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Mein guter Freund und Arbeitskollege Sven-Jörg aus Bremen hatte vor einigen Wochen die glorreiche Idee, ein Trainingslager bei sich in Bremen über die Feiertage durchzuziehen und so die Zeit für Grundlagen-Kilometer auf dem Bike zu nutzen, statt nur sinnlos faul rumzuhocken und süße und fettige Speisen zu konsumieren. „Gute Idee!“ dachte ich mir und als flexibler, spontaner Typ sagte ich zu. Am 1. Weihnachtsfeiertag setzte ich mich also in meinen A6 mit zwei Bikes an Bord (meinem neuen Carver Evolution 3 und meinem Scott Genius MTB). Crazy? Auf jeden Fall!

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uebersetzung

Das Thema Ignoranz (oder auch Unwissenheit) hat mich gerade mal wieder angesprungen. Bei meinem neuen Straßenrad kam das Thema „Kompaktkurbeln“ auf, da heutzutage neue Fahrräder fast ausschließlich mit den kleineren Kettenblättern ausgeliefert werden. Meine spontane Reaktion war: „Was soll ich mit so Weicheier-Kurbeln. Ich bin doch keine Sissy! Als „richtiger Mann“ tritt man natürlich ordentliche 53/39!“

Selbstverständlich hatte ich – wie das bei Ignoranten so üblich ist – KEINE AHNUNG. Ich hatte mich auch nicht schlau gemacht, wieviel Vortrieb denn nun welches Übersetzungsverhältnis bringt. Und das, obwohl man es sich heute gar nicht mehr „von Hand“ ausrechnen muss. Es gibt ja einfachst zu benutzende Internet-Tools (z.B. hier). Aber das ist genau, was Ignoranz ausmacht: Keine Ahnung haben und zu faul sein, sich zu informieren. Und gleichzeitig natürlich a) sich einbilden, Ahnung zu haben und b) dies auch lautstark nach außen zu kommunizieren.

Tja, nun bin ich schlauer. Wenigstens habe ich mir ein Fünkchen Offenheit und Flexibilität im Denken bewahrt und lasse mich auch heute noch gern eines Besseren belehren. Und fahre glücklich mit einer Sissy-Kurbel. :-)

walcher

Fahrrad XXL – ein Verbund führender Fahrrad-Fachmärkte Deutschlands mit bundesweit 14 Häusern, die alle ca. 6.000 qm Verkaufsfläche haben,  stattet meine Team-Kameraden und mich für die kommende Saison 2009 mit Bikes der Marke  CARVER aus. Nachdem ich mein nagelneues „Evolution3″ in Empfang genommen hatte, bin ich dann gleich mit Svennie eine lockere Runde in der schönen Sonne geradelt. Rollt tadellos.

evo3_kl

Außerdem haben bestimmt einige schon bemerkt, dass alle anderen Seiten (siehe oben) mehr oder weniger starken Veränderungen unterzogen wurden. U.a. natürlich diesbezüglich die Sponsoren-Seite.

Ich wünsche auf diesem Wege allen Freunden, Sport-Kollegen, Team-Kameraden und natürlich Sponsoren ein besinnliches Weihnachtsfest und einen super Start in ein sensationell schönes und erfolgreiches Jahr 2009!

Wie so oft gibt’s mal wieder die Goodies zu Weihnachten nur in English. Aber man sieht auch ohne Erklärung alles sehr sauber vorgeführt. Einfach machen und sich freuen! :-)

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Frodo und Steiner bei der Ehrung zum Sportler des Jahres in Baden-Baden (© faz.net)

Ein, wie ich meine, sehr schönes Interview post-Olympia von Frodo und Matthias Steiner (Gewichtheben), die Platz 3 respektive Platz 1 in der diesjährigen Sportlerwahl verbuchen konnten.

Einige da draussen kennen sicher diese recht witzig gemachte Werbung von Clif Bar (übrigens sehr schade, dass es die bei uns nicht gibt), bei dem unser Held eine echt kreative Trainingsstrategie fährt . . . so kurz vor Weihnachten . . . enjoy! :-)

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Normann beim Training vor Kona auf dem Queen K. (© Normann Stadler)

Good old Normann ist wieder mal in der Presse. Im Interview mit Slowtwitch berichtet er, dass er sich ernsthaft überlegt, nach Boulder, Colorado zu ziehen. Dort ist sicher nach wie vor die größte Dichte an Weltklasse-Triathleten auf diesem Planeten. Und natürlich klasse Trails zum Laufen. Und Berge. Und Höhe (ca. 1700 m.ü.M.). Und einfach schön für’s Auge. Und wahrscheinlich nach der „kleinen Immobilien-Anpassung“ gibt’s da gerade Häuser zu (wieder) richtig attraktiven Preisen.

