ITU WCS & IM SA & IM 70.3 Texas

Typisch Deutsch ist die Überschrift über diesen Post mal wieder zur Abkürzungs-Orgie verkommen. Also hier nochmal für die Uneingeweihten:

  1. Die World Championship Series (WCS) der Internationalen Triathlon Union (ITU) startete dieses Wochenende in Sydney, Australia.
  2. Einer der ersten IRONMAN-Rennen (IM) der Saison im südafrikanischen (SA) Port Elizabeth läuft während ich diese Zeilen schreibe. Ein Triathlon-Kollege (Marco Wolf) ist mit am Start und da schaut man natürlich gern ein wenig genauer hin. Ich sag nur: „Athlete Tracker„!
  3. Über die halbe Ironman-Distanz geht’s heute am Golf von Mexico in Texas.

Zu Punkt 1 ist zu sagen, dass Dank des Zeitvorsprungs in Australien beide Rennen (Herren & Damen) bereits „im Kasten“ sind: Bei den Damen siegte die Kanadierin Paula Findlay vor der letztjährigen Siegerin Riveras Diaz aus Chile. Keine deutschen Starterinnen waren vorn dabei. Bei den Herren dagegen schafft eines meiner großen Vorbilder Javier Gomez das „Unmögliche“: Er stürzt auf dem Rad, kämpft sich allein wieder heran, läuft auf die Spitzengruppe auf uns sprintet den jüngeren Brownlee-Bruder für den Sieg nieder. Ganz großes Kino! Chapeau! Dem jungen Jonathan Zipf gelingt es derweil, statt der hochgehandelten Stars (Frodo, Steffen Justus, etc.) mit Platz sieben in die Top Ten zu kommen. Ebenfalls große Verbeugung von mir!

Zu Punkt 2: Der IM SA läuft gerade. Marco hat einen „etwas glücklosen“ Start mit einer 1:14 im Schwimmen hingelegt (mit Platz 122 ist allerdings nichts am Anbrennen für ihn). Einer der Top-Starter aus Deutschland, Andi Böcherer, steigt hingegen als schnellster Schwimmer in einer sehr guten 47:42 aus dem Ozean.

Zu Punkt 3: Texas hinkt zeitmäßig (und nicht nur zeitmäßig) ja mal wieder etwas hinterher – das Rennen startet also später.

Update: Andi Böcherer gelingt ein sensationell guter zweiter Platz in SA. Diana Riesler kann sich wohl auch über ihren Podiumsplatz (3.) freuen hinter (guess who) Chrissie Wellington (mit einer 8:33 – 35 Minuten auf Platz zwei) und Rachel Joyce.

Und in Texas gewinnt Chris Lieto mit besten Radsplit (bei dem er mal eben Sebi Kienle 3½ Minuten aufbrummt) und einem 1:16 Laufsplit. Reschpeckt! Rasmus Henning (wie beim IM 70.3 California in Oceanside) Zweiter, der sich vor dem heranstürmenden Tim O’Donnel (1:12 Halbmarathon) retten kann. Sebi wird „nur“ Siebter in einem doch ziemlich gut besetzten Feld. Trotzdem ordentliche Leistungen in allen drei Disziplinen. Aber eben nicht genug für mehr.

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