Langer Lauf, die Zweite

Die Sonntag-Morgen-Läufer im Ermstal

Zum zweiten Mal verirrte ich mich ins schöne Ermstal, um mit ein paar flotten Jungs eine schöne lange Schleife zu laufen. Dieses Mal waren wir gar zu acht, darunter sogar „Prominenz“ in Person von Michael Göhner, der (wie auf seiner Website bereits verkündet) am Vortag zum zweiten Mal Vater geworden war.

Bernd Weis befindet sich auf bestem Wege beim Marathon in Zürich mal wieder eine Hammer-Performance rauszulassen. Zugegeben, der Lauf ist bereits in vier Wochen – er SOLLTE sich also auch schon in Höchstform befinden. Seine Trainingsform ist jedenfalls bestechend und so ist er wohl bei meinem ersten zaghaften Versuch, meinen Puls in einem Trainingsrennen hochzutreiben (am nächsten Sonntag beim Bärlauchlauf) mein persönlicher Favorit auf den Sieg. Übrigens zeigte er mit einer 1:15 in Kandel am Vorwochenende, dass auch die Wettkampfform schon als sehr ordentlich bezeichnet werden kann.

Wir liefen auf ruhigen Waldwegen und Trails das in wunderschönes Morgenlicht getauchte Seeburger Tal bis Seeburg hoch und wieder zurück. Auf dem halben Rückweg wurde vorn das Tempo merklich erhöht. Ab Bahnhof Bad Urach sagte Bernd an, dass er das Thema Endbeschleunigung sehr ernst nehmen wollte. Und so sollte es auch kommen. So ernst gar, dass ich bei weitem nicht folgen konnte (und wollte). Vorn also die Jungs, die schon Mitte März eine Killer-Form aufweisen (Bernd, Micha, Max & Tommy). Dahinter Gege und ich. Michael Leibfahrt war auf Ansage wegen Knieproblemen vorher schon abgedreht und hinter uns joggte Andreas allein durch den Wald.

Fazit: Wieder einer dieser für mich zu diesem Zeitpunkt echt harten Läufe „am Rande des Abgrunds“. Maximaler Stress für’s System – wenn ich es danach nicht übertreibe, schön in die Therme und Sauna gehe und den Tag trotz Kaiserwetter sehr gemütlich ausklingen lasse, könnte mein Körper möglicherweise positive Anpassungsreaktionen zeigen – der Sinn eines jeglichen zielorientierten Trainings. Spüre meine Gräten aber jetzt ziemlich stark!😉

Details (laut meiner Suunto t6c, die seit langem mal wieder zum Einsatz kam): 2:14 h, ziemlich exakt 30 km, 960 Hm, HF die meiste Zeit zwischen 140 und 150; nach 1:40 h für 20 min. zwischen 160 und 175 (brutal intensiv für mich…und da liefen die Buben mir davon!!), dann auslaufen.

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