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Irgendwie inspiriert mich gutes Design doch immer wieder auf eine unerklärliche, subtile Art.

So war es mir ein Bedürfnis, das Design dieses Blogs mal wieder anzupassen in Richtung simples Layout und einfache Bedienung. Ich hoffe, es gefällt.

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Habe ein paar Bilder von unserer Trailrun Foto-Session hochgeladen. Mannomann macht das Spaß. Ich könnte die ganze Zeit draussen auf den geilen, supertrockenen Trails rumheizen. Und dann noch jeden Tag so ein Kaiserwetter! Da werde ich wohl zur Abwechslung mal wieder mein Mounty ausfahren müssen . . . *seufz*, das Leben ist hart!  :-)

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Endlich hat es mal geklappt, dass Michi und ich unsere gemeinsamen Leidenschaften Laufen und Fotografieren „unter einen Hut“ gebracht haben. Heraus kam zwei kleine Foto & Film-Sessions: Eine im Morgenlicht rund um den Brucker Fels und eine im Sonnenuntergangslicht rund um’s Bäuerloch. Das passt ganz gut zusammen mit meiner Entscheidung, ein für alle Mal die Sch…-Windows-Kiste rauszuwerfen und durch eine tolle Apple-Kiste zu ersetzen (um genau zu sein: ein MacBook Pro – yeah! *freu*). Nachdem ich seit zwei Jahren einen iPod Nano und seit Frühling ein schickes iPhone mein eigen nenne, war es schließlich nur konsequent auf die eindeutig bessere Technologie zu wechseln (ich geb’s zu: ich war in der Vergangenheit einfach zu schwäbisch-sparbrötchenmäßig unterwegs). Aber wenn man so viel vor dem Rechner sitzt wie ich, dann macht ein gutes Werkzeug einfach Sinn. Ich fahre ja auch keinen Smart . . .

Was uns zurück bringt zu den Fotos und Videos. Apple bietet da wunderbare Möglichkeiten der Filmbearbeitung. Diesbezüglich ist mir Michi mit seiner einschlägigen Erfahrung (ich sag’ nur: Oberstdorf-Trainingslager und Hohenneuffen Berglauf) natürlich um einiges voraus. Aber ich werde schnell dazulernen! ;-)

Mein in unzähligen Seminareinsätzen treuer Begleiter, der Panasonic Camcorder, leistete dafür gute Aufnahmearbeit, während Michi’s Lumix natürlich die Möglichkeiten meiner Casio Exilim doch deutlich übersteigt. Kurz und gut: Da die schwäbischen Automobilbauer und Werkzeugmaschinen-Hersteller seit langem nichts mehr zu arbeiten haben und bei mir (mal wieder *grrr*) kurzfristig ein Seminar storniert wurde, fanden sich zwei Techie-Freaks zum spielen im Wald. Und, ja, es hat Spaß gemacht. Demnächst könnte sich möglicherweise das eine oder andere Resultat hier zeigen . . . :-)

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Beuren und Umgebung aus der Luft (© Google Maps, runmap.net)

Wie heißt es doch immer so schön: You don’t know what you’ve got until it’s gone . . .

Da ist ‘ne Menge Wahres dran! Das durfte ich schmerzlich in den letzten Monaten spüren, was das Thema Laufen angeht. Nun scheinen meine Achillessehnen langsam schmerzfrei. Ich will nichts verschreien, aber es sieht gut aus . . .

Zeit, mal wieder richtig laufen zu gehen! Jawoll! Nicht mehr nur meine kleine Standard-Regenerationsrunde „Rund um Beuren“. Sondern längere Läufchen über eine Stunde – vielleicht gar zwei Stunden??! Ahh, welch’ Wonne!

Und dank runmap.net darf ich diese Strecken jetzt auch anderen zugänglich machen. Nichts zu danken – enjoy!

Und bei Fragen gern direkt an mich wenden! Für diejenigen Leser, die sich schon immer gewundert haben, wo denn die Schwäbische Alb ist oder was das mit „Gebirge“ zu tun haben soll: Ja, es geht hier recht ordentlich hoch und runter. Allerdings nur am sogenannten Albtrauf, der nördlichen Albkante. Einmal oben angekommen ist es doch relativ flach. Weshalb wir gern ein paar Mal hoch und runter laufen. ;-)

Und ja, es gibt hier tatsächlich wunderschöne Trails zum laufen – und auch biken. Deshalb gibt’s hier in der Gegend auch einige der besten deutschen Mountain Biker!

