Lance’ll be back

Aus sehr verlässlicher Quelle lässt Lance Armstrong verlauten, dass er nicht nur zum Tour-Peloton zurückkehrt (was ja nun schon seit einigen Monaten klar ist), sondern zum Ursprung seiner Ausdauersport-Weltklasse – zum Triathlon!

In diesem Video auf Slotwitch erklärt Chris Carmichael, Lance’s Coach, was es mit dem Comeback zum Triathlon auf sich hat. Das Ganze wird mit aktuellen Aufnahmen aus Kona (VOR der Tour Down Under) belegt. Es sieht also ganz danach aus, als ob sich Lance nicht nur mit Triathlon, sondern – wenn schon, denn schon – mit der Königsklasse IRONMAN anfreundet.

So, wie das Video gemacht ist, ist das ein offiziell gestreutes Gerücht. Und sowas macht Lance nicht ohne Hintergedanken (Lance scheint ohnehin überhaupt nichts ohne Hintergedanken zu machen). Daher denke ich, dass man die Sache SEHR ernst nehmen darf. Und wie Normann Stadler letztens in einem Interview auf Triathlon-Szene.de zum Besten gab: Das darf uns alle nur freuen! Denn ein Lance Armstrong in Kona garantiert unendliche Medien-Präsenz und damit öffentliche Aufmerksamkeit und damit Sponsoren. Und jede Menge Spannung. Welche Radzeit wird er als ausgewiesener Zeitfahrspezialist im Vergleich zu Normann’s 4:18 aus dem Jahre 2006 (Radrekord) hinlegen und welche Marathonzeit ist er danach noch in der Lage zu laufen? Wir dürfen gespannt sein . . .

2 thoughts on “Lance’ll be back

  1. „Freuen“ auf Armstrong wäre übertrieben, „völlige Gleichgültigkeit“ trifft es besser😉 Ne Ernsthaft, der Mann hat (nach so einer Krankheit) sicher Unglaubliches geleistet. Nur: Es glaubt wohl niemand mehr, dass er immer sauber war. Im Zweifel für den „Angeklagten“ – bewiesen wurde nie etwas – aber wenn man realistisch ist… Zu viele ehemals super-sympathische Radprofis haben heulend gestanden. Und dann soll der 7malige Tour-Sieger nur mit seinem Ehrgeiz und Talent gefahren sein? Generell finde ich „Vorverurteilen“ mies, aber beim Radsport ist zu viel vorgefallen.

    Kürzlich erschien im Focus ein Interview mit NADA-Chef Armin Baumert. Hier zwei interessante Ausschnitte aus der online-Kurzfassung:

    – Die Rückkehr des oft des Dopings verdächtigten Lance Armstrong zum Profiradsport ist in den Augen des Agenturbosses „die absolute Verhöhnung für jeden aufrechten Anti-Doping-Streiter“. Der US-Amerikaner werde in Teilen der Radsportszene wie ein Staatsgast willkommen geheißen. Baumert äußerte Zweifel, ob Armstrong „mal abgesehen von allen juristisch strittigen Testergebnissen aus früheren Jahren“ – die Auflagen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vor einem Comeback erfülle.

    – Todesfälle unter Topsportlern wie Tscherepanow sind für Baumert nur für die sichtbare Spitze des Eisbergs. „Eine skrupellose, menschenverachtende Dopingmafia finden Sie nicht nur im Spitzen- sondern auch im Breitensport“.

  2. Ben,

    die Doping-Problematik ist ein ganz anderes Thema. Klar, wichtig. Klar gehe auch ich davon aus, das good, old Lance nicht sauber war. Aber wer seiner Mitstreiter war’s denn? Wie gesagt: Anderes Thema.
    Hier wollte ich das Thema Publicity bringen. Und da ist es nun mal weiterhin so, dass Lance pfurzt und es in allen Gazetten steht.
    Ist das toll? Weiß ich nicht. Ist halt so. Ist übrigens nur so, weil genug Menschen sich das weiterhin anschauen. Wenn alle konsequent ausschalten würden, wär’s anders. Wenn alle (siehe Team Albgold) konsequent ihre Sachen einpacken, wär’s anders. Und schon sind wir wieder tief drin im Dschungel . . .

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s