Nebenbei hat er sich bei Retul mal wieder einem properen Bike-Fitting unterzogen. Damit nächstes Jahr mal wieder eine anständige Radzeit UND ein gescheiter Marathon zusammen kommen. Außerdem gibt’s jede Menge interessanter Einschätzungen über die moderne Triathlon-Welt und Kona im Speziellen. Und natürlich, warum man mit dem Norminator auch im nächsten Oktober wieder rechnen sollte . . .

simon-lessingNachdem unsere gute Chrissie Wellington Brett Sutton und Team TBB nach Kona den Rücken gekehrt hatte (ich berichtete), wird’s nun auch nichts mit Cliff English. Irgendwie gab es wohl doch Differenzen. Wie das einschlägige Triathlon-Ezine Slowtwitch berichtet, darf nun der fünffache ITU Weltmeister (4 x kurz + 1 x lang + diverse Vize-Weltmeistertitel, Europameistertitel . . .) Simon Lessing ran. Er ist einer derjenigen, die schon zu Lebzeiten zur Legende wurden und die Kurzdistanzen lange Zeit dominierte (v.a. die 90er-Jahre). Später zeigte er sich auch in der Lage, seine unheimliche Speed auf die Mittel- und Langsdistanzen zu transferieren. Allerdings nicht mit dem gleichen, durchschlagenden Erfolg. Noch dieses Jahr schaffte er es jedoch auf’s Podium eines IRONMAN 70.3 (in Texas). Wie so viele andere Triathleten auf dem Weg in die Rente, etabliert auch Sir Simon (ja, er hat es doch tatsächlich geschafft, von der Queen im Jahre 2000 den Titel „Member of the British Empire“ verliehen zu bekommen) gerade sein eigenes Coaching Business. Da kommt Frau Wellington natürlich gerade recht.

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Nun steht er also, der Wettkampf-Kalender 2009. Sicher noch nicht in völlig trockenen Tüchern, aber die „großen Rennen“ sind gebucht.

Los geht’s mit den schon in der 2008er-Saison bewährten Trainingsrennen (C-Priorität) zu Beginn des Jahres. Voll aus dem Training heraus bestritten – einfach, um zu sehen, wo man steht. Wahrscheinlich werde ich wohl auch 2009 wieder an der Duathlon DM teilnehmen. Dann im Mai starten die ersten Liga-Rennen. Mal schauen, was sich diesbezüglich mit meinem neuen Verein ergibt. Schließlich geht’s am 24. Mai zu meinem ersten IRONMAN 70.3 nach St. Pölten in Österreich. Just in case möchte ich mich dort für die „halbe“ Weltmeisterschaft in Clearwater (Florida, USA) im November qualifizieren. Das sollte unter Normalbedingungen kein Problem darstellen. Drei Wochen später geht’s dann über die gleiche Distanz (1,9 km Swim – 90 km Bike – 21,1 km Run) bei der Challenge Kraichgau an den Start, wo ich schon dieses Jahr trotz guter Besetzung (Macca, Vucko, Hellriegel) in die Top Ten vordringen konnte. Weitere vier Wochen später wartet der IRONMAN Switzerland in Zürich auf mich (meine einzige geplante Langdistanz 2009). Wahrscheinlich werde ich wieder die Xterra DM im fernen Zittau mitnehmen und ganz arg gern würde ich auch eine Woche später endlich mal beim Breisgau Triathlon starten. Aber bis dahin fließt ja noch viel Wasser den Neckar runter . . .

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Traum-Loipen am Notschrei im Südschwarzwald

Es war wieder einmal an der Zeit, meine Freundin Andrea in Freiburg zu besuchen. Und – na klar – wie jedem ambitionierten Ausdauer-Athleten sofort in den Sinn kommen muss: Der schöne Südschwarzwald bietet jede Menge sensationeller Loipen für diverse Langlauf-Kilometer. Mei war des scheee im Schnee! :-)

Am Samstag tat’s noch richtig weh. Nach einem ganzen Jahr Pause tu’ ich mich regelmäßig sehr schwer mit den ersten Kilometern auf den Latten. Aber die Bedingungen waren einfach perfekt (s.o.)! Ein Wintertraum! Wir sind von FR geschwind zum Notschrei hochgedüst und dort habe ich die Stübenwasen-Spur unsicher gemacht, während A. sich auf den schicken Winterwanderwegen verlustiert hat. Die Spur führt über knapp 20 km und ca. 500 Hm bis direkt unterhalb des Feldbergs. Tags drauf habe ich dann die andere Seite auskundschaftet (Schauinsland-Spur: 17 km/430 Hm).

