Saisonende

Für die meisten Triathleten (anders als bei den Läufern) der nördlichen Hemisphäre naht nun das Ende der Saison. Einige haben sogar längst die Saison für beendet erklärt. Für diejenigen, die noch ein paar schnelle Rennen hinlegen wollen, an dieser Stelle ein paar Gedanken von meiner Seite:

  1. Nach einer langen und harten Wettkampfsaison ist es für die Meisten von uns schwer, sich noch zu motivieren. In so einer Situation hilft immer ABWECHSLUNG. Abwechslung, was die Sportarten betrifft (einfach mal auf’s MTB oder mit den Inline Skates rollern…), Abwechslung, was die Trainingsmethode betrifft (hier mal ein Fahrtspiel, dort mal im kalten See mit Neo mit Freunden…), Abwechslung, was die Trainingsstrecken betrifft (einfach mal einen Kurzurlaub einlegen, Rad, Neo, Laufsachen, MTB einpacken…).
  2. Erfahrungsgemäß ist es keine so gute Idee, nur weil man sich gerade noch richtig gut fühlt, persönliche Bestzeiten auf der Liebslingsstrecke aufzustellen. Überlasst das lieber anderen…😉 Treffe eine bewusste Entscheidung, es locker angehen zu lassen. Insbesondere, wenn man beispielsweise mit reinen Läufern trainiert, die sich gerade auf ihre Herbstsaison vorbereiten nach deren Sommerloch. Die müssen jetzt klotzen . . . während wir Trias längst „den Samen ausgebracht“ und idealerweise bereits mit dem einen oder anderen guten Ergebnis „geerntet“ haben.
  3. Ein aus meiner Sicht wichtiger Punkt, den viele Amateure sträflich vernachlässigen: Lerne von Deinen Fehlern! Vor allem aus den Wettkampffehlern, aber auch aus den weniger optimal ausgeschöpften Möglichkeiten im Training. Hilfreich wäre hierzu ein möglichst umfassendes Trainingstagebuch mit Platz für post-race Analysen. Was lief nicht optimal? Warum? Sei‘ ehrlich zu Dir und hart…😉
  4. Und natürlich last but not least: HAVE FUN! Jetzt ist die Zeit gekommen, wo man es etwas lockerer angehen lassen kann, die über Monate aufgebaute Form nochmal rauslassen kann und ansonsten chillen und Spaß haben kann (außer natürlich für die Spätstarter in Kona, Clearwater oder einem anderen internationalen Rennen, die in unserer Zeit den Winter ganz schnell zum Sommer machen). Enjoy – that’s what it is all about!

6 thoughts on “Saisonende

  1. … oder in Wanaka.

    Broken Clavicle is back in business!

    Also, wenn’s in Beuren mittelschwere Erdstösse gibt, bin’s nur ich beim Langen Lauf am Albrand entlang.

    Grüsse vom Sumo-Haile

  2. Ah wacka!
    Und ich dachte schon, ein T-Rex wäre letztens vorbeigestapft. Dabei war’s der gute K’furter Obesity-Andy.🙂
    Wanaka könnte mir natürlich auch richtig gut gefallen (ich sag‘ nur: NZ, immer noch mein #1 Traumland)! But the timing sucks!😦
    Und ich hab‘ da so ein Projekt am Laufen, dass ziemlich viel meiner Aufmerksamkeit bedarf…😉
    Run, Andi, run…

  3. @Chris: Hab‘ ich so nicht gesagt! Natürlich kann man gern einige Läufe dran hängen. Insbesondere, wenn man eh‘ noch eine gute Form hat und Lust auf Rennen. Klaro: Machen, wenn’s Spaß macht!

  4. wieso im August Schluss machen🙂
    C’mon: XTERRA Switzerland is calling
    C’mon: Challenge Barcelona (Relay) und last but not least:
    ITU Olympic Hong Kong🙂 —- ok, bin da eh geschäfltich in dem Eck, nehm ich einfach mal mit🙂

    aber guter Post Onkel J:

  5. Nö, wie an andere Stelle schon geschrieben, habe ich gerade zu viel anderweitig um die Ohren, meine A-Sehne zwickt und ich hab‘ irgendwie spontan jetzt nicht mehr so die super Lust zum quälen.
    Will aber nicht ausschließen, dass ich vielleicht später im Herbst nochmal so das eine oder andere Fun-Rennen einschiebe…aber spontan und lust-orientiert dann.😉

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