Mitteldistanz-DM Kulmbach – Vorschau

Nun ist es also so weit: Der erste „ernsthafte“ Wettkampf des Jahres steht vor der Tür. Nachdem ich meine beiden ersten Wiedereinsteiger-Jahre (’08 & ’09) „um die Ecke“ im schönen Kraichgau startete, musste dieses Jahr mal was Neues her. Die verletzungsreiche Saison 2009 hat mir ja gezeigt, wie schnell man in meinem Alter vielleicht gar nichts mehr machen kann. Ergo habe ich die zwei Mitteldistanzen gemeldet, „die ich schon immer mal machen wollte“: Kulmbach und Breisgau. Zufälligerweise sind diese beiden Rennen dieses Jahr zu Meisterschaften auserkoren (DM bzw. BaWü).

Morgen ist es also so weit: Bei angekündigten super-heißen Sommertemperaturen geht’s über 2 – 85 -20 durch’s wellige Oberfranken. Die Gegend kenne ich ja noch gut von meinem Studium in Bayreuth. Schade, dass wir nicht genügend Zeit und Muße mitbringen, sonst hätte ich bei dem schönen Wetter gern noch ein paar Tage dran gehängt, um meine Lieblingsplätze wie z.B. den Goldbergsee zu besuchen (schöne Erinnerungen – the summer of ’95).

Da um diese Zeit parallel auch ein paar andere Rennen statt finden, wird die DM – wie bei nationale Triathlon-Meisterschaften fast immer – nicht top-besetzt sein. Die potenziell Besten des Landes über diese Distanz starten natürlich im Kraichgau (Sebi, Normann, etc.). Favoriten „auf dem Papier“ sind sicher die zwei Profis Markus Fachbach (ebenfalls vom Commerzbank Triathlon Team) und Clemens Coenen (der schon seine Profi-Hawaii-Quali mit einem 5. Platz beim IRONMAN St. Goerge eingesackt hat), sowie Stefan Schmid. Aber auch meinem Mitfahrer Michi Wetzel räume ich Chancen für einen Podiumsplatz ein.

Und selbst? Ich bin ja schon froh, dass ich überhaupt schmerzfrei durch die letzten sechs Wochen gekommen bin. Außerdem startet Georg Anstett und damit ist auch bei den „Masters“ über Vierzig der DM-Titel praktisch schon vergeben. Außerdem habe ich gerade auf Twitter ein schönes Zitat gelesen, das es IMHO sehr gut beschreibt und das ich nicht vorenthalten möchte:

„Success is peace of mind which is a direct result of … knowing that you did your best to become the best that you are capable of being.“

Coach John Wooden

Mein Ziel wird also sein, mein Bestes zu geben und Spaß zu haben. Mal schauen, wofür das Ergebnis dann reicht…😉

Vorbericht der DTU hier!

4 thoughts on “Mitteldistanz-DM Kulmbach – Vorschau

  1. Glückwunsch zum Titel, hast tatsächlich beim Lauf den Anstett geschlagen. Habe mir am Sa übrigens am Goldbergsee noch dei nötige Bräune für die weiße Tri-Short gegönnt😛

  2. Ja das ich das noch in meinem Alter erleben darf?! Den Herrn Anstett beim Laufen zu versägen?! Sensationell!
    Hab‘ Dich auch ein paar Mal auf der Laufstrecke gesehen (weiße Shorts, rotes Top, gell?).
    Hey, 67. in 4:34 ist doch super für Dich, oder? Gratulation anyway!😉

  3. Zeit ist okay, auch wenn ich eigentlich die 4:30 packen wollte. Aber bis auf Clearwater war ich in den letzten drei Jahren (relativ gesehen) noch nie so schlecht platziert. Selbst mit den DNFs (waren wohl eine ganze Menge) nicht mal in den Top20-Prozent.

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