Illinger Cross Duathlon 2009

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Manu, Bernd und ich nach der Siegerehrung des ICD09 – knapp den Sieg in der Mannschaftswertung verpasst.

Wie im letzten Jahr hatte auch diesmal Chico Feierabend und sein Sport Evolution Team ein riesen Glück mit dem Wetter und setzten wieder ein sehr kleines, feines Rennen auf. Der Illinger Cross Duathlon wartete dieses Jahr wieder einmal mit Star-Besetzung auf. Schon vor dem Rennen kamen Manu und Bernd mit Sebastian Kienle aus dem Wald – zurück von ihrer Einroll-Runde. Da ging der erste Platz dahin…   Beim Einlaufen sprach mich dann der junge, sympathische Johannes Moldan an (der übrigens von Normann Stadlers Vater trainiert wird – offenbar mit durchschlagendem Erfolg). Und ich wusste: Schon wieder ein Platz weiter hinten. Beide hatten nachgemeldet und waren so nicht auf der offiziellen Startliste.

Bernd Kiesel überreichte mir dann noch die neuen Team-Klamotten. Alles sehr nett (siehe oben). Dann ging’s auch für mich zum Einrollen und einlaufen. Kurz die Wechselzone herrichten. Die Beine machten schonmal mit (keine Zwickerle in den Waden vor dem Rennen).

Race Stats:

  • Strecke: 6 km Laufen – 18 km MTB – 3 km Laufen (insgesamt 490 Hm)
  • Teilnehmer: 77
  • Wetter: leicht bewölkt, 13°C, ganz leichter Wind
  • Equipment: Asics DS Racer + Carver Pure 701
  • Platzierung: 6. Platz overall (1. M40) in 1:16:36
  • Ergebnisliste gibt’s hier!

Zum Rennen: Wie immer bei solch super-kurzen Sprintrennen, ging es gleich voll zur Sache. Kurz beschnuppern, dann verabschiedeten sich am ersten langen Berg Sebi und ein mir unbekannter „Schatten“ nach vorn. Dahinter löste sich noch Johannes und dann ich. Dummerweise mussten wir so alle allein laufen. Naja. Nach dem Wechsel bot sich mir das übliche Bild des Grauens: Null komme Nix in den Beinen!!! Duathlon ist einfach nichts für mich. Bildet sich da gerade ein negativer Glaubenssatz? Wäre ja auch ein Konzept, diesen ersten (ungewohnteren) Run-Bike-Wechsel mal zu trainieren! Die Kombination aus aufheulenden, schmerzenden Muskeln und gleichzeitigem Fast-Stillstand frustrierte mich jedenfalls. Ich hoffte nur auf das Ende dieser ersten, langen Bergpassage. Und tatsächlich rollte es „oben“ im etwas flacheren Teil besser und ich kam langsam aber sicher in meinen Rhythmus. Da waren aber auch schon mein M40-Mitbewerber Bernd Weis und ein kleines Grüppchen in atemberaubend deprimierendem Tempo an mir vorbeigerauscht. Glücklicherweise ist Bernd nicht so die Technik-Kanone und verlor in beiden Runden an den einzigen technisch herausfordernden 400 Metern des Kurses entscheidend Zeit (schöner Abgang über den Lenker mit Haltungsnote 10 und Fluchen). Der junge Matthias von Borstel attackierte nochmal gegen Ende der Radstrecke, was uns ein paar entscheidende Sekunden brachte. Dann setzte ich mich von dieser Gruppe nochmal mit einem der schnellsten 2. Laufsplits nach vorn ab. Mit Platz 6 overall konnte ich mir den Sieg in der Opa-Klasse sichern (Masters 40+/auf keinen Fall despektierlich gemeint) . Hinter dem Sebimeister sicherte sich Johannes den 2. Platz – ganz großes Kino! Aus dem wird nochmal was (Jahrgang 1988 – 20 Jahre jünger – *seufz*)! Der Sieger des Vorjahres, Moritz Blessing, sicherte sich mit Platz 5 direkt vor mir den letzten Preisgeldplatz. Interessanterweise waren alle fünf Athleten vor mir in der Hauptklasse (Jg. 1980 und jünger) – eher ungewöhnlich, aber auf so einem brutal kurzen, intensiven Rennen OK.

Hinterher mit Bernd Weis noch locker eine Runde ausfahren. Dann Siegerehrung mit interessanten Interviews der Top Five.

Fazit:

Ein schöner Samstags-Ausflug nach Illingen. Die Stromberg-Landschaft ist wunderschön: Alles schön hügelig, wunderschöne Weinberge, herrliche kleine Täler. Trainingstechnisch war es mal wieder eine dieser kleinen Belastungsspitzen, die jetzt ruhig häufiger eingestreut werden können. Die Beine „hielten durch“ – ein tolles Gefühl. Jetzt muss ich mir allerdings langsam Gedanken machen: Einerseits laufe ich recht flott praktisch OHNE Lauftraining und andererseits komme ich trotz (für mich) VIEL Radtraining nicht vom Fleck. Paradoxe Welt!

Und nicht zu vergessen konnten wir mit dem Carver Racing Team/TSG Reutlingen knapp hinter Team Silla Hopp auf Platz 2 glänzen.

2 thoughts on “Illinger Cross Duathlon 2009

  1. Hallo Herr Schneider

    Bericht super,schnellund auf den Punkt gebracht.

    Hab ein schönes Photo von der Startphase.Bitte um ihre E-Mail Adresse.

    Gruß F.Stadler

  2. Hallo Herr Stadler,

    nochmals an dieser Stelle herzlichen Dank für die Anfeuerungsrufe. Auch wenn ich konzentriert wirke, bekomme ich das im Rennen trotzdem mit.
    Meine Email-Adresse ist js[at]europeanadventure.de (siehe auch „über mich“ in obiger Leiste).
    Freue mich natürlich immer über schöne Fotos!🙂

    Beste Grüße, Jörg

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