Suunto Foot POD

Endlich kam vor ein paar Tagen der neue Foot POD meines Sponsors SUUNTO. Zusammen mit den neuen XT Wings von Salomon (s.o.) macht das eine schöne Trailrunning-Kombination. Heute kam ich endlich mal dazu, die Gebrauchsanleitung durchzulesen, meine t6 mit dem POD (27 g leicht!!) zu koppeln und ab ging’s „durch die Mitte“. Wenn ich Michi – wie gestern erst geschehen – frage, wie weit wir denn schon gelaufen sind, muss er erstmal lang rumdrücken (Polar-Nutzer). Das geht mit meiner t6 nun viel besser: Ich habe die momentane Geschwindigkeit und die gelaufene Distanz stets groß im Blick und kann mein Display zusätzlich anpassen mit Infos wie Uhrzeit, Laufzeit, momentaner Puls, etc.

EIN „Connect“ und die t6 erkennt sofort den Brustgurt und den Foot POD. Nix ein- und ausschalten. Der POD schaltet sich von selbst ein, sobald man zu laufen beginnt und schaltet sich danach ebenso selbständig aus. DAS ist easy!

Zusätzliche Features:

  • Geschwindigkeitsalarme
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit
  • Zurückgelegte Strecke für Runden und automatische Rundenzeiten
  • Ich kann handelsübliche Batterien verwenden und selbst wechseln
  • 10 thoughts on “Suunto Foot POD

    1. Hi Jörg,
      hört sich interessant an. Was die Technik so alles kann… sollte man nur auch noch entsprechend laufen können. Da hilft alle Technik nicht wenn der Körper nicht so richtig will.
      Dir weiterhin viel Erfolg beim Trainieren.
      Gruß
      Frank

    2. Hi Frank,
      laufen können ist natürlich wie immer Grundvoraussetzung. Aber wie Du weißt, bin ich ein kleiner Technik-Freak (wie Michi). Und nun, da ich auch schon mal wieder „ordentliche“ Geschwindigkeiten laufen kann (< 3:30’/km), muss ich nicht immer auf die Bahn und kann Tempoläufe exakter steuern. Mein Tempogefühl ist immer noch nicht da, wo es mal war.😦
      Dir gute Besserung und bis bald mal wieder beim Laufen,
      Jörg

    3. Hi Jörg,
      nach deinem Bericht frag ich mich, wieso eigentlich alle mit Polar rumlaufen. Automatisches Ein-/Ausschalten, selbständig Batteriewechseln, wichtigste Daten direkt auf dem Display – das ist für mich Komfort. Ich wunder mich immer, wieso Polar-Nutzer erst ewig rumdrücken müssen um irgendwas ablesen zu können.
      Wie steht Suunto im Bereich Preis und Service im Vergleich zu Polar da? Oder hat Polar einfach die bessere Marketing-Abteilung?
      Grüße aus København, wo am Sonntag der Marathon (ohne mich) steigt

    4. Ein freundliches Hallo nach Kopenhagen!
      Tja, Ben, wie die Marketing-Experten nicht müde werden zu sagen: Am Endes des Tages gewinnt das überlegene Marketing immer über das überlegene Produkt. SUUNTO hat hier einfach in den vergangenen Jahren geschlafen. Jetzt sind sie zwar aufgewacht und verfügen über große Ressourcen (Amer Sports Group). Es ist jedoch schwer, den Rückstand was Bekanntheitsgrad, Branding, PR, Distributionskanäle, etc. angeht, aufzuholen.
      Abgesehen davon gibt es in Nürtingen ja noch einen gewissen Peter S. – und der führt halt nunmal Polar (s.o. Stichwort „Distribution“ für Dich als BWL’ler). Beim Thema Preis war SUUNTO in der Vergangenheit ebenfalls teurer – das hat sich aber momentan geändert. Ich schätze, die geben sich für vergleichbare Produkte nicht viel. Service kann ich nicht einschätzen.
      Im Triathlon-Bereich sieht man hingegen im Spitzenbereich (u.a. Weltmeister Daniel Unger) mehr und mehr SUUNTO.
      Hey, ist doch auch ’ne tolle Methode, wenn Dir Michi davonläuft: Einfach nach den Kilometern fragen – dann ist er erstmal ’ne Weile mit Drücken beschäftigt!🙂
      Grüß mit die Däninnen, Jörg

