IRONMAN Germany + Austria

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Zwei offizielle IRONMAN-Rennen, die unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können.

Hier (in Klagenfurt) ein einsames, langweiliges Rennen des Top-Favoriten Marino Vanhoenacker, der mit fast 13 Minuten Vorsprung gewinnt. Bei den Mädels bietet sich ein ähnliches Bild: Bella Bayliss lässt eine starke 8:50 raus und verweist eine ebenfalls starke Sonja Tajsich auf Rang zwei (auch noch sub-9).

Dort (in Frankfurt) ein super-spannendes Rennen bis kurz vor Schluss mit ständig wechselnder Führung der Top-Athleten. Mein Tipp war ja Macca vor Timo. Aber es sollte (völlig überraschend für mich) ein klassischer Fehler von McCormack sein, der Timo Raum gibt für einen grandiosen Sieg am Frankfurter Römer. Wieder legt der eine 2:43 beim Marathon hin (Bestzeit) und sichert sich den prestigeträchtigen Europameistertitel. Llanos, einmal mehr Zweiter, schafft die sub-8 nicht ganz und Macca füllt das Podium auf mit einer immer noch starken 8:03 – Sekunden dahinter Andreas Raelert. Der konnte einem fast leid tun, da der Macca-Bracht-Express just in dem Moment vorbeirauschte, als er sich im Dixi befand. Trotzdem starke Vorstellung! Dann kommt nach einer größeren Lücke Matthias Hecht, Faris und Frank Vytrisal. Reschpeckt!

Bei den Damen bot sich der erwartete Zweikampf Wallenhorst/van Vlerken, wobei die Niederländerin fast die gesamte Radstrecke brauchte, um den Rückstand vom Schwimmen aufzuholen. Gemeinsam gingen sie auf die Laufstrecke und wie bei den Männern sah es zuerst nach einem Sieg für Yvonne aus, bevor Sandra zurückschlug und mit einer hervorragenden 8:58 den Sieg klar machte. Nicole kommt mit dem schnellsten Marathon (3:02) noch auf 3 Minuten an Yvonne ran und komplettiert das Podium.

Wieder mal Gänsehaut-Feeling und ganz großer Triathlon-Sport. Und was gönne ich’s dem Timo. Ein großartiger Triumph für ihn. Und der Nimbus des Unbesiegbaren scheint damit auch für McCormack verloren. Bracht gab sich ja schon vor dem Rennen siegesgewiss und etwas respektlos (im positiven Sinne).

Interessantes Detail aus der Masters-Sicht: Um bei diesem Rennen in der M40 auf’s Treppchen zu kommen, musste man eine 8:51 hinknallen!! Da kann einem schonmal die Luft weg bleiben!Die üblichen Verdächtigen heißen natürlich (für die Eingeweihten): Georg Anstett ( 8:38), Wolfgang Angst (8:40) und Frank Horlacher (8:51). Gaaaanz tiefe Verbeugung!

Webcam auf dem Römer!

Ergebnisse, Athlete Tracker etc. bei Ironman.com!

2 thoughts on “IRONMAN Germany + Austria

  1. …und Georg Anstett startet in RLP in der 2. RTV-Liga (das ist die unterste Liga in RLP). Welche Leute man dort trifft, unglaublich, 11ter overall und kein Profi, hammer hart

  2. Bei allem Respekt: Ich habe letztens mit einem der Heeresauswahl-Jungs gesprochen und viel professionellere Bedingungen kann man praktisch gar nicht kriegen. Unter Profi-Bedingungen mit riesig Freizeit trainieren UND nicht unbedingt den Druck zu haben, damit sein Geld verdienen zu müssen. Absolut perfekt!
    Nebenbei trifft man die AK-Jungens fast alle in den diversen Landesligen wieder. Bei uns in BaWü u.a. Angst (13.), Büchler (17.), Horlacher (22.), Pfähler (29.).

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