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Ich genieße die wettkampffreie Zeit mit all’ den kleinen Dingen, die ich gerne mag, die aber zu kurz kommen, wenn man zielorientiert trainiert. Eine dieser Aktivitäten-Klassen ist das Wandern, Bergsteigen und Klettern (im Winter: Skitourengehen).

So ging es am Wochenende in die wunderschöne Wutachschlucht im Südschwarzwald. Einfach nur herrlich! Warum in die Ferne schweifen, ist das Gute doch so nah! Kurze Anfahrt, kurze Wege, perfekt deutsch-pünktlicher Wanderbus, der einen von der einen Seite der Schlucht zurück zum Einstieg bringt . . . Wanderherz, was willst Du mehr?

Karte Wutachschlucht

Das Wetter war ein einziger Traum – nicht zu heiss und nicht zu kalt. Ordentlich zünftig waren wir mit ZISK (Zelt/Isomatte/Schlafsack/Kocher) unterwegs und nachts wurd’s dann doch schon recht frisch. Ich sach’s Euch: Zwei Tage wandern durch eine ruhige Schlucht und ein paar Seitencanyons fühlen sich fast wie zwei Wochen Urlaub an! ;-)

Eine Bildergalerie habe ich hochgeladen. Dummerweise hatte ich meine Exilim zuhause vergessen. Wir hatten zwar ein baugleiches Modell dabei, aber trotz Weißabgleich und Rumspielerei ist die Farbwiedergabe alles andere als zufriedenstellend. Sorry!

Fazit: Für einen Kurztrip mit maximalem Erholfaktor kann ich die Wutachschlucht vor allem bei so trockenem, warmem Wetter nur empfehlen!

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Achim Achilles hat mal wieder einen sensationellen Leidensbericht des gepeinigten Normalläufers im Angebot bei Spiegel Online. Der Meister der subtilen Übertreibung…  :-)

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Es war längst überfällig: Endlich klappte es mal wieder zeitlich und motivatorisch, mich bei der Unterensinger Montagsabends-MTB-Runde blicken zu lassen. Unsere „Gruppe 1″ war zwar klein, aber fein. Egge als Anführer, Schnippo, Michael und Onkel Jörgi. Wobei wir Schnippo schon bei der Auffahrt zur Burg Teck verloren wegen „Schaltungsproblemen“ (ja, nee, iss klaaar ;-) ). Somit war er dann auch auf dem Gipfel-Photo schon nicht mehr drauf. Sorry!

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Es war einer dieser wunderschönen, aber brutal-heissen Sommer-Abende (30°C beim Losfahren in Beuren). Egge baute auf der Hinfahrt zur Teck ein paar kleine Extra-Rampen ein, so dass die Beine bei der langen, fiesen Auffahrt zur Burg schon ordentlich vorgeglüht waren. Der Schweiss lief in Strömen die Stirn hinunter in die Augen. Urgghhh! Der Rest war dann ein einziger Spass: Runter über den Gelben Felsen zum Sattelbogen. Von dort wieder hoch auf die Albhochfläche zur Ruine Rauber, runter ins Lenninger Tal und über Brucken heim. Drei Stunden inklusive wunderschönem Sonnenuntergang!  Mein Gott haben wir es schön hier!

jörg_SUG_24.08.09

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Durch Laufen zur effektiveren Selbstführung und Führungskompetenz      Pilotworkshop am 19.9.2009 in Darmstadt

run2perform heißt die neue Web-Präsenz zu unserem Herzensthema Ausdauersport und (Selbst-)Führung.

Wir, Günther Thoma und ich, sind auf der einen Seite passionierte Läufer bzw. Ausdauersportler und auf der anderen Seite professionelle Trainer, Berater und Coaches für Führungskräfte der Wirtschaft. Was liegt also näher, als die zwei Themen, die uns (und offenbar viele, viele andere Führungskräfte) so inspirieren, in einer Workshop-Reihe zu vereinen. Mit run2perform erfüllen wir uns diesen Traum.

Was Management mit (Ausdauer-)Sport zu tun hat? Jede Menge!