    5. Hi Jörg,
      dass ein Peter S. auch mit der Polar-Übermacht im Team zu tun hat, hab ich mir gedacht😉
      Wie der Zufall so spielt: als ich hier vorhin am Rathausplatz vorbeifuhr war ein riesiges Plakat von Garmin nicht zu übersehen, mit dem die neue Forerunner 405 angepriesen wird. Hört sich für mich auch sehr interessant an: Dank GPS braucht man gar keinen Schuh-Sensor mehr! (so kann man den Sensor auch nicht vergessen, bzw. am falschen Schuh haben) und es gibt keine Tasten sondern einen Touchring an der Uhr. http://www.garminonline.de/microsite/forerunner-405/intial.html
      Die haben auch einen Triathlon-Weltmeister an Bord, Tim Don, der auf seiner Homepage mächtig Werbung macht http://www.timdon.com//training.html
      Vor allem der neue Dienst „MotionBased“ dürfte für Technik-Fans auch ne nette Spielerei sein. http://trail.motionbased.com/trail/user/tim.don
      Wenn man auf die einzelnen Trainingseinheiten klickt, kann man mit GoogleEarth seine Strecke nochmal nachvollziehen…
      Garmin versucht wohl auch, ein Wörtchen im Uhren-Bereich mitzureden.
      Gruß
      Ben

    6. Hi Ben,

      Garmin ist sicher auch für einige ’ne Alternative. Sicher #1 in GPS – sind aber halt nicht so die Leistungs-/Puls-Spezialisten.
      Nebenbei gibt es selbstverständlich einen GPS POD für die SUUNTO. GPS ist aber halt tief im Wald nicht so der Bringer und saugt Unmengen mehr an Energie.
      Das Feature mit Google Earth ist sicher interessant – v.a. wenn Du mal wieder woranders bist (z.B. Dänemark).🙂
      Gruß, Jörg

    7. Moment mal Mädels – STOP,

      der Michi drückt gar nirgends rum dass er langsam wird. Nach meinem desaströsen Frühjahr kann ich mir das gar nicht leisten.
      Auf die Frage nach den Kilometern letzten Mittwoch war ich aber in der Tat unvorbereitet, außerem bin ich in leicht komatösem Zustand mitgerannt. So toll ist die Form noch nicht. Da wir ja eh immer die gleichen Strecken runterbolzen hab ich die KM-Angabe nicht eingeblendet. Mir ist die HF, Pace und Zeit wichtiger. Ob ich nun bei KM1 oder 9 oder X bin ist mir relativ egal.
      Mit den 3 Anzeigen ist es aber bei der 625X in der Tat getan. Die RS800 ist hier wohl deutlich besser.

      Die GPS Lösung ist glaub nicht so der Bringer. Aufgrund fehlender Signale (Wald, schlechter Empfang) dürfte die Fehlerquote relativ hoch sein. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe dann hat der POLAR -Vertreter gesagt dass bei einem Fuss-Sender pro Bewegung rund 1000 Signale gesendet werden. Wenn da dann halt eines oder auch mehrere fehlen macht dies in der Auswertung im Prinzip nichts aus. Bei GPS wird nur in einem bestimmten Zeitintervall die Position bestimmt. Wenn der Empfänger dabei irgendeiner Störung ausgesetzt ist und die Position nicht bestimmt werden kann (braucht mindestens 2 Satelliten), dann läuft die anschließende Berechnung ins Leere oder muss irgendwie interpoliert werden. Nicht wirklich ein „Online“-fähiges System.
      Wäre mir jetzt auch noch nicht ins Auge gesprungen dass die forerunner mit der aktuellen Chip-Generation von GARMIN ausgestattet ist. Hab mir letztes Jahr den GARMIN etrex VISTA HCx gegönnt. Der war noch keine Woche verfügbar und ist mit einem besseren Chip ausgestattet. Damit klappts auch im Wald. Zumindest habe ich noch keine anderweitigen Erfahrungen damit gemacht. Ist aber fürs Radel und nur bedingt zum Laufen geeignet.
      http://garmin.de/outdoor/produktbeschreibung/etrex_vista_hcx/

