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Wo ich schon dabei bin: Von den Xterra World Champs gibt’s auch ein schönes, langes Video (10:41).
Nicht zu vergessen belegten unser Wahl-Tübinger Felix Schumann Platz 7 und unser Schwabe und Wahl-Südafrikaner Nico Pfitzenmaier Platz 10 overall. Ganz große Gratulierung!
Gerade bei Nico ist schön zu sehen, wie man auch als „Ex-Profi“ mit deutlich vermindertem Aufwand und viel anderem um die Ohren (er ist die gesamte Zeit „Crew“ für Hannes Blaschke) noch auf absolutem Weltklasse-Niveau mithalten kann.
Und dann kann man schön erkennen, dass es bei diesem Wettkampf echt hilft, wenn man Biken kann. Sonst gibt’s auf die Fresse . . .
Stolperte gerade über dieses Video des 2009 Xterra Trail Runs in Makena Beach, Maui. Es zeigt aus meiner Sicht einmal mehr, wie schwer es ist, Laufen visuell interessant zu präsentieren. Man muss schon ein Insider sein, um das toll zu finden. Und das bei einem der spektakulärsten Laufstrecken auf diesem Planeten. Das ist übrigens der gleiche Kurs, der bei der Xterra World Championship nach 1,5 km Schwimmen und 36 brutal harten MTB-Kilometern zurückzulegen ist.
Liked the fly-over at the beginning!
@Bernd: Und wen haben wir denn da in der ersten Startreihe mit # 277 (der Faxen macht) und mit # 198, hmm? Die kennen wir doch von irgendwoher?

Julie Dibens auf den letzten Metern der Laufstrecke (Foto: tri2b)
Oh my God! I almost forgot! I’m terribly sorry!
Ja, ja, es ist schon wieder ein ganzes Jahr her: Die Xterra-WM auf Maui fand letztes Wochenende statt und leider durfte auch ich deutlich den Unterschied zum „großen Bruder“ IRONMAN spüren, was das Aufmerksamkeitsniveau betrifft. Ist mir doch glatt durchgerutscht. Und das obwohl ich die Xterra-WM jederzeit als Wettkampf der IRONMAN-WM vorziehen würde.
Naja, die üblichen Verdächtigen machten sich auf an den Westrand des 3000 Meter hohen Vulkans Haleakala. Angeblich war das Rennen mega-spannend, wenn wir den Berichten auf tri2b bzw. Tri-Mag glauben dürfen.
Senior Llanos gewinnt zum dritten Mal und sichert sich – nach seinem relativ enttäuschenden 14. Platz in Kona – zum vierten Mal das Double aus IM und Xterra. Wer soll ihm da auch das Wasser reichen? Julie Dibens schafft als erste Frau den Hattrick – im Gegensatz zum Männerrennen völlig überlegen.
Ergebnisliste gibt’s hier!
Fotogalerie gibt’s hier!

