Streckenbesichtigung IRONMAN Frankfurt

Bevor am 06. Juli um 06:45Uhr der Startschuss für die IRONMAN European Championship fällt, wollte ich mir auf jeden Fall einmal die Wettkampf-Strecken anschauen. Es ist immer schön, wenn man das mit einem Besuch eines Freundes verknüpfen kann. Und so traf ich mich mit Martin Zimmermann und verbrachte ein überraschend schönes Wochenende in der Main-Metropole. Pünktlich kurz vor elf am Samstagmorgen trudelte ich am Langener Waldsee ein. Obwohl für das ganze WE lausiges Wetter angekündigt war, lachte die Sonne über diesem Flecken und die bunte Horde der Triathleten hatte bereits das Strandbad besetzt. Red Bull hatte genug Kaugummi-Brause vorbei gebracht um die Gemüter noch weiter aufzuhellen und deren Hummer ließ ordentlich Mucke auf die Fitness-Schar niederprasseln.

Der Renndirektor Kai Walter und jede Menge „Staff“ war gekommen und ich war beeindruckt, wie professionell hier schon im Vorfeld gearbeitet wurde. Geschwind noch in meinen blueseventy Helix geschlüpft und da startete auch schon die erste Startwelle. Ja, da kam richtiges Wettkampf-Feeling auf: Der gesamte Schwimmkurs war schon mit Bojen „ausgeflaggt“, ein Motorboot zog die Startleine weg und DLRG-Jungens paddelten auf ihren Surfboards nebenher. Ich zockelte gemütlich im GA1 bis 1,5 hinter dem Führenden her. Der hatte es aber nicht so mit dem Orientieren und Geradeausschwimmen und so schwamm ich gemütlich an dritter Stelle für mich allein durch den Kurs. Der Baggersee leuchtete wunderschön blau in der Sonne und die riesigen, gelben Bojen waren klar auszumachen. Es machte richtig Spass. Allerdings bin ich zum ersten Mal seit 15 Jahren so lange am Stück geschwommen und irgendwann ist dann auch genug. Hinterher noch ein wenig chillen, dann ging’s zu Martin in die City. Kalorien einwerfen, Mittagsschläfchen (war hundemüde) und dann noch eine Runde auf dem Laufkurs. Leichter als ich dachte. Ich finde, dass die Brücken (zumindest ohne 180 k Radfahren vorher) recht locker und flüssig zu laufen sind. Ich fand die lange Gerade auf der Südseite des Mains (mental) viel herausfordernder. Aber im Wettkampf mit anfeuernden Zuschauern wird das wahrscheinlich kurzweiliger.

Der Rest des Tages war mit EM-Fußballspielen auf Großleinwand (Martin ist großer Fußballfan), Essen, Rotwein trinken und Schlafen gefüllt.

Sonntag dann die offizielle Radstrecken-Inspektion. Ich radelete direkt von Martin zum Hessen-Center, wo sich die ca. 50-60 Eisernen schon versammelt hatten. Frank Vytrisal leitete die schnelle Gruppe und ich traute mir zu, da im Windschatten mitzurollen.😉

Wettertechnisch hatten wir wieder Glück: Bis auf ein paar Tropfen nahe Friedberg blieb’s trocken und teilweise wurde es in der Sonne sogar recht warm (oder waren’s doch die Anstiege?). Das Tempo war flott, aber eben in der Gesamtheit doch recht gemütlich (mein Ergomo zeigte nachher lediglich 175 Watt im Schnitt an). Quasi am Wendepunkt in Bad Nauheim gab’s eine offizielle Verpflegungsstelle und die Mädels von Red Bull waren wieder zur Stelle. Auf dem Heimweg fuhr ich dann recht lange mit Frank vorn im Wind und hatte eine gute Möglichkeit, mich nett mit ihm zu unterhalten. Auf mich machte er einen äußerst symphathischen, freundlichen, entspannten Eindruck. Netter Kerl!

Nach Dusche, Carbo-Loading beim Italiener um die Ecke, Foto-Shooting von der Dachterasse von Martin’s Bürogebäude (Foto oben) und Teatime in der Villa Kennedy (Foto unten) brachte mich mein A6 entspannt und GPS-gestützt (dicken Stau umfahren) zurück ins verregnete Beuren.

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