Die Biomechanik des Laufens

Onkel Jörgi verklebt mit den „Reflexions-Böppeln“ für die Infrarot-Kameras (zwei davon im Hintergund)

Nach einer ziemlich wilden Woche (beruflich gesehen) mit vielen Flugmeilen und wenig Training (u.a. Berlin, London, Frankfurt) ging es gestern ins Biomechaniklabor der Sportmedizin der Medizinischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Tobias Hein bastelt dort gerade an seiner Dissertation und da es schon immer mein Jugendtraum war, ein laufendes Strichmännchen von mir über den Bildschirm flimmern zu sehen, brauchte ich nicht groß überredet zu werden, mich freiwillig als Proband zur Verfügung zu stellen.

An dieser Stelle: Wer mag, kann sich gern bei Tobias Hein direkt melden. Er freut sich, da er noch ca. 150 weitere Probanden durchmessen will. Sagt ihm einen schönen Gruß von mir. Hier ist ein wenig Hintergrund-Information zur Studie. Es geht grob darum, zu untersuchen, wie verschiedene biomechanische Parameter die sehr häufig bei Läufern vorkommenden Überlastungsverletzungen beeinflussen. Hierzu zählen beispielsweise Einflüsse wie das Alter, die Art, sowie die Kilometer der Schuhe, der Laufuntergrund und biomechanische Fehlstellungen bzw. muskuläre Dysbalancen.

So wurden neben den Infrarot-Aufnahmen und dem daraus resultierenden 3D-Modell des Läufers auch Drehmoment-Messungen unterschiedlicher Muskelgruppen vorgenommen, um etwaige muskuläre Dysbalanacen rechts/links bzw. vorn/hinten aufzudecken. Das Ganze dauerte ca. 3 Stunden und ich fand es total spannend und bin auf die Ergebnisse gespannt.🙂

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