Ironman-Starterfelder

Komisch. Irgendwie ist der Ironman France total untergegangen. Jedenfalls bei mir. Dafür stehen nun aber alle mitteleuropäischen Langdistanzrennen vor der Haustüre:

Also mittlerweile jede Menge Auswahl in den zentralen sechs Sommerwochen von Anfang Juli bis Mitte August.

Zu den Starterfeldern ist zu sagen, dass sowohl in der Spitze (Raelert gegen Kienle), als auch in der Breite (dank SUB-9 Elite Club) in Roth das sicherlich stärkste Feld antritt. Beim Ironman in Frankfurt ist es aus meiner Sicht so einfach wie schon lange nicht mehr, die begehrten Punkte für’s Kona Pro Ranking (KPR) zu ergattern. Nun, da endlich (geht’s noch ein bißchen knapper?) die Pro List des IM Germany draußen ist, ist es doch zumindest quantitativ ein beeindruckendes Feld (und ich nehme meine Bemerkung s.o. zurück). Tatsächlich sind auch ein paar Kanonen am Start: Faris ist so gut drauf, wie schon lange nicht, auf Michael Raelert sind bestimmt alle gespannt und dann sind da noch Typen wie Sylvain Sudrie, Cam Brown, Patrick Vernay, um nur ein paar Wenige zu nennen. Also druchaus ein illustres Feld. Trotzdem haben Team-Kollege Micha Göhner und Freund Michi Wetzel haben also eine faire Chance auf jede Menge wertvoller Kona-Punkte. In Klagenfurt führt einmal mehr nichts am fünffachen Sieger Marino Vanhoenacker vorbei – obwohl Michi Weiss sicher eine Rolle spielen kann. In Zürich steht bis auf die beiden Top-Schweizer Ronnie Schildknecht und Matthias Hecht mal wieder kein Topstar am Start. Ähnlich sieht’s in Kopenhagen aus, wo bis auf Tim Berkel im Grunde nur die lokale Triahlon-Elite am Start steht. Und in Regensburg? Was man so zwitschern hört, geht der aufstrebende Star Michael Raelert gegen Normann Stadler und Altmeister Thomas Hellriegel an den Start.

Eines ist indes klar festzustellen: Ähnlich wie in den USA, dünnen sich auch hierzulande die Starterfelder (was die Qualität betrifft!) stark aus mit steigender Quantität an Langdistanzrennen. Allerdings zeigt uns der Markt, dass die schiere Anzahl an langdistanzwilliger Athleten zu diesem steigenden Marktangebot an Events führen musste. Trotzdem haben die Preise interessante Höhen erklommen und wir dürfen gespannt sein, was die weitere Entwicklung bringt.

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