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Nachdem jede Menge Top-Athleten mit diesen schon erstmal seltsam anmutenden cep Kompressionssocken in Wettkämpfen unterwegs war und ich einige dazu interviewt habe, war meine Neugier so groß, dass ich mir auch ein paar bestellte. Bei mir kamen Neugier, Technikverspieltheit, meine andauernden Herausforderungen mit meinen Waden beim Schnelllaufen (siehe verschiedene Posts), aber auch eine gehörige Portion Skepsis zusammen.

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Am Wochenende haben wir (Dennis, Alex, Michi und ich) uns mal wieder einen Long Jog gegeben. Das Wetter hätte nicht wirklich schrecklicher sein können. Aber selbst in so trüben Aussichten, hat es Michi fertig gebracht ein wahres Kunstwerk zu erschaffen. Ich kategorisiere dieses Foto jedenfalls in den Ordner „Art“ (man beachte die surreal anmutenden Herbstfarben und die leichte Bewegungsunschärfe).

Stats: 26 km in 2:20 h mit 650 Höhenmetern. Nasskalt bei 3°C. Oben auf der Albhochfläche dicke „Suppe“ und ein fieser, kalter Wind.

Ich war froh, dass ich mich am Abend bei der Jahresabschlussveranstaltung der SG Dettingen/Erms aufwärmen und jede Menge offener, gastfreundlicher und interessanter Sportler kennen lernen durfte. Unter anderem zeigte Bernd Weis Bilder von seinem 2:32-“Ritt“ (bester Deutscher auf Gesamtrang 37) beim New York City Marathon.

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Gestern bin ich auf eine hübsche Artikelserie auf Triathlon-Szene.de gestossen, die sich mit einem aus meiner Sicht interessanten Thema der Sportler-Ernährung beschäftigt: Der Kohlenhydrat-Zufuhr in Training und Wettkampf.

Natalie (wer auch immer dahintersteckt) hat jedenfalls gute Arbeit geleistet, einen sauber recherchierten Artikel zum Thema zusammenzustellen. Unter anderem zitiert sie dabei auch einen geschätzten österreichischen Experten (OK, das widerspricht sich jetzt), Dr. Kurt Mossburger. Er hat in seiner Prublikationsliste auch noch einen Haufen interessante Artikel abseits von Ernährungsfragen.

Daneben möchte ich natürlich auf keinen Fall DEN Experten schlechthin vergessen: Asker Jeukendrup. Neben seiner Artikelserie im Magazin Trilife (siehe v.a. den Artikel „Die Richtige Mischung“ in Trilife 09.07) hat auch er eine weitreichende Linkliste zum Thema auf seiner Website.

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Guadeloupe Ende November? Hört sich doch bei DEM Sauwetter draußen gar nicht so übel an, oder?

Piotr Kosmala (der Typ in schwarz vor mir auf dem Banner oben) rief mich gestern spät an und fragte, ob ich Lust hätte mit ihm morgen nach Guadeloupe in den französischen Antillen (Karibik) zu fliegen für ein Adventure Race. Natürlich habe ich gleich abgewunken. Ist mir zu sonnig und heiß da unten. Nichts für mich. Habe mich gerade so schön an das nasskalte Wetter draußen gewöhnt. Außerdem hätte ich morgen das Schwimmtraining mit den Dettingern verpasst. Das geht natürlich gar nicht!

Als er erwähnte, dass alles bezahlt sei, habe ich natürlich schon ein bißchen gezuckt. Piotr schränkte aber auch sogleich ein, dass es noch nicht ganz sicher sei. Und ich dachte nur: Wieder so ein Meister-Kommunikator, wie ich sie üblicherweise in meinen Seminaren sitzen habe.

„Oh mein Gott! Ruf’ mich an, wenn’s sicher ist!“

Das ist, was er tat und die Sache war natürlich so schnell vom Tisch, wie sie fata morgana-gleich am Horizont aufgetaucht war. Aber schön wär’s wahrscheinlich schon gewesen . . . :-)

Dave zeigt uns hier schön, wie die vier häufigsten Fehler in unserer Schwimmtechnik korrigiert werden können. Habt Ihr schon mal im Pool genau hingschaut? Genau! Immer wieder die gleichen Fehler! Wie im „Rest des Lebens“, sind es meist nur wenige und scheinbar immer die gleichen Dinge, die wir suboptimal bewerkstelligen, um richtig bescheidene Ergebnisse zu erzielen! :-)

  1. Kopf zu hoch. Das trifft natürlich v.a. beim Schwimmen in offenen Gewässern und im Wettkampf zu („Ich muss doch an den schnellen Füßen vor mir dran belieben!“).
  2. Arme überkreuzen. Statt die Hände sauber in Linie mit den Schultern einzutauchen, tauchen viele zu weit auf der imaginären Körpermittellinie oder sogar darüber hinaus auf der anderen Seite ein.
  3. Arme zu weit voraus. Statt frühzeitig die Hände einzutauchen mit dem Ziel möglichst früh „das Wasser zu greifen“, meinen einige, sie müssten möglichst lange die Arme über dem Wasser halten und spät eintauchen. Mit dem Ergebnis, dass es mit einem „hohen Ellenbogen“ sehr schwer wird.
  4. Tiefer Ellebogen. Natürlich DER Fehler Nummer 1! Weil es schwer ist, den Ellebogen sauber hoch zu halten. Und einiges an Kraft benötigt.

