IRONMAN New Zealand 2009

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Schwimmstart am Lake Taupo (Photo by Ross Land/Getty Images)

Der Ironman New Zealand feiert dieses Jahr seinen 25. Geburtstag und ist damit der älteste IRONMAN-Wettkampf außerhalb Hawaiis. Das Rennen scheint spannend wie nie zu werden. Außer den beiden Titelverteidigern Cam Brown und Jo Lawn sind jede Menge internationaler Pros angereist, um den Kiwis das Leben schwer zu machen. Bei den Männern gilt es sicherlich, den amtierenden IRONMAN 70.3-Weltmeister Terrenzo Bozzone (ebenfalls Kiwi) und den Briten Stephen Bayliss zu beachten. Aus deutscher Sicht sind Jan Raphael, Marc Pschebizin, Dirk Bockel und Benjamin Rossmann zu nennen. Bei den Frauen sind außer Jo sicher die Neuseeländerin Gina Ferguson zu nennen, dann Charlotte Paul (AUS), Bella Bayliss (GBR) und die Dänin Lisbeth Kristensen vom Team TBB. Mal gucken . . . wie immer auf Ironmanlive.com (und nicht vergessen: Die Kiwis sind uns 12 Stunden voraus!).

Ach ja, nebenbei erwähnt war der IM NZ mein erster IRONMAN-Wettkampf. Ich finishte damals, anno 1991 – mitten auf meiner Weltumradelung, in spektakulär schlechten 10:24 (allerdings auf dem brutal harten Kurs in Auckland – bevor es südlich an den Lake Taupo verlegt wurde). Damit holte ich mir in der M18-24 das begehrte Hawaii-Ticket!😉

Nachtrag 06.03.09:

Eine weitere nette Anekdote: In eben jenem 1991er IM NZ siegte Dirk Aschmoneit als erster Deutscher überhaupt in einem offiziellen IRONMAN-Rennen. Die älteren Leser mögen sich erinnern. Und sogar Slowtwitch.com hat mit dem guten, alten Dirk, der seit langem in San Diego verheiratet ist, ein nettes Interview zum Wiedereinstieg gehalten.

2 thoughts on “IRONMAN New Zealand 2009

  1. Was bitte ist denn an 10:24 so schlecht, dass man es rechtfertigen müsste??? Das ist doch nicht so nett gegenüber all jenen, die das als ein sehr zufriedenstellende Leistung für sich erachten (würden). Da frag ich mich mal wieder: in was für einer Welt leben wir eigentlich, in der sich selbst der Hobbysportler einem Leistungsstreben unterordnet, das eigentlich doch nur der nötig hat, der davon leben muss / will. Wir Triathleten sind doch nur furchtbar abhängig von der erhofften positiven Rückmeldung von anderen bzw. von Zahlen als Maß für männliche Potenz. Nich nett und auch nicht die ganze Wahrheit, aber es lodert ein Fünklein Wahrheit drin. So far hang loose😉
    Jan

  2. Hallo Jan,

    vielen Dank für Deinen interessanten Kommentar.
    Rechtfertigen muss man sowieso gar nichts.
    Und noch eine Ebene höher: Niemand muss irgend etwas.
    Meine ganz persönliche Einschätzung meiner Leistung ist eben jenes: MEINE Einschätzung MEINER Leistung. Die darfst Du mir ruhig zugestehen. Sie soll explizit KEIN Urteil über die Leistung anderer sein.
    Das mit dem Leistungsstreben sehe ich anders: Wir alle unterliegen einem Leistungstreben in einer Leistungsgesellschaft. Und wir Amateure satteln uns noch in unserem Hobby eine Leistungsdimension drauf – völlig unnötigerweise. Aber sobald wir „ambitioniert“ an Wettkämpfen teilnehmen, ordnen wir uns diesem unter. Damit unterscheiden wir uns eben von reinen Hobbysportlern, die ihren Sport rein zum Spaß betreiben. Aber das mache ich ja nicht (und 99,98% der Sportler, die ich kenne auch nicht). Wir wollen Ziele erreichen. Und wenn mein Ziel bspw. sub-9 ist, dann ist 10:24 eben vergleichsweise suboptimal. Mit Verlaub: Ich kann für mich behaupten, dass ich a) den ganzen Spaß nicht aus dem Motiv „Rückmeldung/Anerkennung“ betreibe und b) brauche ich auch keine Zahlen als Maß für meine männliche Potenz (wenigstens keine sportlichen – da können wir uns vielleicht über „Abschussquoten“ unterhalten).
    Meine Frage an Dich wäre: Warum machst Du „nicht nett“?
    Grüssle, Jörg

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