
Kernspin (MRT) der linken Ferse, deutlich ist die fast 100-prozentige Verdickung der Achillessehne zu erkennen (das Dunkle, das schmal beginnt, dann zu einer fetten Knolle ausfasert und dann wieder schmal wird), Siemens Avanto 1,5 Tesla
„Letzte Diagnose vor Notschlachtung“ sollte eigentlich meine Überschrift lauten. Aber das klang mir dann doch zu dramatisch. Trotzdem habe ich nun zumindest von wissenschaftlicher und pseudo-wissenschaftlicher Seite so ziemlich alles abgeklopft, was man um Rat und eine Einschätzung fragen kann. Zwischenzeitlich hat sich die Situation bei mir nicht verbessert.
Einschätzung von Dr. Daniel Wagner: Ein halbes Jahr Pause werde ich brauchen! Meine (zumindest momentan nur!) linke Achillessehne (s.o.) ist dermassen verdickt (und damit schmerzhaft), dass es eine ganze Zeit brauchen wird, bis sie sich vollständig regeneriert hat. Derweil sind wir bei meinen Schmerzen in der Hüfte nicht weiter gekommen.
Ergo: Die gesamte Rest-Saison 2009 ist abgeblasen. Ob ich 2010 wieder auf dem Niveau beginne, werde ich mir ja jetzt in den kommenden Monaten in Ruhe überlegen können. Ein Comeback möchte ich nicht ausschließen.


19 comments
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8 Juli 2009 um 15:25
Daniel
Hallo,
trägst du beim Joggen *kurze* Socken?
(Damit meine ich die Socken die nicht aus den Schuhen herausragen)
Gruss,
–
Daniel
8 Juli 2009 um 18:41
cha2374
Tut mir Leid um Deine Saison.
Top vorbereitet und dann sowas. Hoffe mal Du findest wieder die Motivation anzugreifen.
8 Juli 2009 um 19:27
Jörg
@Daniel: Vielen Dank für den Tipp. Aber NEIN, ich laufe mit weiter hoch reichenden Socken.
@cha2374: Danke für Deine Anteilnahme. Wie sagt „Der Kaiser“ so schön? Schau mer moi – dann seng ma’s scho!
8 Juli 2009 um 21:13
Ralf
Hallo Jörg, als treuer Leser Deines Blogs, habe ich Deinen Leidensweg mitverfolgt. Das hört sich alles überhaupt nicht gut an. Lass die Beine baumeln, werde gesund und komme im nächsten Jahr mit voller Energie wieder zurück. Ich wünsche es Dir!
Grüße
Ralf
9 Juli 2009 um 08:46
Jörg
Thanks mate!
9 Juli 2009 um 12:25
Farmin Gorerunner
NEIN!
Aber Vernunft geht vor und so machte es ja echt keinen Sinn mehr. Also, gute Erholung und bitte: ein Comeback 2010 wär’ doch was. Auch für die Leser Deines Blogs
9 Juli 2009 um 13:54
Ben
Üble Sache. Kann mir vorstellen, dass da ein „Kopf hoch“ erstmal nur begrenzt hilft. Trotzdem bin ich sicher, dass Du zurück kommen wirst. Du hast uns ja letztes Jahr eindrucksvoll gezeigt, was Du leisten kannst – warum nicht nächstes Jahr wieder!
Einige Fragen drängen sich mir auf:
Können die Ärzte nun erklären, wie sowas passieren kann? (Ursache für so eine Achillessehne).
Was kann man machen, um eine Verdickung zu verhindern?
Klar ist eine komplette Pause erstmal wichtig. Aber fallen unter das halbe Jahr auch Radeinheiten? (da ist die Belastung der Achillessehne doch minimal, oder?)
9 Juli 2009 um 17:06
Simone
ARGH! Tut mir leid für Dich Jörg. Lass die Beine hängen, aber nicht den Kopf. Der gehört schließlich in solchen Situationen um so mehr zum Sportler. Du wirst bestimmt spätestes nächstes Jahr wieder voll angreifen können wenn Du willst. Ich hoffe es zumindest.
.
Deine Einträge sind immer sehr lesenswert und ich hoffe Du lässt trotzdem ab und an was von Dir lesen
Alles Gute Mann!
10 Juli 2009 um 10:27
Olli
Hi Jörg,
ich drücke Dir ganz fest die Daumen für ein gigantisches Comeback.
Vielleicht kann Aqua-Jogging einen Teil der Laufform aufrecht erhalten.
Ich hoffe, dass Du ohne Probleme Schwimmen und Radfahren darfst.
Viele Grüße und gute Besserung
Oliver
10 Juli 2009 um 17:17
Chris
Hallo Jörg
Schöne Sch….. das mit deinen Schmerzen, aber ich denke du hast den Willen und die Motivation nach der Pause wieder durchzustarten.
Gruß
Chris
13 Juli 2009 um 18:38
Jörg
@Ben: Nein, keiner der „Experten“ hat eine Ahnung, woher es kommt. Die üblichen Spekulationen halt („Zu schnell Trainingsumfang gesteigert . . .?“). Naja, auf meinem Niveau und mit meiner GA sollte das mit Verlaub kein echtes Problem darstellen. Bis auf einen konkreten Mittwochs-Lauf im Dezember vielleicht . . .
