Trainingsintensität

Joe Friel bringt mich in seinem gestrigen Blog einmal mehr auf das Thema „zielorientiertes Trainieren“.

Mir geht es dabei ähnlich wie ihm: Im Grunde bin ich es leid, immer wieder die gleichen, grundlegenden Dinge erzählen zu müssen. Aber dann erkenne ich, dass es mir da genau wie in meinem „besser bezahlten“ Job geht: Auch da sind es ja schließlich immer wieder die gleichen Wahrheiten. Keine „Rocket Science“, alles total simpel und für jeden nachvollziehbar. Stell‘ Fragen – hör‘ zu! Mach‘ Vorschläge! Und so weiter…

Und hier wie da: Denk‘ nicht in Problemen – denk in Lösungen! Was brauche ich, um am Tag X diese und jene Leistung zu erbringen? Da stecken zwei wichtige Details drin:

  1. „Tag X“: Zu einem vorher bestimmten Zeitpunkt (z.B. am 10. Juli 2011).
  2. „Diese und jene Leistung“: Was genau ist das Ziel? Ankommen? Eine bestimmte Zeit?

Und dann kann ich auch schon „zurück rechnen“: Wenn ich (sagen wir jetzt mal) am 10. Juli 2011 eine Langdistanz unter 9 Stunden finishen will, was brauche ich dazu? Und wie komme ich da – Schritt für Schritt – hin?

Wenn wir uns die Überschrift ansehen, heißt das aber eben auch im Umkehrschluss: Dann ist es möglicherweise nicht ganz so sinnvoll, Anfang November mit hohen Intensitäten zu trainieren. Dann brauchen wir vielleicht – v.a. wenn man sich einer richtigen Trainingspause hingegeben hat – eine GRUNDLAGE!! Um darauf – wieder Schritt für Schritt – mehr Intensität zu packen. Je näher wir dem Hauptwettkampf kommen, um so renn-spezifischer die Leistungen, die wir unserem Körper im Training abringen. Aber eben nicht Anfang November!

Ich gehe – wie in einem meiner Verkaufs-Seminare davon aus, dass diese Basics alle verstehen, beherrschen und anwenden. Und werde eben doch immer wieder vom Gegenteil überzeugt. Verkäufer quatschen den Kunden zu statt Fragen zu stellen und zuzuhören. Und Athleten geben sich Mini-Rennen im Novembertraining hin…

Also, liebe Leut‘: TUT DAS NICHT!🙂

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