Die Sonnenuntergänge haben wir uns als alte Romantiker weder am Samstag, noch am Sonntag entgehen lassen:

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Letzteren konnten wir uns natürlich nur gönnen, da ich spontan entschieden habe, den halben Montag frei zu nehmen und nicht schon am Sonntag heimzufahren. Das ergab dann nochmal eine schöne Runde in Hinterzarten auf dem Rückweg. Wieder in schönster Sonne, wieder auf tadellos präparierten Loipen. Da können sie sich auf der Schwäbischen Alb mal was abgucken!!!

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Gestern Abend hatten wir das Laufen auf 18:00 Uhr vorverschoben (dunkel ist’s ja eh’). Ich konnte ein wirklich wunderschönes Läufchen mit der ganzen Team Sport Schweizer-Truppe durch unsere tief verschneite Winter-Traumlandschaft genießen. Nach Stretching und Duschen stand unsere jährliche Weihnachtsfeier auf dem Plan. Dieses Jahr direkt in der Traube im Nachbarort Linsenhofen. Sehr leckeres Essen, nette Gespräche und wunderbare Gemütlichkeit wurden dadaurch gekrönt, dass ich nach zwei Jahren der Vorherrschaft von Peter Schweizer himself zum ersten Mal die „Trophäe“ des Punktbesten unserer TSS-internen Bestenliste gewinnen konnte (s.o.). Zudem gab’s einen riesigen Lebkuchen in Läuferpose (und mit Punkte-Trikot) von Mama Gneiting persönlich gebacken (s.u.).

Sensationell! Vielen, herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle an meine lieben Läuferkollegen, ohne die ich mit Sicherheit nicht wieder so rasch ins „schnelle Laufen“ gekommen wäre. Thanks SO MUCH!

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Jetzt „musste“ ich einfach mal schnell dieses Bild posten, um zu dokumentieren, welche spektakuläre Landschaft wir hier zum Trainieren haben. Eine meiner Lieblings-Laufrunden führt vom rechten Bildrand (Kohlberg) über den Jusi und den gesamten Grad an den linken Bildrand zum sogenannten Schillingskreuz. Und wenn ich ganz arg viel Lust auf einen richtig langen Lauf habe, geht’s hoch auf die Alb zur Karlslinde und am „Rim“ entlang über den Hohenneuffen zurück. Sensationell! :-)

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Bernd, myself und Dani auf dem Mittag (nicht ganz auf dem Gipfel)

Relativ kurzfristig waren Roland und ich zum Hüttenwochenende der TSG Reutlingen eingeladen worden. Bernd Kiesel hatte ich ja bereits beim Xterra auf Maui kennen gelernt und wir fuhren zusammen am Freitag-Abend nach Oberstaufen im schönen Allgäu. Das Wetter war bescheiden und die Vorhersage war auch nicht so toll . . . :-(

Nach zwei Stunden im Auto und gestärkt durch eine ordentliche Brotzeit stiegen wir dann  mit der Hoffnung auf Flutlicht noch in Oberstaufen in die Loipe. Flutlicht war keines mehr an und da ich nicht meine Lupine Wilma mitgenommen hatte, mussten wir uns im dämmrigen Licht der Straßenlaternen abmühen. Es sollte bei einem kurzen Eingewöhnen und ersten „Draufstehen“ auf den Latten bleiben . . .

Wir waren ja bis an die Zähne bewaffnet in Bernd’s A4 angereist (LL-Ski, Alpin-Ski, Snowboard, Schneeschuhe + 35 Wechselsachen + Schwimmzeug) und so hatten wir wenigstens einmal die Ski-LL-Ausrüstung genutzt. Abend’s wurde es spät (suprise, surprise). Und morgens holte die „Harten“ der Gruppenzwang um 07:15 Uhr aus den Federn und im ersten Morgenlicht ging’s auf eine 45-Minuten-Laufrunde. Frühstück. Mit Bernd und Dani Sproll (keine eigene Website – tststs) fuhren wir zum Hoch-Hädrich. Zuerst erklommen wir den Gipfel mit Schneeschuhen (vielen Dank an dieser Stelle an Exel für die besten Stöcke und Atlas für die besten Schneeschuhe der Welt!) und hatten jede Menge Spaß im aufkommenden Schneetreiben (es schneite den ganzen Tag „aus Kübeln“). Nachmittags nahmen wir uns noch eine Halbtageskarte und fuhren mit den Ski bzw. Snowboard. Danach schwimmen und saunieren im wirklich wunderschönen Aquaria im Ort. Die Groß-Familie Klumpp hatte mit vielen fleißigen Helfern schon ein enormes Abendmahl bereitet (tausend Dank an dieser Stelle nochmals für die tolle Organisation + Essen und „sonst alles“!). Nochmal spät, nochmal eine flasche Rotwein. Mein Schlaf war stets „durchwachsen“ bei so vielen plärrenden Babies. Die Reutlinger kommen jedenfalls überdurchschnittlich ihrer Pflicht nach, für den Nachwuchs zu sorgen.

