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Am Freitag kam ein Paket mit den Goodies von blueseventy. Darunter auch der pointzero3, „the fastest swimskin on the planet“! Musste ich natürlich gleich ausprobieren. Klar, dass mich beim Schwimmtraining alle wie einen Vollidioten anguckten. Ich bin echt sehr skeptisch an die Sache ran gegangen. Aber erstens fühlt er sich schon richtig klasse an und zweitens konnte ich in der Tat die 1:20-Splits auf die 100er diesen Tick lockerer erreichen. Bei richtiger Größe liegt er tatsächlich so hauchdünn an, wie eine zweite Haut. Das einzige, was nervt, ist die „Reißleine“ zum öffnen des Anzuges. Die muss man zum Schwimmen eben ordentlich wegpacken. Kein Thema. Das sollte ja machbar sein.
Mein einziges Argument an die Zweifler war vordem: Naja, Normann 2006 in Kona und dann das Jahr darauf . . . jetzt, nach einem ersten Test brauche ich keine Argumente mehr. Überlegene Leistung braucht keine Argumente.
Netterweise haben die Jungens von Triathlon-Szene.de ebenfalls diese Thema gerade auf der Agenda und ihrerseits einen kompetenten Bericht verfasst. Den gibt’s hier!
Im beschaulichen Schwaben-Städtchen Backnang treffen sich jedes Jahr im Frühling die Spitze der Du- und Triathleten um die deutschen Meister in der Elite und den Alterklassen unter sich auszumachen. Gestern war es also mal wieder so weit und ich zum ersten mal live dabei. Wettertechnisch hatten wir praktisch optimale Bedingungen, wenn auch die Kombination aus einem saukalten, verregneten April und dann plötzlicher Wärme an den einen oder anderen Körper bereits extreme Herausforderungen stellt.

Die aktuelle (April-) Ausgabe von triathlon TV ist online. Themen sind u.a.:
1. Interview: Dr. Matthias Marquardt über die Bedeutung von Koordinations- und Stabilisationstraining im Triathlon
2. Bericht: Massage für zuhause. Wie massiert man richtig?
3. Pro-Bike: Jan Frodeno präsentiert sein Felt F1
4. Interview: Der ehemalige Zehnkämpfer Frank Busemann über das parallele Training mehrerer Disziplinen
5. Produkt des Monats: MFT Trim Disc
Das finde ich diesmal wieder eine recht gute Mischung. Guckst Du hier!
Neben den IRONMAN World Champs möchte ich mich dieses Jahr auch noch gern für die XTERRA World Champs auf irgendeinem Rennen der XTERRA European Tour qualifizieren. Erst sollten die deutschen Plätze auf der XTERRA DM im Rahmen der O-See Challenge vergeben werden. Leider läuft zeitgleich der XTERRA Denmark. Weshalb ich eine Woche später zusätzlich nach Kärnten zum XTERRA Austria muss, um mir meine Maui-Quali zu holen. Der August wird also ein netter Urlaubsmonat mit einigen Auto-Kilometern.
Hier mal eine Vorschau des XTERRA Austria und darunter der O-See Challenge:

Die Amis machen für die Olympischen Spiele gern eigene Ausscheidungsrennen und setzen nicht – wie viele andere Nationen – fix-fertige Normen in Form von Top-Platzierungen bei bestehenden Wettkämpfen oder gar Quali-Zeiten.
Als Nachtrag zu meinem Post zum 20.04.2008 hier also noch die aus triathletischer Sicht enttäuschende Mitteilung, dass die hübsche Desirèe Ficker (2. Platz IRONMAN World Champs Hawaii 2006) ihre große Hoffnung auf eine Teilnahme am olympischen Marathon der Frauen nicht erfüllen könnte.
Einen Tag vor dem Boston Marathon mühten sich also 161 Starterinnen (alle mit einer Top-Zeit von 2:47:08 und schneller) in den offiziellen US Olympic Trials um die drei Marathon-Tickets für Peking. Desirèe lag bis zum Halbmarathon mit 1:16:32 noch in Schlagdistanz zur Spitze, ging dann aber im Rest des Rennens angeblich ein „wie eine Primel“ und finishte abgeschlagen mit einer 2:48:11 auf Platz 79. Naja, hat vielleicht auch etwas Gutes: Vielleicht sehen wir sie dann demnächst wieder einmal auf einer IRONMAN-Strecke?!