Xterra-Athlet Dan Hugo (Foto: Rich Cruse)
Der gestrige Samstag hat aus triathletischer Sicht jede Menge spannender Rennen in der ganzen Breite geboten.
Und mit Breite meine ich:
- Die siebte Station der Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Series (geht’s noch a bisserl länger?) in Yokohama, Japan. Bei Frodo platzt endlich der Knoten und er gewinnt in einem unheimlich couragiert geführten Rennen. Maik Petzold schafft auch noch so eben die Top Ten.
- Beim Inferno Triathlon schafft Kollege Marc Pschebizin seinen 8. Sieg in 9:03:04 vor Andi Wolpert (9:07:56). Reschpeckt!
- Etwas weniger lang (und etwas gemütlicher) ließ es Laufkumpel Frank Klass beim Inferno Halbmarathon angehen: Platz 32 overall in 2:33:05 sind ebenfalls respektabel!
- Und dann war da noch die vierte Station der Xterra European Series am Klopeiner See in Kärnten. Franky Batelier (FRA) gewinnt einmal mehr vor Karel Zadak (CZ) und Sam Gardner (GBR).
Nettes Werbe-Filmchen der Xterra-Gemeinde. Schöne Bilder.
Aufgefallen sind mir dabei zwei Verhaltensweisen, die mir auch in der Realität immer mehr auffallen und die ich, gelinde gesagt, „interessant“ finde:
- Das Rumgeschleppe von Babys über die Ziellinie. Was soll das denn? Nun bin ich auch kein Vater, aber das ständige Rumgeprotze mit der eigenen Brut ist schon auffallend (auch abseits der Ziellinie). Ich bin mir nicht sicher, ob die lieben Kleinen so viel davon haben. Besonders gesund sieht es jedenfalls nicht aus und die Vermutung liegt nahe, dass solcherlei Aktionen eher dem Ego des achso-stolzen Papa enspringen, als dem ausdrücklichen Wunsch der Kinder. Auch sonst wird man als unbescholtener Bürger ständig ungefragt mit den Neuigkeiten aus dem Leben des Nachwuchses belämmert. Wenn ich nochmal promovieren sollte, wäre es in Psychologie mit dem Fokus auf dieses Phänomen, das ich erst in den letzten Jahren zunehmend bemerke. Meinen Eltern wäre so etwas jedenfalls im Traum nicht eingefallen . . .
- Ein ähnliches Phänomen ist das Rumgeprotze mit der eigenen Nationalität. Besonders gern gesehen und an jeder passenden und unpassenden Stelle zur Schau gestellt von unseren Nachbarn, den Ösis (nicht zufällig auch hier am Ende dieses kleinen Videos). Ich vermute mal, dass es sich um die gleichen Typen handelt, die ständig über ihre Regierung schimpfen und Steuern vermeiden, wo es nur geht . . .

Gestern war es mal wieder so weit und wie angekündigt machten die Xterra-Experten das Rennen unter sich aus. Franky Batelier aus FRA siegte durch die ausgeglichensten Leistungen (19:58 – 5. / 1:30:02 – 1. / 32:35 – 3.) vor Felix Schumann (21:03 – 9. / 1:31:45 – 3. / 31:43 – 1.) und Ronny Dietz (21:02 – 8. / 1:32:47 – 5. / 32:26 – 2.). Die üblichen Verdächtigen also. Genau wie bei den Frauen übrigens, wo die Eidgenössinen Renata Bucher und Sybille Matter vor der Niederländerin Maud Goldsteyn das Rennen für sich entscheiden. Aus schwäbischer Sicht waren wieder einmal die Dornstädter angereist. Allen voran Thilo Zoberbier, der einen hervorragenden 7. Gesamtrang einfahren konnte (noch vor Nico Pfitzenmaier). Seine Vereinskollegen Fabian und Bernd (der Papa) Sauter schafften einen 21. und einen 46. Platz und verhalfen so zum Team-DM-Titel. Karsten Delbrügge schaffte als Oldie die beste Schwimmzeit (overall!!!) und gewann die Senioren 2 (eigentlich M45 – warum sie dauernd wieder so ein Sch… mit uneinheitlichen AK-Bezeichnungen machen müssen ist mir ein Rätsel) natürlich total überlegen. Damit hätte er sogar noch den DM-Titel in der jüngeren M40 gewonnen. Starke Leistung! Ich erinnere mich an die Ba-Wü-Swim&Run-Meisterschaft 2008, wo er auch so unendlich viel Zeit schon beim Schwimmen rausholte, dass beim Laufen nach dem Überholen des Zweiten gaaanz lang nichts kam (er ist halt nicht so der Killer-Läufer und deshalb reichte es am Schluss doch noch).
Und dann war da noch mein Teamkamerad Bernd Kiesel, der in meiner Abwesenheit die Carver-Fahne hochhielt und einen hervorragenden zweiten Platz bei den Senioren 1 hinlegte (2:55:23). Klasse!
Ergebnislisten gibt’s hier!