Am Sonntag fuhren wir dann rüber nach Immenstadt zum Mittag, erklommen einen weiteren Gipfel mit Schneeschuhen und freuten uns einmal mehr des Lebens. Als kleiner Beweis diese Video (Dani und Bernd auf dem Weg ins Tal bei aufkommendem Sonnenschein und Pulver satt):

Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass die TSG’ler ein Haufen richtig netter Leute sind? Ich könnte mir vorstellen, dass das auch außerhalb der Sauna ein richtig witziges Triathlon-Jahr 2009 werden könnte. :-)

newton1

Nachdem ich hier und da schon einmal die innovativen Laufschuhe von Newton Running erwähnte, gibt’s jetzt einen ausführlicheren Artikel dazu. Gleich vorweg: Ja, nach zwei, drei Monaten und 500+ Kilometern werde ich hier ein Update posten, wie dann meine Erfahrungen sind.

Nachdem die Newton’s an verschiedensten Stellen einen ziemlichen Hype entfacht hatten (und es sogar ins Manager Magazin schafften), war ich als alter Gear Freak natürlich hellhörig geworden. Another fad? Oder vielleicht nach 25 Jahren des Laufens ohne EINE WIRKLICHE Innovation tatsächlich mal was Neues?

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tsg_logo

Mit der kommenden Saison stand auch die Frage eines Vereinswechsels auf der Agenda. Und da man sich ja „entwickeln“ will, fiel mir die Entscheidung recht einfach. Ich habe also – wie Vereinskamerad Roland Schmandt und viele weitere talentierte Athleten vor mir – die SG Dettingen/Erms verlassen und werde in der Saison 2009 für das erstklassige Team (im wahrsten Sinne des Wortes) der TSG Reutlingen starten. Die TSG ist aus triathletischer Sicht sicherlich am bekanntesten durch solche Athleten wie Altmeister Matze Klumpp und die zur Zeit der Weltspitze im IRONMAN etwas hinterher laufenden Michi Göhner und Stephan Vuckovic.

Es ist mir natürlich eine Ehre in solch einem illustren Kreise von Triathleten in die neue Saison starten zu dürfen. Und da es sowohl eine 1. Mannschaft in der 1. Liga, als auch eine 2. Mannschaft in der 2. Liga gibt, dürften sich genügend Optionen für diverse super-kurze und schnelle Liga-Rennen auf höchstem Niveau ergeben. Aber dazu muss ich erstmal aus meiner Winterspeck- in eine halbwegs ansprechende Wettkampf-Form kommen . . .

periodisierung-2009_kl

Ahhhh! Gestern hat offiziell die neue Saison 2009 bei mir begonnen. Allerdings sehr schwach: Gänzlich ohne Training. Wo soll DAS noch hinführen . . . :-(

Und dieses kommende Jahr möchte ich zum ersten Mal etwas planvoller an die Sache gehen. Deshalb habe ich mal mit ersten groben Planungen (siehe oben) begonnen. Das Stichwort heißt Periodisierung.

Interessanterweise scheint es bei dem Thema einmal mehr unterschiedlichste Auffassungen darüber zu geben, was genau damit gemeint ist. Joe Friel hat gestern auch einen Post dazu in seinem Blog veröffentlicht. Ihm scheint es also ebenso wie mir zu gehen. Was ist daran so schwierig? Oder irreführend?

Natürlich geht es dem geneigten Leser DIESES Blogs nicht so. Aber DIE ANDEREN da draußen scheinen nicht so recht damit umgehen zu können. Dabei ist Periodisierung doch nur ein Hilfsmittel, um Struktur ins Trainingsjahr zu bringen. Dabei werden die Inhalte ohnehin Tag für Tag flexibel den Gegebenheiten angepasst. Allerdings sollte man sich eben an die Grundstruktur halten. Soll heißen:

  1. Periodisierung stellt einen logischen Ablauf dar. Nach der PREP-Phase (PREP für preparation, d.h. wir bereiten uns auf das folgende Training vor, bilden eine Grundlage für das dann kommende härtere, intensivere Training – von „to prepare to„) folgt eine BASE-Phase (von Basis), auf die wiederum eine BUILD-Phase (von Aufbau) folgt. Wie man die einzelenen Phasen nennt, ist natürlich vollkommen wurscht – es geht nur um’s Prinzip.
  2. Wenn PREP angesagt ist, sollte auch PREP trainiert werden. Im Grunde total einfach und logisch nachvollziehbar. Und trotzdem sehe ich regelmäßig Athleten, die im Dezember schon das Training als interne Ausscheidungswettkämpfe missbrauchen. Das sind dann diejenigen, die im Sommer NICHT auf dem Treppchen stehen oder sich vielleicht sogar auf dem Wege dahin verletzen. Surprise, surprise!

Jörg Schneider

 

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