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Auf meinem Balkon: Der Morgen kündigt sich an

Hallo! Ich bin wieder zurück von meiner traditionellen Herbst-Fastenwoche in den wunderschönen Ammergauer Alpen. Genauer gesagt: Im Schillingshof in Bad Kohlgrub (900 m.ü.M.). Deshalb war es die vergangene Woche auch so still hier, denn Fasten und Computer, Handy, Arbeiten passen eben nicht wirklich gut zusammen.

Letztes Jahr fiel dieser Termin ja leider aus wegen IRONMAN und Xterra-WM. Aber dieses Jahr genoss ich wieder diese wunderschöne Woche der Ruhe und der innerlichen Reinigung. Ich glaube, das hat sogar meinen Achillessehnen gut getan! Auch wenn mir das Fasten dank meines brutalen Körperfett-Anteils schon sehr an die Reserven geht, ist es doch jedes Mal eine körperliche und seelische Runderneuerung für mich.

Kleine Foto-Auswahl unter Bilder!

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Erstellt mit Wordle. Hübsch, gell?!

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Ein paar Dinge, die mir so durch den Kopf schwirren bezüglich IRONMAN:

  1. Die Übertragung. In einigen Foren und auch unten als Kommentar zu meinem Rennbericht wird bemängelt, dass keine ordentlichen Übertragungen im Fernsehen zu sehen sind. Meine Gedanken aus zwei Blickwinkeln hierzu: Auf der einen Seite fand ich – wie übrigens viele andere offennbar auch – die Web-Berichterstattung der WTC hervorragend. Welchie, Paula, Huddle & Co. sind eben absolute Experten im Thema und kommentieren diesen Wettkampf wie kein anderer. Dazu hier und da ein paar „Celebrities“ sowie zu jeder vollen Stunde einen deutschen Zwischenbericht von Kai Baumgartner – was will man mehr? Die einzigen zwei Grundvoraussetzungen sind a) sauber Englisch verstehen zu können und b) einen Breitbandanschluss. Aber unter dieser Zielgruppe schätze ich mal, dass das höchstens zwei Prozent der Laute ausschliesst. Und alles, wirklich alles, was ich bis dato von ARD oder ZDF an Moderatoren gehört habe war KLASSEN schlechter! Ja, Jungs, es gibt unter den aktuellen und ehemaligen Triathleten EINIGE, die ausgezeichnete Kommunikatoren sind und mit etwas Training jede Moderation besser machen würden, als die vermeintlichen „Profis“ der Sender, die einfach nicht entsprechend drin stecken und entsprechend „angelernt“ und langweilig rüberkommen. Auf der anderen Seite ist es natürlich schade, dass die Sportart Triathlon im Allgemeinen und der IRONMAN im Speziellen auf diese Weise keine „normalen“ Fernseh-Zuschauer erreicht. Aber die ganze Hawaii-Nacht geben sich doch ohnehin nur die Freaks. Und die verfügen eben tendenziell über einen fetten DSL-Anschluss und ausreichend gute Englischkenntnisse.
  2. Der IRONMAN Hawaii ist auch deshalb jedes Jahr auf’s Neue so faszinierend, weil in Kona nichts so beständig ist wie der Wandel. Nichts scheint voraussagbar. Die Top Ten mischen sich – abgesehen von ein paar wenigen festen Größen – ständig neu. Wer hätte Lieto als einen „Fast-Sieger“ auf dem Plan gehabt? Wer hätte Sandra Wallenhorst so weit hinten vermutet?
  3. Die Kollegen vom Triathlon Magazin haben die Liste aller deutschen Hawaii-Finischer extrahiert. Da gibt es jede Menge Überraschungen. Oft konzentriert man sich ja im Nachhinein auf die tollen Ergebnisse. Aber gerade in Hawaii ist es immer wieder spannend, wie viele der Spitzenleute bei den Profis und den Age Groupern GAAANZ weit hinten zu finden sind (wie ich letztes Jahr). ;-)    Prominente Beispiele verkneife ich mir jetzt mal. Deshalb sollte man auch immer mit großen Ansagen aufpassen – nirgends so sehr wie in Kona!