Eine komplette Pause ist nebenbei NICHT gut, da die A-sehne ohnehin so schlecht durchblutet ist und damit der Stoffwechsel angekurbelt werden sollte.
@Olli: Habe netterweise so einen affigen Gürtel bekommen und auf Rat von Micha Göhner u.a. mit Aquajogging begonnen. Fühle mich wie ein Rentner jenseits der 80, aber OK . . .
Schwimmen geht natürlich. Radfahren bereitet aber zwischenzeitlich auch schon Probleme.
22 Juli 2009 um 23:35
Ben
Hi Jörg,
Als Profi im besten Alter so aufhören zu müssen ist sicher ne ganz harte Nuss. Aber das Leben hat ja neben dem Sport noch Anderes zu bieten… 
hab gerade gelesen, dass Torbjørn Sindballe wegen eines Herzklappenfehlers seine Karriere beenden musste (www.sindballe.dk). Das bringt Dir jetzt vielleicht nicht viel, aber daran sieht man, dass es noch schlimmer geht
Gruß
Ben
23 Juli 2009 um 08:02
Jörg
Hi Ben,
ich mache mir offen gesagt ganz andere Gedanken, wenn ein Profi in unserer heutigen Zeit auf der Höhe seines Schaffens plötzlich wegen irgendwelcher „Herzprobleme“ plötzlich seine Karriere beenden muss.
Ich gebe Dir allerdings recht, dass das Leben – gottlob – noch Anderes zu bieten hat neben dem Sport. Was ich gerade sehr genieße!
Jörg
23 Juli 2009 um 09:50
Ben
He, Dänen lügen doch nicht
Ich glaub ihm, dass was mit dem Herz nicht stimmt. Dein Verdacht wird aber zudem zutreffen – wie bei seinen meisten (Ex-)Kollegen auch.
23 Juli 2009 um 11:57
Jörg
Stimmt! Dänen lügen nie!
Sicher, dass stimmt schon bestimmt mit dem Herzen. Vielleicht legt einem der Doc des Vertrauens ja nahe, die Sache abzubrechen, bevor man tot vom Rad fällt?! Ich erwarte jedenfalls für die Zukunft eine (unerklärlich?) starke Zunahme an (unerklärlichen?) „Herzproblemen“ bei Leistungssportlern.
7 August 2009 um 10:20
Jens
Hallo Jörg,
habe Deinen Blog vor kurzem entdeckt, sehr schön, was Du hier an Inhalt lieferst. Wir sind ca. gleich alt und Deine jüngste Leidensgeschichte hat sich in 200/2008 fast genauso bei mir abgespielt. Lösung: selbst auferlegtes komplettes Laufverbot für ca. 9 Monate. Stattdessen: Schwimmen verstärkt, MTB gefahren. Mittlerweile bin ich schmerzfrei, trainiere ausgeglichener (früher sehr lauflastig), fühle mich körperlich besser (mehr Stabilität durch Schwimmen). Laufzeiten sind nicht mehr ganz so schnell wie 2007, aber was soll’s.
Alles Gute für Dich. Bin am 12.9. bei den BW-Meisterschaften S&R in Winnenden. Wenn ich mir Deine Laufzeit von 08 anschaue, bin ich ganz froh, das Du verletzt bist …;)
7 August 2009 um 10:52
Jörg
Hallo Jens,
vielen Dank für Deinen Input. Ja, schade, dass ich meinen BW-Titel Swim&Run nicht verteidigen kann. Zugegeben, dass war damals aber auch ein flotter Lauf (3:15er Schnitt). Da war ich sozusagen auf der „Höhe meines Schaffens“. Ob ich das nochmal schaffe??
Viel Spaß und Erfolg!
19 August 2009 um 08:39
Susanne Piller
Hallo Jörg!
Hast du schon von den Medical Tapes gehört? Ich bin Shiatsupraktikerin, Masseurin und Medical Taping Therapeutin in Wien. Seit 2007 arbeite ich erfolgreich im Sport mit den Medical Tapes! Nähere Infos kannst du auf meiner Homepage unter http://www.shiatsu-sport-massage.at finden. Auch in Deutschland gibt es schon sehr viele MTC Therapeuten. Dabei kann ich dir das Kira Sports Tape bestens empfehlen – näheres bei Thomas Metzker!
Ein guter Tip: Die Sportsocken auch in der Nacht tragen und die Achillessehne mit Weihrauchsalbe gut einmassieren. Weiters gibt es auch sehr gute chinesische Salben zum Einmassieren! Kann dir gerne noch ein paar Tipps geben!
Würde mich sehr greuen, wenn ich dir weiterhelfen kann!
Alles Liebe und Gute Besserung – Susanne
24 August 2009 um 16:29
Jörg
Liebe Susanne,
danke für die vielen kleinen Tipps. Lass’ uns mal mailen . . .
Ciao, Jörg