Unglaublich, aber wahr: Unsere Nachbarn, die Käseroller, sind mal wieder diesen Tick professioneller aufgestellt als wir Krauts und haben dafür gesorgt, dass selbst die deutschen Medien bei der unten beschriebenen PowerMan EM 2008 dabei waren.
Bei Spiegel Online gibt es deshalb diese kurze Video-Zusammenfassung des Rennens (unten bei „21.04.2008 – Duathlon-EM“ klicken).
Mittlerweile kommt auch gerade die aktualisierte Ergebnisliste mit Einzelzeiten rein. Guckst Du hier!

Ronnie’s neuer Zeitfahrbock – Killer-Maschine!! Photo Credits: Ronnie Schildknecht
Dieses vergangene Wochenende gab’s ja jede Menge interessanter Du- und Triathlon-Highlights rund um den Globus.
Das fing im Reich der Mitte mit dem 1. IRONMAN China an, den überlegen Olaf Sabatschus für sich entscheiden konnte. Bei den Damen setzte sich erwartungsgemäß, die von mir liebevoll „Miss Sixpack“ titulierte Australierin Belinda Granger durch (Mann, hat die einen Body!). Sie trainiert mittlerweile – wie ihr Mann Justin – beim berühmten Team TBB unter der Trainerlegende Brett Sutton.
Dann gab’s bei den Duathleten den Showdown zwischen Joeri Vanstellant und Ronnie Schildknecht bei der PowerMan EM in Horst aan de Maas in Holland.
Die Amis haben auf ihren US Trials nach möglichen Repräsentanten für die Olympischen Spiele 2008 gesucht.
Die Deutschen haben beim ETU Europacup im spanischen Pontevedra ganz gut abgeräumt. Während Kathrin Müller den Titel holen konnte, mussten sich Christian Prochnow und Steffen Justus dem momentan unschlagbar erscheinenden Javier Gomez geschlagen geben. Er muss als der absolute Top-Favorit für Olympia gelten; diktiert er doch sowohl das Schwimmen, als auch das Laufen fast nach belieben.
Und dann soll natürlich Reinhold’s neuer persönlicher Rekord über die Marathon-Distanz in Zürich nicht unerwähnt bleiben (3:08:50). Damit kommt er fast an Kathrin’s Marathon-Zeit in Hawaii dran (3:08:37). Und da ich mich nun schon am Sonntag dazu habe hinreissen lassen (ein großer Fehler!) eine diesbezügliche Ansage zu wagen: Die möchte ich gern in Frankfurt unterbieten. Schau ‘mer moi – dann seng mers scho!
Ergebnisliste gibt’s hier!
Hier zum Vergleich die „alte“ Version, in der er „nur“ Fotos verhackstückt hat. IMHO fast besser.
Very emotional and motivational!
Good old Mitch Thrower hat – nachdem er das Ganze schon mal mit DigiCam fotografiert hat – nun seine Teilnahme an der IRONMAN™ Triathlon World Championship 2007 gefilmt. Das Ergebnis gibt’s natürlich auf YouTube oder direkt hier:

Kathrin Paetzold, © CUBE
Heute habe ich dann tatsächlich wie geplant den sonnigen und warmen Sonntag für ein anständiges Koppetraining mit Rolf Schwarz & Co. genutzt. Ich dachte ja, wir fahren zu zweit, aber als ich in Sindelfingen aufschlug, stand da schon die hübsche, kleine Blondine (siehe oben). Kathrin ist neben dem deutschen Duathlon-Meistertitel vielen v.a. von ihrem Abschneiden beim letztjährigen IRONMAN™ auf Hawaii als beste deutsche auf Platz 14 bekannt. Erwähnenswert für all’ diejenigen, die sich im Marathonlauf vesuchen: Am Ende lief sie mal eben eine 3:08 (wohlgemerkt auf der Hawaii-Strecke in Hawaii-Hitze!!!).
Also das war auf jeden Fall eine Bereicherung. Leider war ich zu doof, mit meiner extra mitgenommenen DigiCam Bilder zu machen. Außerdem dabei: Frank und Andreas (Ex-Radprofi Team Gerolsteiner). Wir haben also eine zuerst super-gemütliche 4½-Stunden-Schleife im Dreieck Stuttgart – Pforzheim – Calw gedreht, die wir zum Ende hin mit ein paar Watt-Spitzen garnierten. Danach gleich ein Stündchen Koppellauf und der Tag war gerettet.
Ich bin es gar nicht mehr gewohnt, dass eine Frau auf dem Niveau mithalten kann, seit Annette Bendig in die Schweiz gezogen ist und nicht mehr mit uns läuft. Kathrin hat mich jedenfalls zutiefst beeindruckt, v.a. als sie am Ende eines langen Anstiegs (den ich mit konstant 270 Watt hochgedrückt habe) direkt an meinem Hinterrad hing während die Jungens sich schon nach hinten verabschiedet hatten. Mädels: Zieht Euch warm an! Wenn sie bis dahin keinen totalen Bockmist baut, wird das in Frankfurt ein ganz hartes Rennen für Euch!
Diese Woche habe ich mich einmal mehr mit dem Fakt vertraut gemacht, dass ich Amateur und kein Profi bin. War auf Seminar im schönen Glashütten im Taunus. Draußen radelten die Biker in kurz/kurz im Sonnenschein am Fenster vorbei während ich drinnen den ganzen Tag heiße Luft bewegen musste/durfte. Wenigstens werde ich gut dafür bezahlt.
Gestern Abend zog ich dann zum Wochenende mit einem guten Kumpel „um die Häuser“ und kam erst um 2 Uhr morgens nach Hause. Natürlich kam ich dann heute nicht zum morgendlichen Schwimmtraining aus den Federn. Und zu guter letzt regnete es auch noch den Großteil des Tages in Strömen. Suuuuper!
Wenigstens soll es morgen ja richtig schön und warm werden. Habe mich mit „Mister Oberschenkel“ alias Rolf Schwarz zum Biken verabredet. Er war immerhin schon 2002 dritter in der M30 beim IRONMAN Germany in Frankfurt mit einer 9:07!! Also, das wird bestimmt lustig!

In letzter Zeit wurde ich öfter gefragt, ob ein Wattmesser wirklich etwas bringt. Naja, ich wage mal einen wilden Vergleich zu den Neos. Einem Spitzenschwimmer mit traumhafter Wasserlage bringt ein Neo nicht sehr viel. Er bringt ihm wohlgemerkt aber immer noch einen Zeitvorteil!! Jedem schwächeren Schwimmer mit nicht ganz so optimaler Wasserflage bringt ein Neo EINE GANZE MENGE.
So verhält es sich auch mit einem Wattmeter. Für einen Spitzenradfahrer, der ein schlafwandlerisches Gefühl dafür entwickelt hat, wieviel Druck er gerade auf’s Pedal bringt, ist so ein Leistungsmessgerät vielleicht nicht so der Bringer. Für alle anderen, ist er aus meiner Sicht ein unglaublich hilfreiches Werkzeug, um bestimmte Zusammenhänge besser zu verstehen und noch effektiver trainieren zu können. Und interessanterweise sehen wir ja gerade bei ersterer Gruppe (den Könnern = Profi-Radsportlern), dass sie fast alle mit einem Wattmesser fahren. Entweder Ergomo oder SRM.
Klar geht es ohne. Es geht auch ohne Karbonrahmen, ohne Aerolenker, ohne Radcomputer, ohne Aero-Laufräder oder sonstige Hightech-Ausrüstung. Aber MIT geht’s halt besser!
Gleichzeitig ist man natürlich mit Wattmesser (anders als bei Aero-Laufrädern) nicht automatisch schneller. Es hilft, wenn man das Ding zu benützen weiß. Wenn man gute Auswertungssoftware wie die Ergoracer-Software oder WKO+ von CyclingPeaks hat und diese bedienen kann und die Ergebnisse zu interpretieren weiß. Und daraus dann Schlüsse zieht, die das Training noch effektiver auf das Ziel hin ausrichten.
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass der Einsatz meines Ergomo einen enormen Einfluss auf mein Radtraining genommen hat. Allein zu sehen, wie man mit etwas (kaum spürbarem) Rückenwind mit 53/12 und 53 km/h über den Asphalt fegt und gleichzeitig lausige 180 Watt auf’s Pedal bringt (und ergo einen Gang höher schalten sollte – so man denn ein 11er an Bord hat) ist schon erhellend. Ein anderes Thema ist z.B. die unglaubliche Variabilität der Leistungsentfaltung und wie gerade wir Triathleten gut daran tun, GLEICHMÄSSIGER zu trainieren. Und natürlich der Effekt des Windschattenfahrens in der Gruppe (natürlich nur im Training, gelle!): 50 bis 60 Watt Unterschied kommen da locker zusammen. Weshalb man als Einzelzeitfahrer eben auch v.a. allein trainieren und sich nicht in großen Trainingsgruppen verstecken sollte.

