Köngathlon 2011

In Aktion auf dem MTB (Foto: Stephen Kilian)

Das war mal ein richtig solides Training im Wettkampf-Kleid heute. Traumhafte Wetterbedingungen (14°C und kurz vor dem Start um 08:30 Uhr fing es auch noch an zu regnen). Schade, denn hintenraus kam tatsächlich noch die Sonne raus und es wurde gleich wärmer.

Holger Heidgreß und sein Orga-Team hatten uns sogar eine Extra-Startgruppe ca. 30 Minuten nach allen anderen Athleten eingerichtet, so dass wir eine hübsche, kleine Vereinsmeisterschaft durchziehen konnten. Nach der Erfahrung aus Dettingen/Erms (Swim & Run), schwamm ich mich diesmal null ein, denn das Wernauer Freibad ist im Unterschied zu Dettingen sogar gänzlich ungeheizt. Es sollte also ein etwas „unterkühltes“ Szenario werden, dass leider auch den kälteempfindlichen Damen etwas mehr zusetzte (und Marion leider zum Ausstieg zwang). Wohl denen, die ein paar Prozent mehr Körperfett dabei hatten…😉

Das Schwimmen lief noch ganz gut, auch wenn die Zähler es nicht so mit dem Zählen hatten. Egal, sind Ingo (brav mitgeschwommen) und ich halt 850 statt 750 Meter geschwommen (selbst der 1:28er-Schnitt ist ja nicht wirklich berauschend – in Roth vor zwei Wochen war ich über die 3,8 km schneller unterwegs).

Anyway, nach dem Ausstieg und Aufstieg auf’s Bike war’s ganz schön frostig. Aber wir hatten ja gleich den langen Berg hoch zum „Plätzle“ zu bewältigen und da war wenigstens die Körperkerntemperatur wieder auf einem akzeptablen Niveau. Die Füße sollten aber bis ins Ziel nicht auftauen. Ich war froh, dass Ingo sich für das Crossrad entschieden hatte. So war von vornherein klar, dass ich mit dem vollgefederten MTB und 2,25er-Nobby Nicks beim Radeln massiv Zeit verlieren würde. Denn da er auch ein guter Läufer ist, hätte es auf den zwei Laufrunden ansonsten zu „unschönen Szenen“ kommen können, während wir so ganz locker unser jeweiliges Rennen laufen konnten ohne den Stress eines richtigen Wettkampfs. Zwei Wochen nach Roth hatte ich dann doch noch nicht das Bedürfnis, für den unfassbar wichtigen Titel des internen Vereinsmeisters, „tief zu schürfen“. Es siegte also der supernette Ingo Zander vor mir und Vereinskollege Dirk Fischer. Bei den Mädels setzte sich seine Freundin Sandra Hoffmann vor Andrea Christmann-Jörß durch. Nach gemütlichem Auslaufen mit Ingo (bei der wir über ein Rennen sprachen, dass auf meiner persönlichen „Bucket List“ steht und über das ich hier bestimmt mal schreiben werde) durchpflügten wir den Wald auf der Suche nach Marion. Diese fuhr uns dann schön warm eingepackt im Sani-VW-Bus entgegen und war von den freundlichen DRK’lern bereits bestens versorgt und wieder „unter den Lebenden“. Vielen Dank an dieser Stelle für das selbstlose Spenden von Körperwärme! Alles gut also.

Nach einer kurzen Siegerehrung ging’s mit den Bikes zurück zum Wernauer Freibad, und nach Duschen und Radputzen zurück nach Hause.

Race Stats:

  • Wetter: Bewölkt, leichter Regen, 14°C, Wasser ca. 18°C
  • Strecken: 750 (850) m Swim – 22 km Bike  – 5 km Run (beides mit ordentlich Höhenmetern)
  • Zeiten: Werden nachgereicht!
  • Equipment: Scott Genius RC-10 und Pearl Izumi Streak II
  • Ergebnislisten gibt’s demnächst hier!

2 thoughts on “Köngathlon 2011

  1. Ingo kann keine 1:28min/100m im langen Becken schwimmen😉 Bei ihm bin ich mir sehr sicher, dass er mich nicht überrundet hat, da ich ihn die ganze Zeit beobachtet hatte und es selber nicht glauben konnte, dass er nicht weg kommt. Anfangs war er kurz vor mir – der normale Abstand stellte sich ein – und dann schwammen wir quasi nebeneinander. Daher hatte ich auf den letzten 50m noch mal zugelegt, um vor ihm aus dem Wasser zu kommen🙂 Mein Triumph des Tages😀
    Er hatte wohl einige Wenden verhauen und abgesehen vom unbeliebten 50m-Becken sehr mit der Kälte zu kämpfen.

    Dennoch insgesamt ein gelunger WK. Marion war ja zum Glück auch schnell wieder wohl auf. Wenn ich an die Athleten gestern in FFM denke, wird mir ganz anders: So viele standen mit Defekten zitternd am Straßenrand bei dem Wetter und mussten teilweise das Rennen aufgeben. Bei dem Training im Vorfeld echt traurig, wie ich finde

    • Ja, da haben wohl einige ihren Traum vom IM-Finish aufgeben müssen gestern in FFM. Wir haben ein paar Jungs beim 2. Wechsel zitternd aufgeben sehen. Da hatte Marion echt noch glück, wie geschwind das mit den DRK’lern ging beim Köngathlon.

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