Das Thema ist alles andere als neu und mannigfaltig in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen: Lauftraining verbessert grundlegende mentale und physische Fähigkeiten, die für eine effektive Selbstführung und für die Managementpraxis von großer Bedeutung sind. Einige davon sind Zielfokusierung, Stressmanagement, Belastbarkeit, Vorstellungsvermögen, Kreativität, Selbstwahrnehmung, Intuition und Biss. Ein Faktum, welches auch beim renomierten Frankfurt Marathon am 25. Oktober 2009 aufgegriffen wird. Dort können sich Führungskräfte, seien es Unternehmer, Selbstständige oder Manager aus Unternehmen und Organisationen für eine Zusatzwertung  “Marathon Manager 2009″ registrieren.

Wenn Sie also Führungskraft sind, schauen Sie auf unserer run2perform-Website vorbei und registrieren Sie sich zu unserem Pilot-Workshop am 19. September 2009 in Darmstadt!

Wer sollte teilnehmen?

  • Alle, die sich Tag für Tag in Führungspositionen wiederfinden.
  • Alle, die schon (mehr oder weniger regelmäßig) laufen, aber ab und zu eine inspirierende Gruppe Gleichgesinnter schätzen.
  • Alle, die sich seit längerem mit dem Gedanken herum schlagen, das Laufen anzufangen, es jedoch „etwas an der Umsetzung hapert“.
  • Alle, die tief innen spüren, dass sie nur so gut in ihrem Führungsjob sein können, wie sie sich selbst führen können.
  • Alle, die ohenhin schon in unserem Netzwerk integriert sind und sich (ohnehin) freuen, „mal wieder irgendwas mit Günther und Jörg zu machen“.
  • Alle, die schon auf einem ordentlichen Weg sind, aber gern noch ein paar Tipps von einem mehrfachen IRONMAN-Finisher und Deutschen Meister brauchen.
  • Alle, die im Prinzip wissen, wie hilfreich und gut in vierlei Hinsicht das Laufen ist, aber ihren Hintern nicht hochkriegen und jemanden brauchen, der ihnen da etwas behilflich ist.
  • Alle, die sich aus dem Umfeld „Sportler“ und „Führer“ ein Netzwerk aufbauen möchte, das sie inspiriert und ihnen hilft.

Anmeldung mit weiteren Informationen bei js@joergschneidertraining.de oder info@step-pro.de !

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Xterra-Athlet Dan Hugo (Foto: Rich Cruse)

Der gestrige Samstag hat aus triathletischer Sicht jede Menge spannender Rennen in der ganzen Breite geboten.

Und mit Breite meine ich:

  • Die siebte Station der Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Series (geht’s noch a bisserl länger?) in Yokohama, Japan. Bei Frodo platzt endlich der Knoten und er gewinnt in einem unheimlich couragiert geführten Rennen. Maik Petzold schafft auch noch so eben die Top Ten.
  • Beim Inferno Triathlon schafft Kollege Marc Pschebizin seinen 8. Sieg in 9:03:04 vor Andi Wolpert (9:07:56). Reschpeckt!
  • Etwas weniger lang (und etwas gemütlicher) ließ es Laufkumpel Frank Klass beim Inferno Halbmarathon angehen: Platz 32 overall in 2:33:05 sind ebenfalls respektabel!
  • Und dann war da noch die vierte Station der Xterra European Series am Klopeiner See in Kärnten. Franky Batelier (FRA) gewinnt einmal mehr vor Karel Zadak (CZ) und Sam Gardner (GBR).

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Nachdem Lance wieder mal (wenn auch nur verhältnismäßig kleine) Geschichte geschrieben hat, in dem er am letzten Wochenende das berühmte Leadville 100 (nein, nicht den Ultramarathon – keine Chance – das 100-Meilen-MTB-Rennen!) in neuer Streckenrekordzeit gewonnen hat, wurde ihm beim Siegerinterview DIE WICHTIGE FRAGE gestellt. Die Antwort in der Kurzversion: JA!

Das ist doch mal ‘ne Ansage! Hossa! Wir dürfen gespannt sein! Und Humor hat er auch!

But see for yourself:

Nettes Werbe-Filmchen der Xterra-Gemeinde. Schöne Bilder.