Tataaa! Mein erstes Bahntraining seit ca. 20 Jahren. Monsigneur Michi und Nico waren so nett, mich freundlicherweise mal ins „Olympiastadion“ zu Frickenhausen mitzunehmen. Somit sank der Altersdurchschnitt rapide, denn die AH um Rudolf Pletzer war auch vertreten (vor dem ich allergrößten Respekt habe; schafft er es doch mit recht überschaubarem Aufwand Deutsche-, Welt- und Europameistertitel in der M55 einzuheimsen, wie andere Leute Kreismeistertitel).
Anyway. Nach etwas Diskussion einigten wir uns auf 1000er. Das war glaube ich ein guter Start für mich. Allerdings ging mir unser Pacemaker Michi den ersten mit 3:30 deutlich zu langsam an. So musste ich dann doch die restlichen vier Intervalle allein laufen (alle in 3:17 +/- 1“). Das lief sehr locker-flockig. Bisher fühlen sich die Beine wunderbar an. Mal schauen, wie es morgen aussieht, wenn zum allseits beliebten Mittwochs-Wettkampf gerüstet wird.
Nachdem ich nun schon seit 6 Wochen nur noch minimalen Erhaltungsaufwand beim Laufen pflege, möchte ich jetzt schon noch mal kurz etwas an meiner Grundschnelligkeit tun. Könnte bei der Duathlon-DM in 1½ Wochen möglicherweise entscheidend werden (auf abschließenden superkurzen 5k).
Am 23. April ist es so weit: Die Verfilmung von Andreas Niedrig’s Lebensgeschichte kommt in die Kinos. Mal schauen, was das gibt. Hier auf jeden Fall schonmal vorab der Trailer von Kinowelt:

So, nun sind auch die Fotos des dritten und letzten (Mini-)Trainingslagers auf Mallorca online. Das gute Wetter ist nicht zu übersehen. Den Wind sieht man eher auf den Videos in einem der letzten Posts. Einmal mehr praktisch perfekte Bedingungen zum Trainieren. Und einfach diesen Tick besser (auch für den Kopf) als 3° Celsius und Graupelschauer.

Und da ist er auch schon wieder: Der letzte Tag!
Ich merkte schon die harten Trainingstage in den Beinen. Aber so soll’s ja sein!
Also noch einmal eine flotte Bikerunde mit anschließendem Koppellauf. Es ist auffällig, wie viele Radler auf der Insel sind. Ich war ja noch nie so spät auf Malle. Aber im April wimmelt es nur so von Hannes’ und Hürzeler’s Gruppen. Dabei erstaunt, wie langsam sie sich bewegen. Sogar in der Gruppe bei Wind. Da sollten sie ja einen strategischen Vorteil haben, aber die tauchen so schnell am Horizont auf, wie sie hinten auch wieder verschwinden. Mir tun die Tour-Guides leid, die krampfhaft einen 24er-Schnitt halten müssen, damit die Opas hinten nicht wegbrechen. Aber das gehört halt zum Geschäft. Gruppen-Einteilungen mit Namen wie „Plausch“, „Hobby“, „Fun“ und „Cappucino“ sagen alles . . .
Donnerstag. Im Grunde hatte ich ja die wenigen Tage vor, mich voll auf Training, Essen, Trinken und Schlafen zu konzentrieren. Aber da nun mal Frau A. aus F. letzterem Aspekt stark zugesetzt hat, war es umso wichtiger einen ordentlichen „rest day“ einzulegen.
Nebenbei auch zum ersten Mal ein etwas schlechteres Wetter (leicht bewölkt – 20°C). Und das nette Angebot von Alexandra und Ralph, uns mit nach Palma zu nehmen. Also ein richtiger Regenerationstag mit klassischem Touri-Programm. Palma ist halt doch immer wieder ein schönes Städtchen.
Nachmittags dann einmal mehr den kleinen aber feinen Spa-Bereich des Hotels genutzt. Jacuzzi, Düsen, Sauna. Ahh – welch Wonne! Und dann noch ein kleines Läufchen vor dem Abendessen – damit ich nicht völlig aus dem Tritt gerate. Erst schwer, dann komme ich immer besser in meinen Rhythmus. Mit Rückenwind fliege ich förmlich über den Asphalt – das macht Spass!
Nachtrag:
Ich möchte nicht versäumen zu erwähnen, dass ich vor dem Lauf mit einem kleinen Bad im Meer abkühlte. Geschätzte 400 Meter OHNE Neo im ca. 16°C kalten Wasser des Mittelmeeres. Das war echt frisch . . .

