

OK, ich geb’s zu: Das hat jetzt nicht viel mit Sport zu tun, aber ein wenig Lokalpatriotismus sei mir erlaubt. Außerdem hatte ich am Wochenende einmal mehr das Gefühl, dass die Heimatregion als Trainingsrevier unschlagbar ist.

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Nachdem mein erster Triathlon in 16 Jahren am Samstag so glatt über die Bühne ging und ich diesen als intensive Trainingseinheit in die Woche integriert hatte, gesellte ich mich am folgenden Sonntag zu den alten Kempen des RSF Überlingen. Wenn ich schon einmal in der Gegend bin besuche ich natürlich gern meine Eltern in der Heimat Überlingen am Bodensee. Und dann kommt mir die Sonntagsausfahrt des RSF gerade recht. Auf dem Weg nach Überlingen fiel mir ein, dass ich nichts zu essen mitgenommen hatte. Ich kalkulierte kurz, ob mir es zeitlich noch reicht und fuhr zurück, um ein paar Riegel und ein Fläschen Hammer Gel zu holen. Das sollte sich als Lebensretter herausstellen.

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Zuerst einmal musste ich eine neue Checkliste für den Sport „Triathlon“ anlegen. War ja nun fast 16 Jahre her seit dem letzten Triathlon-Wettkampf (IRONMAN Hawaii, 19. Oktober 1991). Dann die ganze Ausrüstung in den A6 – Mann ist da Platz im Vergleich zu einem Adventure Race. Alles sehr überschaubar. So machte ich mich also am Samstag auf den Weg in die hübsche Oberschwaben-Metropole Ravensburg. Dort fand in der 22. Ausgabe (!!) der Ravensburger Triathlon statt. Alles easy, da der Start erst für 11:00 Uhr geplant war. Als ich dort aufschlug, starteten sie gerade den Kids-Triathlon. Welch ein wunderbarer Anblick: Lauter kleine Buben und Mädels, die irgendwas wie 100 m Schwimmen, 2 km Radeln und 500 m Laufen absolvierten, mit vollem Engagement bei der Sache waren und sichtlich den natürlichen Spaß an der Bewegung auskosteten. Die Zuschauer waren sichtlich gerührt – ich auch.

Bis zur Nachmeldung war ich mir nicht sicher, ob ich mir die olympische Distanz geben sollte, oder ob die Sprint-Distanz für meine Zwecke nicht besser geeignet sei. Ich enstchied mich dann kurzfristig für den Sprint. Schließlich hatte ich eine solide Trainingswoche mit reichlich Radkilometern in den Beinen. Mein Fokus war, dieses Rennen als intensives Training durchzuziehen und seit langem erstmals wieder Tri-Wettkampfluft zu schnuppern.

Race Stats:

  • Distanzen: 0,75 km Swim – 24 km Bike – 5 km Run
  • Höhenmeter: 475
  • Platzierung: 12. Platz overall (2. Platz M35)
  • Zeiten: 1:15:25 (09:56 – 45:59 – 19:30)

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Gestern habe ich endlich ernst gemacht und die im Grunde vor der eigenen Haustüre liegende Schwäbische Alb entwas weiter erkundet. Von mir durch’s Lenninger Tal hoch auf die Alb und rüber nach Blaubeuren. Neben dem sensationell schönen Großen Lautertal habe ich nun – fast parallel – ein weiteres Schmuckstück entdeckt: Das Mühltal von Schmiechen unten in der Donautal-Ebene hoch nach Münsingen-Böttingen auf der Albhochfläche. Ich suche ja besonders nach FLACHEN Trainingsstrecken (da die IRONMAN-Strecken ja doch meist eher flach sind). Und die sind interessanterweise gerade auf der Albhochfläche zu finden. Bei uns unten gibt’s dagegen nur die völlig übervölkerten und zugebauten Täler (Neckar, Rems, Fils), die mich einfach landschaftlich nicht vom Hocker hauen. Und bei mir muss das Training auch immer von DER Seite etwas bieten. Insgesamt waren’s dann 125 km mit doch ganz schnell mal wieder 1.270 Höhenmetern (lässt sich hier einfach nicht vermeiden). Anschließend noch ein flotter Koppel-Lauf und ab unter die Dusche . . . :-)

Jörg Schneider

 

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