Hier das Video:

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Ein wie ich finde interessantes Weihnachtsangebot kam gerade von den Jungs von 2PEAK rein:

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Angebot 2: Suunto t6 mit Trainingspaket zum halben Preis

Natürlich gilt das nur in Verbindung mit einem Trainingspaket von 2PEAK. Is ja klar, ne?

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Jetzt, da nach ausgiebiger Trainingspause die Trainingssaison 2008 eingeläutet wurde, haben wir begonnen, auch wieder unseren Sonntagmorgen-Long Jog zu installieren. Nach Dennis’ Absage um 01:00 Uhr nachts liefen also heute Michi und ich ins Lenninger Tal und erfreuten uns dieses herrlichen Novembermorgens. Die Unterschiede zwischen schattigen Regionen (saukalt!) und sonnigen (wunderbar warm!) hätten größer nicht sein können. Genauso sah es mit dem Untergrund aus (siehe Fotos – dank an Michi, der seine Kamera mitgenommen hat!): Einmal wunderbar trocken, dann wieder eisig glatt. Da wir ersteren Belag bevorzugten, hatte ich auch meine Icebugs zuhause gelassen und habe prompt den „sterbenden Schwan“ in Oberlennigen gemimt (Zitat Michi: „Abzug in der B-Note!“). Heimtückisch aber auch!

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Der Blick aus dem Dachfenster verrät, dass es allerhöchste Zeit ist, die Langlauf-Latten ins Auto zu packen und auf die Loipe zu gehen. Und das Mitte November!! :-)

Glücklicherweise hatte ich schon letzten Samstag daran gedacht. Denn von meinem Seminarort Freudenstadt sind es ja nur ein paar Kilometer zu der sehr gut präparierten Nacht-Loipe in Kniebis, auf der ich mir tatsächlich schon die ersten LL-Kilometer reinziehen konnte. Einfach herrlich!

In der zweiten Ausgabe der Serie „Schwimmtechnik mit Dave Scott“ geht’s um die aus Dave’s Sicht drei besten Schwimmtechnik-Drills. Here we go:

Dank YouTube gibt es natürlich auch zum Thema Schwimmtechnik eine ganze Menge brauchbarer Videos. Im ersten Teil dieser neuen Serie hier, erklärt uns „The ManDave Scott – 6-facher IRONMAN-Gewinner ein paar Dinge zur Wasserlage und der Eintauchphase:

Einmal mehr gesehen bei Michael Funk vom RSTV Bühlertal:

“90 % der Triathleten sehen so aus als könnten sie ein Rennen gewinnen, aber die 10 %, die nicht so aussehen gewinnen das Ding!”
(unbekannt)

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Nun mache ich ja schon eine ganze Weile an meiner neuen Aero-Sitzposition herum. Wie bei vielen anderen Themen auch, ist es nicht einfach, a) die Theorie zu verstehen, b) diese in praktisch anwendbare Regeln zu übersetzen, c) diese in die „Realität“ zu übersetzen (konkrete Sitzposition) und d) dies auch noch so zu tun, dass es sich 180 km allein gegen den Wind aushalten lässt und die Beine gleichzeitig maximale Leistung auf’s Pedal bringen können. Das Ganze ist ungefähr so schwer, wie den vorigen Satz zu durchdringen! :-(

Sportsfreund Michael Funk vom RSTV Bühlertal hat mich diesbezüglich auf eine sehr hilfreiche Website von Competitive Cyclist geleitet. Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich, dass Gott-und-die-Welt selbstverstädnlich zuerst einmal von der Rahmenhöhe spricht als wichtigstem Kriterium für die Größe des passenden Fahrrades. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt! Speziell bei Triathlon- und Zeitfahrrädern. Die Geometrien sind sooo unterschiedlich (ich sag’ nur: Cervelo P3C vs. Spezialized Transition vs. Kuota Kueen-k vs. Planet X Stealth).

Überdies gibt es ja so verkorkste „Körper-Geometrien“ wie meine mit relativ langem Oberkörper und dafür extrem kurzen Extremitäten . . . ;-) Zum Glück lässt sich da bei einem entsprechenden Oberrohr und Vorbau einiges perfektionieren.

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Puuuh! Zurück aus meiner Fastenwoche im Hotel Schillingshof in Bad Kohlgrub. Das Thema Fasten ist für ein „Hemd“ wie mich (6% Körperfettanteil) eine interessante Herausforderung. War aber toll und hat Spaß gemacht. Dank Rüdiger Dahlke (den ich sehr schätze als einen der besten „Alternativ-Mediziner“ im deutschsprachigen Raum) und seinem engagierten Team wurde es zu einer schönen Erfahrung. Logischerweise stand bei mir nicht das Thema Gewichtsverlust im Fokus, sondern das Loslassen von allem möglichen Zeugs, Ruhe, Schweigen, Meditieren und der „Grundreinigung“ und Entschlackung des Körpers. Das ist mir alles sehr gut gelungen. So entspannt war ich schon länger nicht mehr . . . :-)

Jörg Schneider

 

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