Auf der Website von Specialized sind zwei sehr nette Interviews, die die Legende Peter Reid mit Chris McCormack und Terenzo Bozzone hält:

Peter Reid sits down with Chris McCormack before Ironman Hawaii 2009

Peter Reid Interviews Terenzo Bozzone Leading up to Ironman World Championship 2009

Und dann ist da noch ein nettes Produktvideo über das „alte“ Specialized Transition und das „neue“ Shiv. Ich poste hier den Link, weil es schön gemacht ist, mit toller Musik und attraktiven Bildern von Kona im Oktober.

Einen interessanten Blick auf die IRONMAN-Zeiten in Kona von 1978 (als alles begann) bis 1998 gewährt uns Slowtwitch mit Hilfe von Tableau Software. Man kann schön erkennen, wie einerseits die Zeiten recht schnell auf ein sehr professionelles Niveau sanken und andererseits die Durchschnittszeiten nicht sehr stark abweichen von den Siegerzeiten (wie sich das für eine Weltmeisterschaft gehört). Leider funktioniert die Interaktivität nicht so richtig rund, deshalb hier auf der Slowtwitch-Site nochmal „the real thing“!

Top Ten Analysis

Top Ten Analysis

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Viele hier kennen wahrscheinlich das Zitat „Schmerzen vergehen – der Stolz bleibt!“

Ich will jetzt mal nicht auf mein – sagen wir mal – „gespaltenes“ Verhältnis zum Wort STOLZ eingehen . . . aber einmal mehr eine interessante Variante von keinem geringeren als Monsieur Lance aus Texas zitieren:

„Pain is temporary – quitting lasts forever!“

Na DAS ist doch mal ‘ne interessante Sichtweise, oder? :-)

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Freund Jürgen fragte spontan nach, ob ich ebenso spontan am Sonntag Zeit und Lust auf eine nette, kleine Bergtour mit Freunden hätte. Ich hatte. So war gestern Aufstehen mitten in der Nacht (04:50 Uhr) angesagt, damit ich eine Stunde später bei Jürgen noch in Ruhe eine Tasse Kaffee schlürfen konnte und wir pünktlich wie die Maurer um sechs zu siebt auf der Straße nach Oberjoch waren. Das Tannheimer Tal ist auf der einen Seite gut zu erreichen und wunderschön, auf der anderen seite an solch einem perfekt-sonnigen Sonntag tierisch überlaufen. So war es letztlich gut, dass wir früh am Einstieg waren, denn später am Gipfel hatte man Mühe, ein ruhiges Vesper-Plätzchen zu ergattern.

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Ein bißchen leichte Kletterei und dann gemütliches Wandern mit herrlichem Alpenpanorama – eine Wucht. Nebenbei wurden drei Gipfel erklommen (Iseler, Bscheißer, Ponten). Dann Rast auf einer perfekten Alm mit dem obligatorischen Apfelstrudel, einem Becher frischer Milch und einem Almdudler.

Und eine Bildergalerie ist auch schon online!

wirf das Auto um

Inspiriert von Lauf-Opa Peter Greif möchte ich eine seiner Beobachtungen aufgreifen, die auch ich immer wieder machen kann: Das „Die-da-vorn-“ oder auch „Profi-Syndrom“.

Bei uns im Verrückten-Lauftreff (TSS) gab es eine Zeit lang doch tatsächlich mal neben den altbekannten A- („Arschloch“) und B-Kadern („Bescheuerte“) einen sogenannten G-Kader (für „Genussläufer“). Ja, nee, iiss klaaar! Wie Peter Greif schreibt, sind dies Athleten, die ganz gern im lockeren Trab und Schlappschritt durch den Wald hoppeln und sich gedanklich wie sprachlich stark von „den Profis da vorn“ distanzieren. Nichts gegen einen lockeren Lauf. Ich bin ja nun auch schon seit langem zu lockeren Läufchen verdammt. Aber genau so sehe ich das auch: Verdammt!

