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Tja, was soll ich zu meiner Entschuldigung sagen? Shit happens . . . as they say.
Auf jeden Fall genau die richtige Zeit, um sofort das Training einzustellen . . . die Beine hoch zu legen . . . die Seele baumeln zu lassen . . . wieder mehr Sinn in Aktivitäten zu sehen, die direkt das Bankkonto anschwellen lassen . . . eine Flasche Ansela van de Caab 2006 meines Lieblingsweinguts Muratie in Stellenbosch, Südafrika zu öffnen (direkt vom supplier of choice Mack & Schühle drüben in Owen) . . . dazu ein drüben im Backhaus mit Liebe gebackenes Holzofenbrot . . . frisch geschnittene Tomaten mit ebenso frischem Basilikum . . . ein wenig Proscuitto di Parma . . . es darf auch Jamón Serrano sein oder – passt noch perfekter, ist aber in unseren Breiten schwer zu bekommen – Biltong (wer das noch nicht probiert hat, sollte dies unbedingt zum Anlass nehmen, eine Reise nach Südafrika zu planen). . . und dann einfach allein sinnlos betrinken . . .
Wie das Jahr begann, so sollte es sich auch bis zum letzten Wochenende durchziehen. Eine Katastrophe folgte der Nächsten. Die Serie von Zipperlein sollte bis zum vergangenen Sonntag nicht abreissen – im Gegenteil nahm sie schmerzhaft zu.
Wenn wir das trainingstechnisch von einer Meta-Ebene betrachten, ist dies das Worst Nightmare, der schlimmste anzunehmende Ernstfall, der GAU! Wie ich bereits altklug an anderer Stelle ausführte, ist das Übelste, was man aus trainingspraktischer Sicht hinlegen kann, eine Verletzung und eine daraus resultierende Zwangspause. Das habe ich jetzt super kingekriegt. Vielleicht macht mich das wenigstens ein Stück weiser, sicher erfahrener und möglicherweise auch glaubwürdiger („I’ve been there!„).
Der Wunsch nach solchen Trainings-Hintergrund-Artikeln wurde ja auf meine Nachfrage hin geäußert.
Also hier nochmal zum langsam Nachsprechen: Das absolut Schlimmste, was ich durch mein Training erreichen kann, ist eine (langwierige) Verletzung. Gleich danach rangiert aus meiner Sicht ein Übertraining. Beides ist nebenbei auch für die Psyche schwer zu verdauen.
Und ja, eine Verletzung (gleich welcher Art) ist IMMER ein Signal des Körpers, dass irgend etwas nicht stimmt. Dieses Irgendetwas ist manchmal nicht einfach herauszubekommen (wie auch in meiner momentanen Situation). Frage 100 Experten und Du bekommst hundertundeine Antwort, Diagnose, Einschätzung.
Zahl der Woche:
Laufkilometer seit Ende März: 122
Kommentar: Sehr ordentliches Wochenpensum, aber ein bißchen dünn für ein ganzes Quartal!

Der Grillmeister Alex (li.) wird assistiert von Jürgen und Peter
Wir haben es tatsächlich wahr gemacht! Nach dem üblichen Lauftreff am Mittwoch-Abend (wenigstens ein paar Kalorien für’s Gewissen vernichten) ging’s hinauf zur Balzholzer Hütte zum Grillen (man beachte das wunderschöne Licht der untergehenden Sonne).
Es muss einmal gesagt werden: Das ist ein echt netter Haufen! Jawoll! Das Team Sport Schweizer (aka Verrückten-Lauftreff – dort auch mehr Bilder) setzt sich momentan eben nicht mehr nur aus Verrückten zusammen, sondern es bilden sich frei-fließend Grüppchen (fast) aller Leistungsklassen. Gerade gestern stießen auch wieder einige neue Leute zu unserem Altherren-Lauftreff (U30 ist eher spärlich vorhanden – Ü40 dagegen sehr ausgeprägt). Ich bin mir sicher, dass ich lauftechnisch auch nicht so schnell wieder so gut „rein gekommen“ wäre ohne die Truppe um Peter Schweizer (auf dem Bild re. durch zu hektische Bewegungen verschwommen).
Und Hendrik Reininger stösst nach längerer Auszeit auch wieder zu uns. Das heißt, dass ich mich demnächst sehr warm anziehen muss und endlich mal wieder RICHTIG SCHNELL gelaufen wird.
Alex hat den Grill einmal mehr perfekt gemanaged. Essen toll. Trinken toll. Michi und Dennis brachten noch eine Tennis-Einlage (oder war’s doch Federball?). Sicht war sensationell. Und ein kühler Wind von der Alb bließ die stickige Luft gen Tal. Schön war’s. Vielen Dank, Kumpels!