Die Beine von Carsten Eggeling (hinter mir 2. in der M40-DM-Wertung letztes Jahr) und Immo Trebing (2. M45).
Am morgigen Samstag ist es wieder so weit: Die O-See-Challenge lädt die versammelte Cross-Triathlon-Elite in den hinterletzten (aber schönen!) Winkel von Deutschland – nach Zittau. Im Dreiländereck D-PL-CZ gelegen, bietet es praktisch perfekte Bedingungen für einen schönen, crossigen Xterra. Erstmals mit ganz offiziellen Xterra-Weihen von Big Kahuna Dave Nicholas und seinem Team Unlimited. Und erstmals ganz offiziell Teil sowohl der European Tour, als auch der World Tour. Quali-Slots für die World Champs gab’s ja auch letztes Jahr schon.
Offenbar dürfen wir mit einem tollen Rennen rechnen. Wetter ist ja perfekt (kalt & regnerisch wie im letzten Jahr). Hohe Prominenzdichte (Franky Batelier aus FRA, Nico Pfitzenmeier zurück aus SA, Sam Gardner aus GBR und Jan Kubicek aus CZ) international, wie auch national (alles da, was Rang und Namen hat). Auch bei den Mädels sieht’s spannend aus: Vorjahressiegerin Renata Bucher und ihre Landsfrau Sybille Matter aus CH legen sich einmal mehr mit der leichtesten Fee im harten Xterra-Geschäft, Carina Wasle aus Ösiland, an.
Auch medial scheint das ganze heuer etwas weitere Kreise zu ziehen, was ich sehr erfreulich finde. Das Format ist einfach klasse, die ganze verlogene Windschatten-Lutscherei fällt weg und bildtechnisch gibt so ein verschlammtes Cross-Rennen einfach mehr her (IMHO). Ergo gibt’s einen schönen Vorbericht auf tri2b (ist mir ja eh’ schon peinlich, dass ich da in einem Satz mit den Großen erwähnt werde – aber ich werde ja nicht mal am Start stehen und so auch nicht meinen Masters-Titel verteidigen können) sowie drüben beim Triathlon-Magazin.
Nun gibt’s endlich das „offizielle“ Video der diesjährigen Xterra WM. Guckst Du hier:
Und wer kommt da gerade in die T1 gelaufen? Hmm? Und wer kommt da gerade total platt ins Ziel? Hmm? Yes, it’s Uncle Jorgy!

Puuuh! Welch ein Killer-Rennen! Hammerhart! Aber schön!
Nach meiner super Woche Chillen und Gutgehenlassen auf Kauai durfte ich ja noch ein letztes Mal „ran“ auf Maui, der zweitschönsten (IMHO), zweitgrößten (that’s a fact) und zweithöchsten (das auch) Insel des Hawaii-Archipels. Auch die Crosstriathleten wollten ja noch ihre Weltmeister küren. Nach der Landung in Kahului stand auch schon Nico Pfitzenmaier in seiner lässigen Art neben mir und holte mich ab. Er war ja schon oft hier bei der WM und hat immer recht gut gefinisht (letztes Jahr 10. Platz overall). Er kennt sich also aus. Und da er einer dieser Lifestyle-Pros ist, die im Leben v.a. Spass haben wollen, surft er natürlich auch. Wir statteten der Healthfood Store in Paia erstmal einen kurzen Besuch ab. Dann ging’s rüber an den weltberühmten Strand von Hookipa, wo bei schätzungsweise 7 Beaufort die Windsurfer die Sau raus ließen. Beeindruckend.

1. Wechsel bei der diesjährigen Xterra-DM (O-See Challenge – © pebe-sport.de)
Im kommenden Triathlon-Magazin („Oktober/November/Dezember 2008″ – welches zumindest bei mir noch nicht angekommen ist), sind gleich zwei interessante Themen zum Crosstriathlon in Deutschland vertreten. Zum einen ist das der Bericht der Xterra-DM (ich berichtete), zum anderen eine Beleuchtung des Status Quo der deutschen Xterra-Szene, insbesondere, was die deutsche Xterra-Lizenz angeht.