„Wir laufen ja nur zum Spaß!“ „Der Genuss steht bei uns im Vordergrund!“ „Mit den Profis wollen wir uns gar nicht messen!“

Typische Sprüche dieser Fraktion. Erinnert mich an die Leute, die 1.500 Euro netto verdienen und lautstark posaunen: „Ich will gar nicht mehr verdienen!“ Es gibt sicher solche Menschen, bei denen das zutrifft. Aber das sind meiner Meinung nach die absoluten Ausnahmen. Und die sieht man auch nicht beim TSS oder bei Wettkämpfen. Warum sollten sie sich auch so etwas antun? Wie Peter korrekt analysiert, gehen diese Menschen von zwei Grundannahmen aus, die so überhaupt nicht zutreffen müssen:

  1. Diejenigen, die sich mehr Mühe geben, mehr trainieren oder einfach mehr Talent haben, können gar keinen Spaß an der Sache haben. Eine WILDE Unterstellung!
  2. Die „Cracks“ sind ja Profis, haben also weder Beruf, noch Familie noch irgendwelche weitere Aktivitäten in ihrem Leben. Eine WILDE Unterstellung!
  3. Eine weitere Grundannahme, die ich hier hinzufügen möchte: Wenn ich nur so viel trainieren könnte, wie „die da vorn“, wäre ich selbstverständlich auch so schnell.

Interessant ist dabei, dass all’ diese Typen bei den regionalen Volksläufen „alles geben“, sämtliche Ergebnislisten der letzten 27 Jahre auswendig runterbeten können (zumindest in ihrer jeweiligen Altersklasse) und (fast) alles tun, um den Kollegen Fritze Flink nur hinter sich zu lassen oder die ach-so wichtige persönliche Bestzeit (PBZ) zu verbessern.

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Ich genieße die wettkampffreie Zeit mit all’ den kleinen Dingen, die ich gerne mag, die aber zu kurz kommen, wenn man zielorientiert trainiert. Eine dieser Aktivitäten-Klassen ist das Wandern, Bergsteigen und Klettern (im Winter: Skitourengehen).

So ging es am Wochenende in die wunderschöne Wutachschlucht im Südschwarzwald. Einfach nur herrlich! Warum in die Ferne schweifen, ist das Gute doch so nah! Kurze Anfahrt, kurze Wege, perfekt deutsch-pünktlicher Wanderbus, der einen von der einen Seite der Schlucht zurück zum Einstieg bringt . . . Wanderherz, was willst Du mehr?

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Das Wetter war ein einziger Traum – nicht zu heiss und nicht zu kalt. Ordentlich zünftig waren wir mit ZISK (Zelt/Isomatte/Schlafsack/Kocher) unterwegs und nachts wurd’s dann doch schon recht frisch. Ich sach’s Euch: Zwei Tage wandern durch eine ruhige Schlucht und ein paar Seitencanyons fühlen sich fast wie zwei Wochen Urlaub an! ;-)

Eine Bildergalerie habe ich hochgeladen. Dummerweise hatte ich meine Exilim zuhause vergessen. Wir hatten zwar ein baugleiches Modell dabei, aber trotz Weißabgleich und Rumspielerei ist die Farbwiedergabe alles andere als zufriedenstellend. Sorry!

Fazit: Für einen Kurztrip mit maximalem Erholfaktor kann ich die Wutachschlucht vor allem bei so trockenem, warmem Wetter nur empfehlen!

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Achim Achilles hat mal wieder einen sensationellen Leidensbericht des gepeinigten Normalläufers im Angebot bei Spiegel Online. Der Meister der subtilen Übertreibung…  :-)

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Durch Laufen zur effektiveren Selbstführung und Führungskompetenz      Pilotworkshop am 19.9.2009 in Darmstadt

run2perform heißt die neue Web-Präsenz zu unserem Herzensthema Ausdauersport und (Selbst-)Führung.

Wir, Günther Thoma und ich, sind auf der einen Seite passionierte Läufer bzw. Ausdauersportler und auf der anderen Seite professionelle Trainer, Berater und Coaches für Führungskräfte der Wirtschaft. Was liegt also näher, als die zwei Themen, die uns (und offenbar viele, viele andere Führungskräfte) so inspirieren, in einer Workshop-Reihe zu vereinen. Mit run2perform erfüllen wir uns diesen Traum.

Was Management mit (Ausdauer-)Sport zu tun hat? Jede Menge!

Das Thema ist alles andere als neu und mannigfaltig in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen: Lauftraining verbessert grundlegende mentale und physische Fähigkeiten, die für eine effektive Selbstführung und für die Managementpraxis von großer Bedeutung sind. Einige davon sind Zielfokusierung, Stressmanagement, Belastbarkeit, Vorstellungsvermögen, Kreativität, Selbstwahrnehmung, Intuition und Biss. Ein Faktum, welches auch beim renomierten Frankfurt Marathon am 25. Oktober 2009 aufgegriffen wird. Dort können sich Führungskräfte, seien es Unternehmer, Selbstständige oder Manager aus Unternehmen und Organisationen für eine Zusatzwertung  “Marathon Manager 2009″ registrieren.