Aufgefallen sind mir dabei zwei Verhaltensweisen, die mir auch in der Realität immer mehr auffallen und die ich, gelinde gesagt, „interessant“ finde:

  1. Das Rumgeschleppe von Babys über die Ziellinie. Was soll das denn? Nun bin ich auch kein Vater, aber das ständige Rumgeprotze mit der eigenen Brut ist schon auffallend (auch abseits der Ziellinie). Ich bin mir nicht sicher, ob die lieben Kleinen so viel davon haben. Besonders gesund sieht es jedenfalls nicht aus und die Vermutung liegt nahe, dass solcherlei Aktionen eher dem Ego des achso-stolzen Papa enspringen, als dem ausdrücklichen Wunsch der Kinder. Auch sonst wird man als unbescholtener Bürger ständig ungefragt mit den Neuigkeiten aus dem Leben des Nachwuchses belämmert. Wenn ich nochmal promovieren sollte, wäre es in Psychologie mit dem Fokus auf dieses Phänomen, das ich erst in den letzten Jahren zunehmend bemerke. Meinen Eltern wäre so etwas jedenfalls im Traum nicht eingefallen . . .
  2. Ein ähnliches Phänomen ist das Rumgeprotze mit der eigenen Nationalität. Besonders gern gesehen und an jeder passenden und unpassenden Stelle zur Schau gestellt von unseren Nachbarn, den Ösis (nicht zufällig auch hier am Ende dieses kleinen Videos). Ich vermute mal, dass es sich um die gleichen Typen handelt, die ständig über ihre Regierung schimpfen und Steuern vermeiden, wo es nur geht . . .

Also eines ist nach dem Sieg von Susa und dem dritten Platz von Daniel beim diesjährigen Norseman Xtreme Triathlon und Fotos und Videos gucken jetzt schon klar: Wenn ich überhaupt wieder so etwas wie einen IRONMAN angehen kann, dann muss es wohl dieser sein. Er verbindet in so wunderschöner Art die Themen Sport, Triathlon, Outdoors, Einsamkeit, wilde Natur, Abenteuer. Themen die mir sehr am Herzen liegen. Und ein Hauch von Adventure Racing ist auch schon drin. Und Kälte liegt mir ja auch.

Mit anderen Worten: MACHEN MUSS!!

Die offizielle Bildergalerie gibt’s hier bei Flickr!

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Übersichtliche Schwimmstrecke im Schiersteiner Hafen am frühen Morgen (Foto: TriMag)

Gestern war es also so weit und spannungstechnisch sollte es genau SO langweilig werden, wie ich mir das so gedacht hatte: Sebi versägt sie alle einmal mehr (wenn auch in ungewohnter Manier) und Yvonne macht das Gleiche bei den Mädels. Der jüngere Raelert-Bruder Michael schlägt sich sehr tapfer auf Platz 2. Viel überraschender war da wohl der Rennverlauf, der einen entfesselt radelnden Matthias Hecht mit Andi Böcherer im Schlepptau als erste in der T2 sah (im Ziel Platz 3 und 4). Aber wer Meister Sebi kennt, weiß, dass er auch RICHTIG hart laufen kann. Nebenbei bemerkt: Neuer Streckenrekord!

Live-Ticker zum Nachlesen von 3athlon.de.

Berichte gibt’s wie immer auf allen Kanälen; eine hübsche Bildergalerie hier auf TriMag!

Und noch weiter nebenbei bemerkt: Die Bildergalerie von Wendlingen ist online! ;-)

Sorry, aber ich musste noch das Simple Viewer Web-Template installieren. Die Standard-Layouts befriedigten nicht meine ästhetischen Ansprüche. *ahem* * hüstel*

xterra_land

Gestern war es mal wieder so weit und wie angekündigt machten die Xterra-Experten das Rennen unter sich aus. Franky Batelier aus FRA siegte durch die ausgeglichensten Leistungen (19:58 – 5. / 1:30:02 – 1. / 32:35 – 3.) vor Felix Schumann (21:03 – 9. / 1:31:45 – 3. / 31:43 – 1.) und Ronny Dietz (21:02 – 8. / 1:32:47 – 5. / 32:26 – 2.). Die üblichen Verdächtigen also. Genau wie bei den Frauen übrigens, wo die Eidgenössinen Renata Bucher und Sybille Matter vor der Niederländerin Maud Goldsteyn das Rennen für sich entscheiden. Aus schwäbischer Sicht waren wieder einmal die Dornstädter angereist. Allen voran Thilo Zoberbier, der einen hervorragenden 7. Gesamtrang einfahren konnte (noch vor Nico Pfitzenmaier). Seine Vereinskollegen Fabian und Bernd (der Papa) Sauter schafften einen 21. und einen 46. Platz und verhalfen so zum Team-DM-Titel. Karsten Delbrügge schaffte als Oldie die beste Schwimmzeit (overall!!!) und gewann die Senioren 2 (eigentlich M45 – warum sie dauernd wieder so ein Sch… mit uneinheitlichen AK-Bezeichnungen machen müssen ist mir ein Rätsel) natürlich total überlegen. Damit hätte er sogar noch den DM-Titel in der jüngeren M40 gewonnen. Starke Leistung! Ich erinnere mich an die Ba-Wü-Swim&Run-Meisterschaft 2008, wo er auch so unendlich viel Zeit schon beim Schwimmen rausholte, dass beim Laufen nach dem Überholen des Zweiten gaaanz lang nichts kam (er ist halt nicht so der Killer-Läufer und deshalb reichte es am Schluss doch noch).

