Trainingslager II – Bella Italia

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Bild von Andreas: Marken-Landschaft – unser Trainingsrevier

Naja, „kulinarische Genussreise“ trifft das Ganze doch eher als „Trainingslager“. Aber nebenbei wurden dann doch ein paar Kilometer in die Beine gepresst.

Nachdem bei mir kurzfristig ein Seminar storniert wurde, entschloss ich mich mit meinem neuen Verein, der SG Dettingen/Erms, ins Oster-Trainingslager nach Bella Italia zu entschwinden und dem angekündigten deutschen Winterwetter zu enfliehen. Das klappte ganz ordentlich. Die 1.000 km mit dem Auto fahren ist für mich allerdings von vornherein Grund genug, diese Aktion nicht zu wiederholen. Bis auf den Ostersonntag war das Wetter OK. Nicht großartig, aber OK. Wir konnten im Grunde immer voll radfahren, wenn auch 3 mal mit Regen- bzw. Schnee-Einlage. An eben jenem Ostersonntag war in unserem Hotel ohnehin das grosse Fressen angesagt. Bei Dauerregen und kaltem Wind gönnte ich mir da nur eine Stunde im Kraftraum. Das Essen war italienisch erstklassig; tendenziell deutlich besser als bei den meisten Spaniern. Dadurch, dass das ganze Team Vollpension „all you can eat“ gebucht hatte und wir Schwaben natürlich nichts verkommen lassen, gab ich mir nur einen Tag, an dem ich das Essen ausfallen ließ und mir eine ordentliche 170-er-Runde gegönnt habe. Mein Einzelzimmer war eine Telefonzelle – das Bad dagegen erste Sahne. Brandneu und so schön, dass ich glatt ein paar Fotos als Inspiration geschossen habe.

Zum ersten Mal durfte mich mein neues Planet X Stealth Pro Carbon mit meinem Ergomo begleiten. Da ich mir nach ausreichend Grundlagenarbeit ein paar KA-Intervalle reinziehen und mich so gut wie möglich an die Sitzposition und v.a. auch die Aero-Position gewöhnen wollte, passte das ganz gut. Somit hatte ich doch schon während des Trainings ein genaues Feedback, ob ich im angestrebten Leistungsbereich trainiere und die Auswertung war durch die Ergoracer-Software auch deutlich effektiver.

Aus Trainingssicht lief im Grunde alles reibungslos. Keine Stürze, keine Verletzungen, keine Erkrankung. Schwerpunkt ganz klar auf dem Radfahren. Ein paar Mal mit Koppellauf. Das klappte super. Leider überhaupt nicht geschwommen.

Exemplarisch hier mein Long Ride allein (guter 30er-Schnitt):

italia-240308.jpg

Das Fading hatte v.a. mit den 530 Höhenmetern zu tun, die ich gegen Ende noch zu verbraten hatte. Ehrlich!🙂

Die für mich effektivste und härteste Einheit war allerdings zwei Tage später mit der Gruppe. Steffen hatte eine schöne, relativ flache Drückerstrecke mit Top-Asphalt rausgesucht. Wir starteten nach dem Einrollen einzeln zu 6 x 5 Minuten „hart“ mit 1′ Pause. Danach noch 100 km recht bergig, wobei ich die Hügel stets als KA-Intervalle hochgedrückt habe. Danach war ich für den Rest des Tages platt. Dank Andreas haben wir von den Zeitfahr-Intervallen auch super Bilder, die auch die Aero-Position recht gut zeigen (dank 6 Bilder/Sekunde den gesamten Tritt-Zyklus – thanks Andi!!):

jorg-zeitfahren_kl.jpg

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