Cross-Duathlon Frickenhausen

Die Ansicht von mir, die meine Team-Kameraden zu sehen bekamen: Von hinten!

Die zwei wichtigsten Infos vorweg:

  1. Die Waden haben gehalten: Hoffnung, dass ich jetzt mit ernsthaftem Lauftraining beginnen kann.
  2. Der Sieg war meiner!

Nachdem Jochen und ich am Vorabend noch die Strecken markiert haben (mit Stephan’s wasserlöslicher, umweltverträglicher Spezialfarbe – thanks und Glückwunsch für einen soliden Halbmarathon in Wien an dieser Stelle!), wurden wir mit einem weiteren Bilderbuch-Sonntag belohnt. Blue skies (trotz Aschewolke) und Sonne satt!

Für unseren ersten kleinen Testwettkampf kamen 13 Athleten, um auf ultra-kurzer Cross-Strecke endlich mal wieder ernsthaft den Puls hochzujubeln. OK, mir ist natürlich bewusst, dass das einige regelmäßig auch im Training machen, aber Onkel Jörgi hat’s gestern nicht mal im Rennen geschafft (noch ausbaufähig: Durchschnitt 154 – maximal 166).

Lernpunkt #1 also: Ab jetzt – sofern die Waden halten – öfter mal wieder zum Mittwochs-Lauftreff um sich gegenseitig die Karten zu legen und entsprechend den Puls auch mal wieder in anaerobe Bereiche vordringen zu lassen.


Race Stats:

  • Distanzen: 4,3 km Lauf 1 – 18,6 km MTB – 2,4 km Lauf 2
  • Insgesamt kamen laut meiner Suunto t6c doch tatsächlich 430 Höhenmeter zusammen
  • Wetter: Sonnig, windstill, 18°C
  • Ergebnis: 1. Platz overall (Start-Ziel-Sieg)
  • Zeiten: 1:05:55 (15:41 – 41:06 – 9:08)
  • Material: Lauf 1: Brooks Ghost 2, Bike: Scott Genius RC-10; Lauf 2: Asics DS Racer

Nachdem alle schön warmgefahren und -gelaufen waren und sich ihre Wechselzone ordentlich eingerichtet hatten, erklärte ich die Strecke kurz und dann ging’s auch schon zum Start. Beim ersten Rennen des Jahres ist es immer interessant zu sehen, wo man steht. Zumal Jochen Hohl am Start stand, der in der Vergangenheit schon einige Male nicht ganz so weit hinter mir ins Ziel kam (z.B. Illinger Cross-Duathlon 2009 keine 3′ hinter mir). Leider schafften es weder Sven Stümpfle noch Bernd Kiesel rechtzeitig zu erscheinen.

Jochen und ich gingen die erste Laufstrecke etwas verhalten an (ich wegen meiner Wade – wollte nichts riskieren so früh im Rennen), Jochen, weil da nicht mehr im Tank war. Das stellte sich dann am langen, etwas steileren Berg nach einem Kilometer heraus. Ich testete mal kurz an und schaltete so einen halben Gang hoch und da klemmte ich Jochen auch schon ab. Puuh. Der Rest des Rennens war dann etwas einsam. Wir beide mussten uns so – ohne direkten Gegner – selbst motivieren. Aber da half die super-schöne, abwechslungsreiche Strecke, die später von allen Teilnehmern gelobt werden sollte. Rein in T1 schon mit ordentlichem Vorsprung. Nach relativ entspanntem Wechsel verließ ich die Wechselzone, bevor Jochen reinlief. Dahinter etablierte sich schon mein Schützling und Langdistanz-Rookie Ronald mit etwas Abstand. Ich war mir nicht sicher, ob Jochen das Loch zufahren kann und wir dann gemeinsam die Radstrecke durchziehen könnten. Aber aus Trainingsgesichtspunkten habe ich dann – auf den niedrigen Puls schielend – Gas gegeben und das (Trainings-)Rennen allein durchgezogen. Beine gut – alles gut!  Zurück in der T2 flink gewechselt und nochmal den langen Berg hoch . . . und entspannt ins Ziel.

Dann großes Gelächter von der Tribüne, wie ich denn aussähe. Wieso? So braun und dreckverspritzt sieht man doch aus nach einem ordentlichen Cross-Duathlon, oder? Erklärung: Obwohl ich Voll-Idiot die Strecke ausgesucht und markiert hatte und genau ob des EINEN Schlammlochs auf der einzig herausfordernden Abfahrt wusste, musste ich es zielgenau im Rennen ansteuern und – wusch – war’s passiert. Rider und Material alles schön dreggisch!🙂

Was mich am meisten gefreut hat, war, dass es allen offensichtlichen Spaß gemacht hat und viel Lob für die Streckenwahl geäußert wurde. Auch wenn einige an wenigen Stellen technisch leicht überfordert waren. Nach auslaufen, und duschen ging es noch nebenan in die Pizzeria zu einem gemütlichen Umtrunk und Ausklang eines wunderschönen Sonntags, an dem mal endlich wieder der Puls etwas Fahrt aufnahm.

Eine Bildergalerie gibt’s demnächst, wenn ich am Dienstags-Schwimmtraining die ca. 2 Millionen Fotos von unseren Fotografinnen und Fans bekommen habe.

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