Marathon-Pacing

Wie das manchmal so ist, kommt ein bestimmtes Thema fast gleichzeitig aus verschiedensten Richtungen auf einen hereingeprasselt. Obiges Thema begegnete mir beispielsweise hier bei Triathlon-Szene.de und hier bei Runners World.

Auch wenn dies sicher für Triathleten nur sehr eingeschränkt zutrifft, so ist das Thema Pacing im Allgemeinen und das Pacing im abschließenden Marathon sicher ein nicht zu unterschätzendes auf das Endergebnis. Moderne Marathonis praktizieren in der Spitze angeblich praktisch alle ein Tempo-Modell, das in etwas so aussieht:

marathon_pacing.jpg

Vorbei ist also die Zeit, in der Marathonisti geraten wurde, möglichst konstant die 42,195 Kilometer abzuspulen. Statt dessen ist zwischenzeitlich bekannt, dass die ersten Zehn besonders stark belasten, bis nämlich auf der einen Seite „die Maschine richtig rund läuft“ (Fettverbrennung etc.) und auf der anderen Seite sich eine gleichschnelle Gruppe gefunden hat (Thema Renntaktik).

Die Idee ist Folgende: Der Marathon wird in vier circa gleichlange Teilstücke geteilt. Man läuft das erste Viertel ca. 5 Sekunden LANGSAMER (ja, das hört und fühlt sich erstmal kontra-intuitiv an) als das Durchschnitts-Renntempo (hier 04:00 min/km). Wenn dann alles sauber läuft, zieht man das Tempo um ca. 10 Sekunden SCHNELLER als Renntempo hoch (hier also von 4:05 auf 3:50). Schnell ist die „verlorene“ Zeit wieder eingeholt. Und das in der Theorie leichter, als in den ersten 10 km. Hintenraus werden die wenigen Spitzenläufer ihr Tempo sauber durchhalten. Aber selbst unser Beispiel-Athlet läuft noch eine saubere 2:45 h in diesem Modell. Net so schlecht, oder?

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