Und dann war da noch mein Teamkamerad Bernd Kiesel, der in meiner Abwesenheit die Carver-Fahne hochhielt und einen hervorragenden zweiten Platz bei den Senioren 1 hinlegte (2:55:23). Klasse!

Ergebnislisten gibt’s hier!

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Michel & Karle (Denis fast völlig verdeckt) in der 1. Runde

Am Mittwoch machte mich Unwissenden „Il Patrone“ Peter Schweizer darauf aufmerksam, dass der vom TSS veranstaltete Wendlinger Stadlauf am Freitagabend in seine vierte Austragung geht. So fuhr ich denn gestern Abend ins Städtle und startete mit den K2-Inlinern (Radical 100) auf die Strecke. Zuerst half ich ein wenig beim Absperren der Strecke und dann rollerte ich mit meiner Exilim bewaffnet durch die Heerscharen von Läufern. Perfektes Wetter. Nette, entspannte, familiäre und sehr gelöste Stimmung. Zwei richtig flotte Jungs von fern waren da und dann – zu meiner Überraschung – sehr viele der local heroes. Es gewann der (angeblich – nicht nachrecherchiert) irische Marathon-Meister in wirklich sehr ordentlichen 31-glatt (Cian McLoughlin). Das Neuffener Lokal-Duell gewann diesmal Reiner Brandstetter (35:41, 7.) gegen Jürgen Krauth (35:45, 10.). Direkt dahinter folgte einer meiner Triathlon-Kameraden von der NPU Esslingen, Benjamin Klotz mit für ihn sensationellen 35:47, was ihm den 11. Platz einbrachte. Auf der ersten Seite der Ergebnisliste (das, was ich normal nur anschaue/ausdrucke) fanden sich immerhin 6 Läufer des TSS – das nenne ich eine ordentliche Ausbeute. Die Fotografiererei mit Inlinern stellte sich als praktisch ideal heraus (war auch für mich ein Experiment) – viel besser als auf einem Rad.

Ergebnisliste gibt’s hier!

Die Bildergalerie werde ich hier demnächst online stellen – wie immer nur 2 Clicks away auf „Bilder“.

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Die Beine von Carsten Eggeling (hinter mir 2. in der M40-DM-Wertung letztes Jahr) und Immo Trebing (2. M45).

Am morgigen Samstag ist es wieder so weit: Die O-See-Challenge lädt die versammelte Cross-Triathlon-Elite in den hinterletzten (aber schönen!) Winkel von Deutschland – nach Zittau. Im Dreiländereck D-PL-CZ gelegen, bietet es praktisch perfekte Bedingungen für einen schönen, crossigen Xterra. Erstmals mit ganz offiziellen Xterra-Weihen von Big Kahuna Dave Nicholas und seinem Team Unlimited. Und erstmals ganz offiziell Teil sowohl der European Tour, als auch der World Tour. Quali-Slots für die World Champs gab’s ja auch letztes Jahr schon.

Offenbar dürfen wir mit einem tollen Rennen rechnen. Wetter ist ja perfekt (kalt & regnerisch wie im letzten Jahr). Hohe Prominenzdichte (Franky Batelier aus FRA, Nico Pfitzenmeier zurück aus SA, Sam Gardner aus GBR und Jan Kubicek aus CZ) international, wie auch national (alles da, was Rang und Namen hat). Auch bei den Mädels sieht’s spannend aus: Vorjahressiegerin Renata Bucher und ihre Landsfrau Sybille Matter aus CH legen sich einmal mehr mit der leichtesten Fee im harten Xterra-Geschäft, Carina Wasle aus Ösiland, an.

