Mallorca-Tagebuch – Fr

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Another beautiful day in paradise. What can I say? JUST PEREFECT!
Auf dem Plan heute: Die berühmte Westküstenstraße. Bent, mein dänischer Radelkollege empfiehlt, sie gegen den Uhrzeigersinn zu fahren, da es an der Westküste doch noch sehr schattig und damit am Morgen kühl sei. Außerdem kommen bei „schattig“ und „kühl“ unweigerlich Gedanken von nassen, glitschigen Kurven auf. Also zuerst zum Coll de Soller und dann über Deià zurück. Auf der Hinfahrt mache ich noch einen Schlenker über Bunyola, damit ich wenigstens meine 130 Kilometer voll kriege. Dadurch fahre ich auf zwei Schweizer auf, die offensichtlich gut drauf sind und es daher nicht nötig haben, ein Rennen zu starten. Sie sind MTB-Marathon-Fahrer und Ex-Profis. Mit solchen Leuten lässt sich der Pass entspannt erklimmen ohne die ansonsten aufkeimenden Ego-Attacken. Puls immer sauber unter 130. In den Abfahrten merkt man sofort meinen Sturz. Wo ich es sonst vorneweg laufen lasse, hielt ich mich jetzt sehr zurück. Und die Jungens können natürlich abfahren! Völlig entspannt geht es dann für mich allein die Westküste hinunter, da sich die Eidgenossen die „Killer-Bergrunde“ vorbei am Puig Major und Kloster Lluc über Pollenca zurück geben. Das würde mir zeitlich nicht mehr bis Paguera reichen. Die Runde mit einem weiteren Schlenker über Port d’Andratx und Camp de Mar ergibt auch so schon 130 km mit 2240 Höhenmetern. Reicht für heute. Das Blau des Meeres und das Tiefgrün der Pinien ist gigantisch schön. Wenn dann noch ein Schwarm Vögel in Formation unterhalb sich weiß gegen diese Farbkombination abheben . . . einfach nur himmlisch. Allerdings ist die Westküsten-Runde im Februar selbst so rum noch reichlich schattig. Das Tramuntana-Gebirge erhebt sich eben doch recht steil vom Meer bis auf Höhen um die tausend Meter. Wie üblich ist das Training nach einem Regenerations-Tag für mich sowohl mental als auch körperlich am schwersten. Da ich noch reichlich früh für’s Abendessen ankomme, kaufe ich noch leckere Schweinereien im Mercadona (spanische Supermarkt-Kette) ein und gebe mich voll meinen Gelüsten nach allem was reichlich Zucker enthält hin.

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