Mittwoch. Ein „gerader“ Tag – ein guter Tag. Also wieder ein ordentlicher 160er volles Rohr. Ahhhh! What a joy! Erst wellig in den Süden, dann relativ flach Richtung Palma mit einem Loop über’s Cabo Blanco, Llucmajor, Randa, Montuiri, Petra, Manacor zurück; mental hart gegen den Wind; aber sauber die Watt über 200 gehalten; Beine gut, Verpflegung anfangs gut, später knapp. Ein gutes Gefühl, bei DEM Wind eine 165 km-Runde in 5:20 h allein wegzudrücken, ohne je wirklich ans Limit zu gehen. In der 210 – 220 Watt-Region fühle ich mich recht komfortabel. Das sind bei mir immerhin 3,4 – 3,5 Watt/kg. Das reicht selbst bei solch widrigen Bedingungen zu einem 31er-Schnitt und entspannt mich doch ungemein. Es sind noch 87 Tage bis Frankfurt und das sieht doch schon recht komfortabel aus – zumindest „auf dem Papier“. Die Praxis wird dann zeigen müssen, ob ich in der Lage bin, am Race Day mein Potenzial auf die Straße zu bringen.
Ab Dienstag wechselte dann die Windrichtung auf das klassische Südwest und die Geschwindigkeit nahm für den Rest der Woche Sturmstärke an. Das machte das Radeln nicht einfacher. Die ungeraden Tage war ich regelmäßig schwächer aufgestellt. Also nahm ich mir den berüchtigten Puig de San Salvador mit dem weithin sichtbaren Kloster vor. Ein sensationell schönes Sträßchen führt vom Ortsausgang Manacor in unzähligen Serpetinen direkt auf den Gipfel. Great stuff! Nach ausgiebigem Einrollen++ fuhr ich also 2x „hart“ zum Kloster hoch mit Erholung beim Runterrollen. Warum eigentlich nur 2 mal? Weiß ich im Nachhinein auch nicht. Nach der Zeit des 2. KA-Intervalls (TF Durchschnitt = 65) von 17:50 nach 18:20 hätte ich zumindest noch ein weiteres Intervall fahren können/müssen/sollen. Hmm?! Naja, heimrollen und gut is.
Stats: 94 km mit 1435 HM; NP=238; TSS=260; IF=0,91

Am Montag ging’s dann gleich richtig zur Sache. Eine 160-er-Runde mit ordentlich Höhenmetern und anschließendem Koppellauf. Beine fühlten sich richtig gut an. Wetter leicht bewölkt und deutlich kühler (nur noch zwischen 18 und 20°C). Das passte gut, denn am Vortag hatte ich echte Schwierigkeiten, mich von 3 auf 25°C umzustellen. Bin die ganze Ostküste runter bis zum Cabo Salinas in 1:10 h (45 km = 38,5 km/h). Das hatte aber nichts mit meiner umwerfenden Bike-Performance zu tun, sondern mit dem strammen Nordostwind, den ich im Rücken hatte. Tolle Ausblicke. Schaumkronen auf den Wellen zwischen dem Kap und der vorgelagerten Insel Cabrera. Zurück über Santanyi kreuz und quer durch’s Ostküstengebirge (Serra del Llevante) über Felanitx, Villafranca, Petra, Manacor, Artá, Son Cervera.
Stats: NP=220; 1410 Hm; IF=0,846; TSS=345