Wenn Sie also Führungskraft sind, schauen Sie auf unserer run2perform-Website vorbei und registrieren Sie sich zu unserem Pilot-Workshop am 19. September 2009 in Darmstadt!

Wer sollte teilnehmen?

  • Alle, die sich Tag für Tag in Führungspositionen wiederfinden.
  • Alle, die schon (mehr oder weniger regelmäßig) laufen, aber ab und zu eine inspirierende Gruppe Gleichgesinnter schätzen.
  • Alle, die sich seit längerem mit dem Gedanken herum schlagen, das Laufen anzufangen, es jedoch „etwas an der Umsetzung hapert“.
  • Alle, die tief innen spüren, dass sie nur so gut in ihrem Führungsjob sein können, wie sie sich selbst führen können.
  • Alle, die ohenhin schon in unserem Netzwerk integriert sind und sich (ohnehin) freuen, „mal wieder irgendwas mit Günther und Jörg zu machen“.
  • Alle, die schon auf einem ordentlichen Weg sind, aber gern noch ein paar Tipps von einem mehrfachen IRONMAN-Finisher und Deutschen Meister brauchen.
  • Alle, die im Prinzip wissen, wie hilfreich und gut in vierlei Hinsicht das Laufen ist, aber ihren Hintern nicht hochkriegen und jemanden brauchen, der ihnen da etwas behilflich ist.
  • Alle, die sich aus dem Umfeld „Sportler“ und „Führer“ ein Netzwerk aufbauen möchte, das sie inspiriert und ihnen hilft.

Anmeldung mit weiteren Informationen bei js@joergschneidertraining.de oder info@step-pro.de !

Nettes Werbe-Filmchen der Xterra-Gemeinde. Schöne Bilder.

Aufgefallen sind mir dabei zwei Verhaltensweisen, die mir auch in der Realität immer mehr auffallen und die ich, gelinde gesagt, „interessant“ finde:

  1. Das Rumgeschleppe von Babys über die Ziellinie. Was soll das denn? Nun bin ich auch kein Vater, aber das ständige Rumgeprotze mit der eigenen Brut ist schon auffallend (auch abseits der Ziellinie). Ich bin mir nicht sicher, ob die lieben Kleinen so viel davon haben. Besonders gesund sieht es jedenfalls nicht aus und die Vermutung liegt nahe, dass solcherlei Aktionen eher dem Ego des achso-stolzen Papa enspringen, als dem ausdrücklichen Wunsch der Kinder. Auch sonst wird man als unbescholtener Bürger ständig ungefragt mit den Neuigkeiten aus dem Leben des Nachwuchses belämmert. Wenn ich nochmal promovieren sollte, wäre es in Psychologie mit dem Fokus auf dieses Phänomen, das ich erst in den letzten Jahren zunehmend bemerke. Meinen Eltern wäre so etwas jedenfalls im Traum nicht eingefallen . . .
  2. Ein ähnliches Phänomen ist das Rumgeprotze mit der eigenen Nationalität. Besonders gern gesehen und an jeder passenden und unpassenden Stelle zur Schau gestellt von unseren Nachbarn, den Ösis (nicht zufällig auch hier am Ende dieses kleinen Videos). Ich vermute mal, dass es sich um die gleichen Typen handelt, die ständig über ihre Regierung schimpfen und Steuern vermeiden, wo es nur geht . . .

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Wie hat ein Sportfreund so schön gesagt? „Hoffentlich ist nächste Woche schlechtes Wetter. Ich habe Urlaub und dann kann ich den ganzen Tag Leichtathletik-WM im Fernsehen gucken.“ OK. Kann man machen. Muss man aber nicht.

Ähnlich wie beim Radsportn scheinen auch bei der Leichtathletik noch genügend Fans zu exisitieren, die sich ihrer Macht als Konsument nicht bewusst sind. Und schauen weiterhin gedopten Sportlern zu. Kann man machen . . .

Interessanterweise bietet sogar unser Sport-Star Achim Achilles auf seiner Website einen Live-Ticker an und – um das noch zu toppen – überdies einen eigenen WM-Ticker auf Twitter. Aber wenigstens mit dem netten Zusatz „Wie immer mit Herz für die Schwachen und einem Blick über das stumpfe Leistungsgebolze hinaus.“

Gestern listete ich sämtliche Sub-9 Performances der Frauen über die Triathlon-Langstrecke auf.

