Oberkirch 2010 – Tag 1

Verdientes Abendessen im Hotel Renchtalblick

Ich werde in den folgenden Beschreibungen das Wort „Traditionell“ weglassen, da auch 2010 das Trainingslager (fast) identisch zum Vorjahr ablief (und nach den Erzählungen der VorjahrE).

Das Ganze beginnt mit dem Treffen um 10:00 Uhr am Hotel, Begrüßung, Zimmer-Bezug. Dann wird auch nicht lange gefackelt und wir laufen uns zuerst ein wenig am Bach entlang ein, um dann gleich ein erstes Vorglühen der Beine auf der Bahn mit 1000-ern einzuläuten. Wie gesagt darf man an dieser Stelle nicht unbedingt nach wissenschaftlichem Hintergrund oder Trainingseffizienz fragen. Wir klinken uns für drei Tage „aus dem normalen Leben“ aus und machen all‘ die Dinge, die man sonst nicht so machen würde ( dessen ungeachtet gibt es – gerade bei den Triathleten – bestimmt jede Menge Leute, die standardmäßig so trainieren). Ich wollte mich eigentlich wie im Vorjahr ausklinken. Aber erstens hielten meine Waden (wenigstens mit CEPs) und zweitens geht’s nächstes Wochenende beim Liga-Auftakt in Reutlingen über sagenhafte 2,2 Kilometer Laufen. Und irgendwann muss man dann ja mal mit dem Bahntraining beginnen.

Das hieß für mich: 5 x 1.000 in 3:17 bis 3:20. Dann spürte ich meine Waden aber schon. Luft-technisch (cardiovasculär) bin ich da noch weit vom Limit entfernt, aber orthopädisch geht momentan nicht mehr. Reichte aber für die anwesenden Kollegen. Wobei sowohl Matze (Klumpp), als auch Stefan (Hildi) Hildenbrand positiv beeindruckten. Können die Jungs einfach mal so 3:17/3:18 mitlaufen! Beim Loslaufen hieß es da noch obligatorisch tiefgestapelt 4:00 (von Matze) bzw. 3:30 (von Hildi). Und ich dachte nur: Das hört sich verdächtig nach dem TSS-Standardspruch beim Loslaufen an „Heute laufen wir mal locker…“. Is klar!😉

Anschließend gleich auf’s Rad und eine relativ entspannte, flache Zwei-Stunden-Ausfahrt. Duschen. Kaffee und Kuchen (letzterer von den Klumpp-Damen – herzlichen Dank an dieser Stelle für die wirklich exzellenten Kuchen, auch wenn ich Linzertorte irgendwie mit Weihnachten verbinde).

Und dann ging’s auch schon ins Freibad. 50-Meter-Pool, 26°C, nur für uns, jeder seine eigene Bahn. Sensationell! Uwe hat natürlich wieder ein super Schwimmprogramm zusammengestellt. Und da wird mir schlagartig klar, wie wichtig die Peer Group beim Training ist. Wenn ich mit so einer Gruppe schwimme, in der fast alle schneller schwimmen UND es ein ausgesprochen abwechslungsreiches Training ist, von einem, der offensichtlich Ahnung hat, was er da tut, DANN macht das eine Menge Spaß, die Zeit verfliegt wie im Fluge und man schafft halt auch intensive 3½ bis 4 statt undisziplinierter 1,8 Kilometer mit mit viel Quatschen dazwischen (nein, Siggi, Du bist NICHT gemeint).

Heim. Duschen. Abendessen. Es wurde hintenraus noch richtig lustig, so lustig und entspannt, wie ich es bei der TSG noch gar nicht erlebt habe. Schön.

Und das Wetter? Es war ja fast durchwegs Dauerregen und Kälte angesagt…  Das glaubt jetzt vielleicht niemand, aber wir hatten einfach ein riesen Glück. Warmer Dauerregen bei den 1000-ern – null problemo. Da bin ich „heißer Typ“ ja eh‘ immer froh, wenn ich runtergekühlt werde beim schnellen Laufen. Dann ein paar Tropfen beim Losfahren, sonst trocken. Und im Pool bei 26°C hat’s uns auch nichts ausgemacht.

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