IRONMAN – View from the Edge

Hawaii-space

31 Stunden bis zum Start . . . in Kona knistert es sicher schon vor Spannung. Jens Richter und sein Team vom Triathlon Magazin machen einen tollen Job mit Ihren pre-race Interviews mit Timo Bracht (und anderen), der seinerseits enorm an Professionalität gewonnen hat. Seine ruhige, sachliche Art gepaart mit einer authentischen Spannung und dem Hunger nach einem Sieg, beeindrucken. Er darf sicher zu dem ganz engen Favoritenkreis gezählt werden.

Greg Welch führt auf Ironman.com einmal mehr in das Rennen 2009 ein und interviewt die beiden „defending champions“ Crowie (Greg Alexander) und Chrissie (Wellington).

Und Kai schreibt natürlich weiterhin seinen aktuellen Kona-Blog.

Nachtrag:


Sehr interessant finde ich Timo’s Blick auf das Thema Profitum. Dass man nämlich, um ein Profi im (Langdistanz-)Triathlon zu sein, ein echter Unternehmer im klassischen Sinne sein muss. Dass es nicht reicht, einfach ein guter Triathlet zu sein, gute Ergebnisse abzuliefern. Ich denke, dass vergessen viele hoffnungsvolle Talente. Und das ist auch EIN Grund, warum es viele Athleten im Profisport nicht schaffen. Sie haben – ähnlich wie in der freien Wirtschaft auch – nicht das Zeug zum Unternehmer. Man muss ein guter Verkäufer sein, sich gut vermarkten können. Ebenfalls wie in der Wirtschaft zählt das manchmal mehr als die schiere Leistung (was auch aus Marketingsicht total Sinn macht).

Das mag bei den Kurzdistanzlern etwas anders sein, da sie in das Sporthilfe-System eingebettet sind. Zugegeben trifft das nur für die Topleute zu (anders als z.B. im Fußball, wo selbst drittklassige Leute noch ganz komfortabel von ihrem Sport leben können).

One thought on “IRONMAN – View from the Edge

  1. Hallo Jörg, schöner Kommentar. Beim Fussball setze ich aber einen drauf:
    Wenn man berücksichtigt, dass die Kreisliga B bei uns die niedrigste Klasse ist…. da kann jeder spielen, der einigermassen den Ball trifft. In der Kreisliga A, da sind die, die vielleicht auch einen Ball stoppen können, wird, zumindest unter der Hand, schon Geld verdient, wo andere Leute in ihrer Freizeit schon mal das ein oder andere Wochenende Bedienung spielen. In der Bezirksliga kann man sich dann allerlei schon leisten. Selten wird mehr als zwei Mal pro Woche trainiert. Ein Vergleich zum Profisportler (z.B. Triathlon) hinkt dann natürlich, weil doch die meisten Kreisliga A Fussballer einer geregelten Arbeit nachgehen, aber wenn ich das aufs Laufen beziehe: Mit zwei Mal Training pro Woche und einem Wettkampf am Wochenende reicht es bei vielen Läufen mit Sicherheit nicht einmal für eine ordentliche AK-Platzierung. Schade, dass es hier solche Unterschiede gibt, wobei ja das Laufen mittlerweile wie Fussball „Volkssport“ ist, oder habe ich das mit dem Wanderplausch mit den lustigen Stöckchen verwechselt?😉

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