      Gruß
      Michi

    8. Hi Michi,
      jetzt wehren sich die Polar-Befürworter😉 Spaß, so genau bin ich nicht im Thema. Oberflächlich hat sichs für mich halt toll angehört (GPS) und ich dachte das ist dann wohl was „Tolles“. Nutzen tu ich GPS bisher nur beim Segeln und da sind exakte Standortbestimmung und Geschwindigkeit nützliche Informationen, und meistens stören auch keine Bäume!!
      Und dass „bei einem Fuss-Sender pro Bewegung rund 1000 Signale gesendet werden“ (wie du schreibst) hab ich auch nicht gewusst. Ich glaub damit lässt sich relativ professionell trainieren…
      Gruß Ben

    9. Hi Benjamin,

      ob ich nun POLAR Befürworter bin oder nicht. Bislang gab es zumindest keine vernünftige Alternative. SUUNTO sagte mir bis ich Jörg kennenlernte gar nix. Seit ich da etwas sensibilisiert bin fällt einem auch ab und zu eine kleine Anzeige in den div. Fachzeitschriften auf. In Sportartikelkatalogen gibts halt 2 Seiten POLAR und einen Artikel SUUNTO.
      Interessant ist das die 625X (die ich hab) zwar momentan noch auf dem Markt ist, aber innerhalb kürzester Zeit (ca. 2 Jahre) von einem neuen Entwicklungsstand überholt wurde – RS800. Und die bittet schon viel Schönes. Dürfte meiner Meinung nach der SUUNTO überlegen sein. Jetzt mal aus reiner Funktions-Sicht – die Frage ist natürlich wer das alles nutzt.
      Da brauchen wir uns auch nichts vormachen. Im Grunde würde ein einfacher HF-Messer mit Fuss-Pod total ausreichen, zum trainieren ist dies schon nett. Die ganzen Programme drumherum sind nice to have. Ich hab zwar immer mal wieder die Trainingszustandsprogramme mitgeführt aber irgendwann wird man entweder schlampig oder gehts auf den Nerv wenn man morgens um 5 die Ruhe-HF messen soll oder 1x in der Woche einen Test macht bei dem man in absoluter Ruhe (am besten mit Yoga-Kenntnissen) hinliegen muss. Ein Ablenkung und die Werte sind daneben.
      So wie ich die Sache sehe werden von 90%, wenn nicht mehr, die Programme überhaupt nicht genutzt bzw. wissen sie gar nicht dass das geht. Um dann aber ein paar Kurven auf den Rechner zu zaubern brauche ich keine Uhr jenseits der 400€-Marke. Das hab ich früher schon mit meiner Polar AccurexPlus und Excel gemacht.

      Gruß
      Michi

    10. Hi Michi,

      das ist genau der Grund, warum ich mich so schwer tue, 200 – 400 € für so eine Uhr auszugeben. Ich denke, dass ich nur einen Bruchteil der Möglichkeiten ausnutzen würde. Entweder weil es zu viel Zeit in Anspruch nimmt (allein schon das Einarbeiten/Einlesen…), oder weil es für mich als Amateur nicht nützlich/sinnvoll ist. Bei Profis, die genaue Trainingspläne usw. haben, ist das was anderes.

      Sportliche Grüße🙂

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