IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2008

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Ein superschnelles Rennen zeichnete sich ab. Aber dass die Sohlen so glühen würden, war doch überraschend. Die ersten 4 blieben alle unter der letztjährigen Siegerzeit von Andy Potts. Andreas Raelert macht (nach seinem Sieg beim IRONMAN 70.3 Monaco, bei dem er bereits ein deutliches Ausrufezeichen setzte) das Rennen seines Lebens und holt die Silbermedaille. Mit einem atemberaubenden besten Laufsplit des Tages (1:10:53 h) kommt er beinahe noch an den Sieger Terenzo Bozzone aus Neuseeland heran. Auch dieser gehört zur wachsenden Gemeinde derjenigen Athleten, die die jeweiligen Olympiateams nicht schafften und sich frustriert von ITU-Draftingrennen abwendeten. Mit dem Speed (v.a. hintenraus beim Laufen) von Kurzstrecken-Rennen punkten sie auf der „Halben“ big time. Wie beim Halbmarathon auch, ist die halbe IRONMAN-Distanz viel näher an der kurzen Olympischen Distanz, als am vollen IRONMAN. Blanker Speed zählt mehr als die Themen Ernährung, überlegene Ausdauer und mentale Stärke.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle natürlich noch den 11. Platz von Sebastian Kienle. Starke Leistung in diesem weltmeisterlichen Feld!

Bei den Mädels macht Joanna Zeiger den Sack zu und siegt in 4:02:48 vor Mary Beth Ellis und Becky Lavelle. Julie Dibens schafft Platz 4 nach dem Sieg vor zwei Wochen bei der Xterra WM auf Maui.

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