Nachtrag Challenge Kraichgau

Schwimmstart

Schwimmstart in Ubstadt-Weiher (© trimag)

Wie im letzten Jahr auch, war der Triathlon im Kraichgau absolut tadellos organisiert. Wo gibt es zum Beispiel eine so perfekte Streckenbeschreibung als pdf? Da konnte ich während des Abfahrens der Strecke schön online auf meinem iPhone spicken, ob ich noch richtig lag. 5 Sterne! Das Wetter war auch wieder wie bestellt hochsommerlich-triathlontauglich. Die Zuschauer waren ebenfalls da, wenn auch – in meiner Wahrnehmung – in deutlich geringerer Anzahl. Dafür ist EIN super Stimmungsnest dazu gekommen und zwar in Gochsheim. Das war für mich auch der einzige Gänsehaut-Moment des Rennens. Schöne steile Rampe im wunderschönen Ortskern und anfeuernde Zuschauer satt. Dies sind diese unbeschreiblichen Momente, in denen sich sensiblen Naturen wie mir gern mal die eine oder andere Träne mit dem Schweiss vermischt. Unbezahlbar und unvergleichlich.

Aus „professioneller“ Sicht hätte ich am ersten „legal pack“ dran bleiben sollen. Das sind genau die Jungs, die nachher die Top 20 voll machen. Aber da war ich mal wieder zu ehrlich, fuhr bis km 65 ganz allein und wurde dann von einem zweiten Grüppchen eingeholt, wobei beide Gruppen aus meiner Sicht eher die Bezeichung „barely legal pack“ oder eben BLP verdienen (pun intended). Aber machen wir uns nichts vor: So fahren sie praktisch alle. Außer Sebi natürlich. Der muss naturgegeben allein fahren.🙂

Ach ja, nicht zu vergessen: Wenigstens klappte das Schwimmen diesmal recht gut. Zwei Minuten auf Sebi und drei Minuten auf die Spitze (Macca). Sebi hatte an diesem Tag auch den Swim seines Lebens (als 10. aus dem Wasser!!). Das war EINER der Grundsteine, weshalb er auch schon so früh die Führugsgruppe einholen konnte. Es war vermutlich das „kompletteste Rennen“ überhaupt für ihn. Alle drei Disziplinen sehr stark. Dazu zwei schnelle Wechsel.

Und dann gab’s noch die berühmte Bergwertung auf den Schindelberg. Da gibt es ein paar Radkanonen, die es nur auf diesen Titel absehen und den Rest des Rennens hinten anstellen. Günther Höllige gewinnt diese Wertung und nimmt selbst Sebi mit 5:11 noch eine halbe Minute ab. Hellriegel 6:11 (11.), Macca beide Male exakt gleich 6:45 (43.) und Onkel Jörgi 6:54 (58.) – obwohl ich ja nicht wirklich die Bergziege bin.

Warum Macca zwei Mal? Er stand nach dem Rennen so gemütlich an den Pools und quatschte. Da plötzlich sprintete er durch die Menge und offensichtlich zum Start der nachmittags statt findenden Kurzdistanz. Wenigstens einen ordentlichen Trainingstag hinlegen, dachte er sich wohl. Jedenfalls klappte der Start dort mit zum Teil geliehenen Sachen und – selbstredend – gewann er dieses Rennen in 2:01:59 mit fünf Minuten Vosprung.

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