Einstein Marathon Ulm 2009

Gruppe 2 nach 1 km_500

Die Spitze der Verfolgergruppe bei ca. km 1 (links Anton Lautenschlager fällt nachher noch auf Platz 9 zurück; daneben Platz 3 und 4 mit dem Lokalmatador Thorsten Kriependorf (1:12:46) und Christoph Kuhm (1:15:12)

Bei perfekten Laufbedingungen fand heute der 5. Einstein Marathon in Ulm statt. Kurz entschlossen fuhr ich am Samstag-Abend nach unserem run2perform-Workshop in Darmstadt in das schöne Städtchen an der Donau und besuchte mit einer Freundin die Kulturnacht. So war ich schon vor Ort und rollerte mit meinen K2-Inlinern zum Start. Dort warteten bereits über 8.000 Läufer und Walker auf mich. Nachdem ich die halbe Stunde bis zum Start noch nutzte, um ein paar lockere Kilometer auf gesperrter, wunderbar asphaltierter Straße direkt an der Donau entlang zu rollern, fotografierte ich dann natürlich vor allem meine Laufkameraden vom Team Sport Schweizer.

Michi Gneiting ließ es gleich richtig krachen und lief am Ende der obigen Verfolgergruppe mit. Das sollte er dann hintenraus noch etwas büßen, schaffte aber immer noch eine sehr solide 1:19:42 – das reichte für Platz 26 in diesem Feld. Ganz vorne hatten sich sofort nach dem Start zwei Kenianer abgesetzt und waren fortan in ihrer eigenen Welt unterwegs. Sie blieben ziemlich lange zusammen und belegten am Ende Platz 1 und 2 in 1:05:03 und 1:05:53. Dann kam erstmal gaaanz lange nichts (sieben Minuten, die einem wie eine Ewigkeit vorkommen) . . . bevor der Ulmer Spitzentriathlet und -Läufer Thorsten Kriependorf unter dem Zielbogen durchlief.

Die verbliebenen TSS-Läufer schlugen sich alle Wacker. Alex Müller-Wirsam tütete seine 1:30-Ankündigung praktisch perfekt in 1:30:02 ein (Platz 191, 39. M40), Jürgen Herrlinger stellte neue Bestzeit in 1:31:22 auf (Platz 231, 29. M45) und Youngster Kai Haubensack finishte kurz dahinter in guten 1:31:24 (Platz 234, 3. MJB). Und was war mit Großmeister Peter Schweizer los? Der war offenbar so gut vorbereitet, wie ich das z.Z. wäre, musste schon bei km 16 Gehpausen einlegen, hielt aber tapfer durch bis zum Ziel in 1:35:31 (Platz 403, 24. M50). Reschpeckt vor allen!

Bemerkenswert finde ich, dass – bei allem Respekt vor seiner Leistung – Kai dritter in der Jugend B wird, während man mit der Zeit gerade mal 45. in der M40, 30. in der M45 und 10. in der M50 wird. Wo bleibt der Nachwuchs, der z.B. bei den Triathleten absolut da ist. Sowohl, was die Weltspitze angeht (Platz 3, 4 und 5 für Maik Petzold, Jan Frodeno und Steffen Justus in der Weltmeisterschaftsserie – ganz zu schweigen von den Langdistanzlern), als auch diesen Halbmarathon: Willkürlich rausgegriffen Thorsten Kriependorf, Jonas Oppermann und Thilo Zoberbier auf den Platzen 3, 6 und 7.

Bei den Damen gab’s zwei Klasse-Athleten aus Kenia und Russland, die beide nah beieinander in 1:16:01 und 1:16:15 finishten. Dahinter wieder gähnende Leere . . . bis die Drittplatzierte Heike Schmid in 1:25:33 einlief.

Ach ja, ein Marathon fand parallel (Start gemeinsam) statt. Hier gewannen die lokalen Größen wie Richard Schumacher vom AST Süßen in 2:36:29 knapp vor Maximilian Klaus vom TF Feuerbach in 2:36:42. Bei den Mädels ein ähnliches Bild: Birgit Bartels siegt in 3:01:11 vor Beate Roth in 3:10:25.

Ergebnislisten gibt’s hier!

Und meine kleine Foto-Galerie ist auch schon online (siehe Bilder)!

Peter schlapp_500

3 thoughts on “Einstein Marathon Ulm 2009

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