Bärlauchlauf 2011

Am Start…Bernd Weis mit der Startnummer 541 – ich daneben mit der 661

Endlich war es so weit: Nach vielen Monaten des wettkämpferischen Nichtstuns (seit Schluchsee im Juli 2010) sollte endlich mal wieder ein richtiger Wettkampf mit Zeitmessung und Standortbestimmung auf dem Plan stehen. Und wie durch ein Wunder konnte ich auch die letzten fünf Wochen schmerzfrei laufen und sah so der Aufgabe relativ gelassen entgegen.

Meine Hauptaufgabe war eher eine mentale: Ich wollte mich ganz bewusst NICHT mit anderen messen, sondern MEIN Rennen laufen und fokussiert darauf achten, dass ich  in meinen Möglichkeiten ein sauberes Rennen abliefere. Das ist mir gelungen.

Leider hielt ich mich vom Start weg an meinen insgeheimen Favoriten Bernd Weis und lies mich vom Anfangstempo von Vito Corleone…aäähh…ich meine Allesandro Collerone vom Sparda Team Rechberghausen zu sehr beeindrucken. Die 60 Meter Abstand sollte ich nie wieder aufholen… (und nein, er hat mir kein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte – statt dessen hat er mir ein Tempo angeboten, das ich nicht mitgehen wollte).

Ansonsten war meine Maschine so nach circa einem Kilometer auch endlich auf Betriebstemperatur (bei lausig kalten 6°C und Dauerregen). Nach 1,5 km war mir das Tempo dann doch zu langsam und ich erhöhte leicht die Temperatur. Irgendwie hatten weder Bernd noch Dennis Lust mitzugehen und von da an war’s ein einsames Rennen…Collerone immer 60 – 80 m vor mir und hinten wuchs der Abstand stetig, so dass ich schon unten im Tiefenbachtal vor dem langen Anstieg beim Zurückschauen niemand mehr sah.

Auf der langen Gerade ist Bernd gerade noch hinten im Nebel zu erkennen (Bilder: Michi Gneiting)

Fazit: Tolles kleines, lokales Rennen von den Laufkumpels von Team Sport Schweizer organisiert. Hinterher die namengebenden, leckeren Bärlauchbrote. Ein sehr solides Trainingsrennen (C-Wettkampf) am Sonntagmorgen bei idealem Laufwetter😉 und nettem Wiedersehen der lokalen Laufszene. Dazu habe ich meine mentale Aufgabe ganz ordentlich (aber nicht perfekt) gelöst. Und mit der Platzierung kann ich mehr als zufrieden sein. Die relativ bescheidenen Zeiten sollte man nicht überbewerten, denn es war kalt, nass, der Boden matschig-tief – und die 150 Höhenmeter darf man auch nicht vergessen.

Ergebnisse und Bilder gibt’s hier!

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