Um es vorweg zu nehmen: Einmal mehr kann ich sagen „MISSION ACCOMPLISHED“! Mit dem Deutschen Meistertitel in der M40 habe ich mir gleichzeitig die Qualifikation für die Xterra Weltmeisterschaft Ende Oktober in Hawaii gesichert. Auch wenn ich schon jetzt sehr zufrieden mit meiner ersten „Wiedereinsteiger-Saison“ als Triathlet bin. Oder um einen unserer jüngsten Olympia-Sieger zu zitieren: „Es ist das I-Tüpfelchen auf dem I-Tüpfelchen auf dem I-Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen.“
Aber der Reihe nach . . .

Am kommenden Wochenende bin ich mal wieder etwas mehr multisportlich „auf Abwegen“: Die Deutsche Meisterschaft im Crosstriathlon (Xterra) steht an. In der hinterletzten Ecke von Deutschland, da wo sich Hase und Igel, ähhh, Polen und Tschechen gute Nacht sagen, findet der Xterra Germany in Zittau statt. Genauer gesagt am Olbersdorfer See oder kurz: O-See. So auch der Name der Veranstaltung (O-See Challenge), die sich seit 2000 einen außerordentlich guten Ruf erworben hat. Und da der Xterra Denmark (ursprünglich Teil der Xterra European Series) dieses jahr ins Wasser gefallen ist, wird auch die gesamte Xterra-Spezialistenschar um Ronnie Dietz am Start sein. Als sozusagen „Gast-Star“ möchte auch Maik Petzold angreifen und als erster Deutscher auf drei DM-Podien stehen (Wintertria-, Sprint- und Xterra-DM). Nachdem dem Unglücksraben sowohl letztes Jahr in Hamburg, als auch dieses Jahr in Madrid das Olympia-Ticket nach Peking verwehrt blieb, hat er genug Zeit und offensichtlich genug Power (gewinnt er doch glatt den London-Triathlon letztes Wochenende!), um die Spezialisten zu schocken.
Ich selbst habe nur ein wenig mehr im schnellen Bereich trainiert und war ein paar Mal auf dem MTB. Ob das für irgendetwas reicht, muss sich zeigen. Ich werde locker dran gehen und vor allem nichts riskieren (will ja schließlich gesund nach hawaii dieses Jahr). Die Bikestrecke soll technisch sehr anspruchsvoll sein und da werden – sowieso bei den angekündigten nassen Bedingungen – die Experten JEDE MENGE Zeit auf uns Hobby-MTB’ler rausfahren. Außerdem ist DER M40-Killer (und amtierende Xterra-Weltmeister M40 und nebenbei auch Wintertriathlon-Weltmeister) aus Österreich, Ulli Katzer, am Start. Ok, ich bin erst in meinem ersten Aufbau-/Wiedereinsteiger-Jahr, aber auch „im Endausbau“ werde ich wohl nie im entferntesten 818 Trainingsstunden in einer Saison hinkriegen. Also wird auch in der AK nichst zu reissen sein. Machen wir also einen schönen, gemütlichen Wochenend-Ausflug in die schöne Oberlausitz . . .

Blick ins Lenninger Tal – kurz vor dem großen Regen
Es war mal wieder Zeit: Nach monatelangem Schönwetterradeln habe ich gestern meine kurze MTB-Runde zeitlich so gelegt, dass ich in den Regen kam. War toll!
Endlich wich die elendige Hitze. Richtig erfrischend. Außerdem kann es ja theoretisch auch in einem der zwei up-coming races nass werden. Dann krieg’ ich bestimmt gleich Angst, steig’ ab und schiebe . . .
Also: Es war eine richtig schöne Matschtour gestern Abend. Und wer’s nicht glauben mag, der schaue hier:
Neben den IRONMAN World Champs möchte ich mich dieses Jahr auch noch gern für die XTERRA World Champs auf irgendeinem Rennen der XTERRA European Tour qualifizieren. Erst sollten die deutschen Plätze auf der XTERRA DM im Rahmen der O-See Challenge vergeben werden. Leider läuft zeitgleich der XTERRA Denmark. Weshalb ich eine Woche später zusätzlich nach Kärnten zum XTERRA Austria muss, um mir meine Maui-Quali zu holen. Der August wird also ein netter Urlaubsmonat mit einigen Auto-Kilometern.
Hier mal eine Vorschau des XTERRA Austria und darunter der O-See Challenge:

