Eintrag vom 22.04.2005

Claudia am CP2

Große Neuigkeiten vom TML: Nachdem wir ein weiteres gemeinsames Team-Training Ende März durchgezogen haben und ein Rad-Trainingslager in Mallorca (siehe Photo-Galerie), stand letztes Wochenende unser erster großer Test-Wettkampf mit dem German Quest in Wildeck-Hönebach in Waldhessen auf dem Plan. In der Besetzung mit Claudia, Rolf, Piotr und mir gingen wir an den Start gegen internationale Konkurrenz. Vom Start weg setzten wir uns an die Spitze und passierten CP1 und CP2 in Führung liegend.

CP3 war am Fluss Werra und unsere Aufgabe war, ein Floß zu bauen mit vorhandenen Materialien. Da es doch ein wenig mehr Zeit brauchte, um ein Floß für vier Personen und vier Bikes zu bauen, wurden wir von drei Zweier-Teams überholt. Nach dieser Fluss-Etappe durften wir das Floß wieder auseinander bauen und machten uns auf die Verfolgung der drei Zweier-Teams, welche wir auch auf der anschließenden MTB-Etappe wiedersahen. Kurz nach Neun abends (es wurde zwischenzeitlich dunkel) erreichten wir die „Wechselzone“ an zweiter Stelle liegend, ware aber in der Lage, uns in der anschließenden Lauf-Etappe an die Spitze zu setzen und bis 23:30 Uhr einen deutlichen Vorsprung heraus zu laufen. Hier kam uns ganz eindeutig die überlegene Lichtleistung unserer Lupine Otto X zur Hilfe, denn die CPs neun und zehn waren extrem schwer zu finden. Als wir zum nächsten Wechsel kamen, waren drei Teams noch nicht zurück von der ersten MTB-Etappe. So entschloss sich der Organisator, eine „Zwangsapause“ bis 05:30 Uhr am folgenden Morgen anzuordnen. Wir machten also ein Schläfchen und starteten in die nun kühle Morgenluft und Dunkelheit. Der nächste CP war schnell gefunden, aber dann bissen wir uns die Zähne aus und verbrauchten wertvolle Zeit. Danach gab’s noch eine kleine Abseil-Einlage, bevor wir mit den Bikes dem Ziel entgegen steuern durften.Insgesamt konnten also in diesem ersten Adventure Race der Saison 2005 einen grandiosen Sieg erringen und hatten am Ende fast eine Stunde Vorsprung auf das zweitplatzierte Zweier-Team Voshaar Salomon aus Holland.

Nächstes Wochenende stehen für Emmanuel und mich bzw. Erik und Tina schon das nächste AR an: In den nördlichen Vogesen (deutsch-französische Grenze) gilt es, sich gegen die absolute Weltspitze in Form von Salomon Suisse durchzusetzen.

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