Auch medial scheint das ganze heuer etwas weitere Kreise zu ziehen, was ich sehr erfreulich finde. Das Format ist einfach klasse, die ganze verlogene Windschatten-Lutscherei fällt weg und bildtechnisch gibt so ein verschlammtes Cross-Rennen einfach mehr her (IMHO). Ergo gibt’s einen schönen Vorbericht auf tri2b (ist mir ja eh’ schon peinlich, dass ich da in einem Satz mit den Großen erwähnt werde – aber ich werde ja nicht mal am Start stehen und so auch nicht meinen Masters-Titel verteidigen können) sowie drüben beim Triathlon-Magazin.

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Wie hat ein Sportfreund so schön gesagt? „Hoffentlich ist nächste Woche schlechtes Wetter. Ich habe Urlaub und dann kann ich den ganzen Tag Leichtathletik-WM im Fernsehen gucken.“ OK. Kann man machen. Muss man aber nicht.

Ähnlich wie beim Radsportn scheinen auch bei der Leichtathletik noch genügend Fans zu exisitieren, die sich ihrer Macht als Konsument nicht bewusst sind. Und schauen weiterhin gedopten Sportlern zu. Kann man machen . . .

Interessanterweise bietet sogar unser Sport-Star Achim Achilles auf seiner Website einen Live-Ticker an und – um das noch zu toppen – überdies einen eigenen WM-Ticker auf Twitter. Aber wenigstens mit dem netten Zusatz „Wie immer mit Herz für die Schwachen und einem Blick über das stumpfe Leistungsgebolze hinaus.“

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Die Schlinge zieht sich immer fester zu: Alles scheint darauf hinzudeuten, dass es nun wohl tatsächlich die Stadt Regensburg wird, die den Zuschlag der WTC für den zweiten offiziellen IRONMAN in Deutschland bekommt. Die berühmten Spatzen pfeifen es jedenfalls schon von den Dächern . . .

Gestern listete ich sämtliche Sub-9 Performances der Frauen über die Triathlon-Langstrecke auf.

Aber John machte sich auch die Mühe, ein paar weitere interessante Details zu extrahieren.

Frage 1: Welche Athletin hat wie oft die Sub-9 geschafft?

Frage 2: Wie wurden diese über die Jahre erbracht?

Frage 3: Wo wurden diese erbracht?

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chrissie_kona08_run

Ist schon interessant. Lange Zeit haben – gerade bei den Frauen – die Rekorde über die Triathlon-Langdistanz eisern gehalten. Und dann auf einmal . . . ein großer Paukenschlag! Im Oktober 2007 gewann eine „Neue“ völlig überraschend die Krone von Kona und manche ahnten Schreckliches. . .  und sie sollten Recht behalten! Chrissie hat bisher ALLE sieben Langdistanzen gewonnen, an deren Start sie sich stellte. Darüber hinaus gewann sie alle Rennen souverän. Keine Chance irgendeiner anderen Athletin. Starkes Schwimmen, gefolgt von starkem Radfahren und absolut niederschmetternd starkem Laufen. Wo endete das Ganze? Momentan mit einer vor einem Monat sicher von den wenigsten im Bereich des Möglichen gesehenen 8:31:59, mit der sie die erst vor einem Jahr an gleicher Stelle aufgestellte Weltbestzeit von Yvonne van Vlerken deutlich unterbot.

Das Interessante ist aber, dass Chrissie einen ganzen Rattenschwanz an Weltklasse-Leistungen nach sich zog. Und das ist ja ein bekanntes Phänomen (und ich werde die D-Diskussion hier thematisch außen vor lassen): Wie damals bei Roger Bannister, als dieser zum ersten Mal die Meile unter 4 Minuten schaffte, fallen solche Rekorde gleich dutzendweie, sind sie einmal durchbrochen. Wie und wo genau wurden also die 9 Stunden von Frauen druchbrochen?

Die offizielle Team TBB-Site lenkte mich zur Tri247-Site, einer gut gemachten englischen Triathlon-Website (Slogan: „the No. 1 triathlon resourcein the UK“!). Hier machte sich der Redakteur John Levinson die Arbeit, die selbst mir Statistik-Freak zu nervig war: Eine (möglicherweise nicht ganz) vollständige Liste aller Sub9-Finishes!

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Jörg Schneider

 

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