© Trimag
Triathlon TV hat einen Video-Beitrag der Deutschen Meisterschaften im Triathlon über die Sprintdistanz im Angebot. Es sieht ganz danach aus, als ob unsere zwei Jungs (Unger & Frodeno) bei gutem Rennverlauf echte Chancen auf Medaillen haben. Lasst uns Daumen drücken!
Achim Achilles ist einmal mehr zur Höchstleistung aufgelaufen und hat einen außerordentlich guten Beitrag zum Thema Sporternährung verfasst. Ich kann mir förmlich vorstellen, wie tausende ehegeplagter Weicheier da draußen mitfühlen können . . .
Und wir vom Team Sport Schweizer (aka „Verrückten Lauftreff“) werden all’ die guten Grundsätze von Bord werfen und heute Abend in Balzholz ekliges totes Fleisch grillen und in Massen vertilgen und mit viel zu viel Bier runterspülen. Und uns wahrscheinlich auch noch gut dabei fühlen . . .

So, nun bin ich endlich wieder zuhause in der Home Base und habe etwas Zeit, ausführlicher ober die 1. CF zu schreiben.

From Running to Coaching – Exclusive interview with Triathlete Olivier Bernhard (einfach diesen Link anklicken und bei Vimeo schauen – habe das Embedding auf die Schnelle nicht hingekriegt).
Ein wirklich interessantes Gespräch mit einem der „Altmeister“ des Triathlons: Olivier Bernhard aus der Schweiz. Man muss sein schlechtes Englisch entschuldigen, aber wenn man offen an die Sache rangeht, dringt seine Botschaft hoffentlich durch. Diese Art von Leidenschaft würde ich immer suchen, wenn ich nach einem Coach Ausschau halten würde.
The MAN spricht einmal mehr in seiner unnachahmlichen Art über die Ernährung nach einem harten Training oder einem Wettkampf. Wahrscheinlich haben die meisten schon von diesem „window of opportunity“ gehört, dieser Zeit direkt nach der Belastung, in der der Körper förmlich nach Kohlenhydraten und auch Eiweiß lechzt. Ich bin ja kein Biertrinker, aber genau deshalb ist ein (alkoholfreies) Bier direkt nach dem Rennen auch so gut (für Typen wie mich, denen Bier nicht so schmeckt, hat die gute, alte Apfelschorle den gleichen Effekt). Auf der einen Seite sollte die verloren gegangene Flüssigkeit so schnell wie möglich ersetzt werden. Auf der anderen Seite wollen die entleerten Glycogen-Depots rasch wieder aufgefüllt werden.
Selbstverständlich stellt die Industrie auch entsprechende, perfekt abgestimmte Recovery-Drinks zur Verfügung, wie beispielsweise Hammer RECOVERITE.

Foto: Medi-Konzept GmbH
E N D L I C H !!!
Es ist so weit: Die Medi-Konzept GmbH aus Wiesbaden, Vertrieb für Hammer Nutrition-Produkte in Deutschland, hat es endlich geschafft, neben meinem bewährten Liebslings-Gel, auch andere Produkte aus den USA in diesem, unserem Lande anbieten zu können. Leider noch nicht alles, was die Amis so haben, aber die wichtigsten Produkte sind dabei.
Bis letztes Jahr mussten selbst Angestellte wie Nicole Best (meine Ansprechpartnerin und nebenbei eine der besten aktiven Triathletinnen Deutschlands) selbst die Sachen aus Amiland „importieren“. Jetzt können wir bequem in deren Online-Shop bestellen.
Dort sind auch die einzelnen Produkte wie HEED, PERPETUEM, ENDUROLYTES und RECOVERITE bestens beschrieben. Wer mehr Info will rund um das Thema „cutting edge endurance nutrition“ sollte auf die Website von Hammer Nutrition gehen (die nach einem weiteren Relaunch nun deutlich SCHLECHTER geworden ist – das gibt’s auch) – v.a. hier gibt’s jede Menge aktuelles Know-How.

Gestern bin ich auf eine hübsche Artikelserie auf Triathlon-Szene.de gestossen, die sich mit einem aus meiner Sicht interessanten Thema der Sportler-Ernährung beschäftigt: Der Kohlenhydrat-Zufuhr in Training und Wettkampf.
Natalie (wer auch immer dahintersteckt) hat jedenfalls gute Arbeit geleistet, einen sauber recherchierten Artikel zum Thema zusammenzustellen. Unter anderem zitiert sie dabei auch einen geschätzten österreichischen Experten (OK, das widerspricht sich jetzt), Dr. Kurt Mossburger. Er hat in seiner Prublikationsliste auch noch einen Haufen interessante Artikel abseits von Ernährungsfragen.
Daneben möchte ich natürlich auf keinen Fall DEN Experten schlechthin vergessen: Asker Jeukendrup. Neben seiner Artikelserie im Magazin Trilife (siehe v.a. den Artikel „Die Richtige Mischung“ in Trilife 09.07) hat auch er eine weitreichende Linkliste zum Thema auf seiner Website.

