2007 – das Jahr der Rückbesinnung

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis . . .

. . . naja, ich will nicht übertreiben. Aber es scheint schon sehr lange Zeit her. 20 Jahre fühlen sich jedenfalls für mich wie eine Ewigkeit an. Naja, also vor ungefähr 20 Jahren war ich mal ein ganz passabler Triathlet. Dann kamen die Karriere, der Rotwein . . . wie Achim Achilles zu sagen pflegt, und . . . nicht mehr ganz jung, nicht mehr ganz schlank, fing ich irgendwann wieder an zu laufen.

Mein guter, alter Triathlon-Kollege und Freund Michael Schwenzig aus Liechtenstein war schuld. Er lud mich zum Ski-LL-Training ein und wir bestritten zusammen den Engadin Ski Marathon. Danach kam eins zum anderen und 2004 gab es kein halten mehr: Ich hatte mich in die Sportart Adventure Racing verguckt und bestritt die zwei ersten Rennen noch im gleichen Jahr. 2005 und 2006 waren’s dann jeweils sieben Rennen zwischen 70 und 300 Kilometern. Anfang 2007 begann ich mit meinem Team vier Wettkämpfe, die wir jedoch alle nicht beenden konnten (DNF).

Ich verstärkte wieder etwas das ernsthaftere Lauftraining und mit den Jungs um Peter Schweizer machte es auch immer mehr Spaß. Am 01. Juli dann machte es „crash boom bang“ (wie Roxette so schön sang) und ich verliebte mich wieder neu in Triathlon und speziell an diesem Tage (IRONMAN Europe, Frankfurt) in IRONMAN™.

And the rest is history . . . as they say.

Wenn wir mal die vier ARs zum Jahresbeginn weglassen, liest sich die Statistik folgendermaßen:

wettkampf-analysen-2008.jpg

Folgende Erkenntnisse drängen sich auf:

  • Auf Dorf-Veranstaltungen reicht’s gerade noch, um halbwegs mit vorn dabei zu sein.
  • Zwei Wochen nach einem Bergmarathon  sollte man nicht versuchen, schnell die Zugspitze hochzulaufen. Vor allem nicht, wenn man auf die Vierzig zugeht.
  • Wenn ich ein bißchen die Wechsel trainiere, klappt das schon recht flott wieder in ordentlicher Manier.
  • Natürlich kann ich bei den ganz kurzen und schnellen Sachen nicht mehr mit den Jungen mithalten. Aber hintenraus kann ich halt noch ein bißchen länger . . . hehe . . .
  • 9 bis 10 Stunden Wettkampfdauer schrecken mich zumindest mal nicht. Da kann man ja am selben Abend wieder im warmen Bettchen schlafen . . .

Es gibt also noch jede Menge zu tun. Nummer 1 auf der Prioritätenliste ist sicher, 180 km Einzelzeitfahren in einer passablen Zeit wegzudrücken, so dass ich noch auf dem folgenden Marathon meine Laufstärke ausspielen kann und nicht nur „mal eben so überlebe“. Und beim Schwimmen muss ich schauen, dass ich wieder an die alten Tage anknüpfe, so dass ich nicht zu weit hinten aus dem Wasser komme und viele Pulks überholen muss. Naja, die ersten Formüberprüfungen stehen ja schon demnächst an: Dreikönigslauf in Ötlingen (10k) nächsten Sonntag und natürlich nach einem Jahr Pause wieder das Dirty Race in Murr (5 – 15 – 4).

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