Raid Alsa – Eintrag vom 29.04.2005

Jörg am CP17

Beim Raid Alsa am vergangenen Wochenende sichert sich das EAT in der Formation Jörg Schneider und Emmanuel Lang mit hauchdünnem Rückstand von 1:25 Minuten auf DCI Switzerland und ebenso hauchdünnem Vorsprung von zwölf Sekunden auf das Weltklasse-Team von Salomon Suisse den zweiten Gesamtrang.
Das perfekt organisierte Abenteuer-Rennen durchquerte in 110 Kilometern bei ungefähr 2.300 Höhenmetern die wunderschöne Mittelgebirgslandschaft der nördlichen Vogesen. Am Start am Samstag-Nachmittag waren über 50 Teams aus sechs Nationen. Der Zieleinlauf der Top-Teams erfolgte am Sonntag-Mittag, wobei zwischen den drei erstplatzierten Teams nach acht Stunden intensivster Ausdauerleistung lediglich 1:37 Minuten lagen.
Vom Start weg setzte sich das EAT frech an die Spitze, nur um diese durch einen kleinen Navigationsfehler wieder abzugeben. In der Folge entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der vier schnellsten Teams. Durch einen weiteren Fehler setzten sich drei Teams von uns ab und wir hatten erst wieder Gelegenheit, durch eine berherzte Aufholjagd das dritte Team bei der anschließenden Laufetappe zu überholen. Den Abschluss des Tages bildeten wahrlich spektakuläre Seilaktivitäten, wobei uns ca. eine Minute von DCI und sechs Minuten von Salomon Suisse trennten. Danach wurde das Rennen gestoppt, wir übernachteten in Tipis in der Burg Fleckenstein und im Morgengrauen des Sonntag starteten wir erneut.
Wieder setzten wir uns an die Spitze und holten einen kleinen Vorsprung vor DCI und Salomon Suisse heraus. Das vierte Team des Vortages wählte eine andere Route und verlor gegen die drei Top-Teams deutlich. Auf der anschließenden Kanu-Etappe auf dem Flüßchen Sauer lieferten wir uns mit DCI einen Kampf um die Führungsposition und konnten wieder mit einem hauchdünnen Vorsprung auf die anschließende Orientierungslauf-Etappe gehen. Im weiteren Verlauf des Rennens konnten wir sehen, wie die drei Teams völlig verschiedene Routen wählten, sich aber immer wieder sahen. Bis kurz vor dem Ziel lagen wir komfortabel in Führung bevor bei Emmanuel die Kette riss und wir DCI vorbei ziehen lassen mussten. So mussten wir den Schweizern den Sieg überlassen, waren aber dennoch sehr glücklich und froh, in diesem Klassefeld so überzeugen zu können und freuen uns schon jetzt auf die anstehende Weltcup-Saison, die Anfang Juni in Riksgränsen/Nordschweden für uns beginnt.

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