Aber John machte sich auch die Mühe, ein paar weitere interessante Details zu extrahieren.

Frage 1: Welche Athletin hat wie oft die Sub-9 geschafft?

Frage 2: Wie wurden diese über die Jahre erbracht?

Frage 3: Wo wurden diese erbracht?

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Ist schon interessant. Lange Zeit haben – gerade bei den Frauen – die Rekorde über die Triathlon-Langdistanz eisern gehalten. Und dann auf einmal . . . ein großer Paukenschlag! Im Oktober 2007 gewann eine „Neue“ völlig überraschend die Krone von Kona und manche ahnten Schreckliches. . .  und sie sollten Recht behalten! Chrissie hat bisher ALLE sieben Langdistanzen gewonnen, an deren Start sie sich stellte. Darüber hinaus gewann sie alle Rennen souverän. Keine Chance irgendeiner anderen Athletin. Starkes Schwimmen, gefolgt von starkem Radfahren und absolut niederschmetternd starkem Laufen. Wo endete das Ganze? Momentan mit einer vor einem Monat sicher von den wenigsten im Bereich des Möglichen gesehenen 8:31:59, mit der sie die erst vor einem Jahr an gleicher Stelle aufgestellte Weltbestzeit von Yvonne van Vlerken deutlich unterbot.

Das Interessante ist aber, dass Chrissie einen ganzen Rattenschwanz an Weltklasse-Leistungen nach sich zog. Und das ist ja ein bekanntes Phänomen (und ich werde die D-Diskussion hier thematisch außen vor lassen): Wie damals bei Roger Bannister, als dieser zum ersten Mal die Meile unter 4 Minuten schaffte, fallen solche Rekorde gleich dutzendweie, sind sie einmal durchbrochen. Wie und wo genau wurden also die 9 Stunden von Frauen druchbrochen?

Die offizielle Team TBB-Site lenkte mich zur Tri247-Site, einer gut gemachten englischen Triathlon-Website (Slogan: „the No. 1 triathlon resourcein the UK“!). Hier machte sich der Redakteur John Levinson die Arbeit, die selbst mir Statistik-Freak zu nervig war: Eine (möglicherweise nicht ganz) vollständige Liste aller Sub9-Finishes!

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Die Welt Online bietet mit diesem Artikel vom gestrigen Montag mal wieder ein echtes Highlight in Sachen Doping-Aufklärung. Schön, wenn man ein so ernstes Thema so erfrischend humorvoll aufbereiten kann. Nebenbei wird einmal mehr gezeigt, dass auch unter Sportlern gilt, was für den Rest der Nation wahr ist: Intelligenz ist normalverteilt! ;-)

Das heißt (für die, die in Statistik nicht aufgepasst haben): Für jeden „hellen Kopf“ gibt es – statistisch gesehen – einen nicht ganz so hellen Kopf. Bei ungefähr 95% der Bevölkerung ist das unproblematisch, da sie zwischen +/- 2 Standardabweichungen vom Mittelwert liegen. Aber 2,5% liegen demnach unter -2 SD und da sind ganz offensichtlich ein paar Sportler dabei. Wobei sicher auch einige geistig sehr aufgeweckt sind, ihrer Kreativität in der Ausreden-Suche aber gern freien Lauf lassen und möglicherweise im Moment der Ausrede nicht ganz erfassen, wie saublöd sie hinterher klingen mag. Aber lustig ist’s auf jeden Fall! :-)

Die Schmankerl:

  • Natürlich an erster Stelle der unvergleichliche Jan Ullrich: „Die [Aufputschmittel] hat mir ein Fremder in der Disco zugesteckt, und ich habe sie in meiner Dummheit geschluckt.“ Ja, neee, iiiiss klaaaar!
  • Martina Hingis: „Mir hat jemand Kokain in der Fruchtsaft gemischt.“
  • Dennis Mitchell: „Die Lady hatte was Besonderes verdient.“ (der mit deutlich erhöhtem Testosterionspiegel angetroffen wurde und der es auf eine schnelle Tante schob, mit der er angeblich bei fünf Bier viemal Sex hatte). Hmm, das würde mir zu denken geben . . .!

Jörg Schneider

 

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