Tenerife Trailrunning Part II

Sunset @ my favourite swimming hole: Alcalá

Nach meinem Teide-Sturm war der Teneriffa-Trip mitnichten zuende und daher folgt nun Teil 2 meines Berichts von der „Insel des ewigen Frühlings“.

Am 23.12. ging’s auf eine grandiose, fast perfekte Trailrunning-Runde von Fleytas aus über den Cumbre de Bólico hinunter nach El Palmar, direttissima hoch zum Pass und über Teno Alto über den gesamten Bergrücken des Baracán zurück über Cumbre de Bólico auf den kleinen Gala. Dort machte ich eine Pause im herrlichen Sonnenschein, nachdem vorher (wie so oft) die Wolke von Norden bis über den Grat wehte.

Blick vom kleinen Gala hinunter auf den Barranco de Masca und die Costa Adeje

Tags darauf lief ich nur eine kleine Runde (2½ h) von Santiago del Teide über den Roque Blanco und den Guama hinter ins Tal und über Tamaimo und El Molledo zurück.

Am 1. Weihnachtsfeiertag gönnte ich mir wieder ein Highlight: Endlich ging’s in’s Anaga-Gebirge (dem aus meiner Sicht tollsten Trailrunning-Gebiet Teneriffas). Da Siggi in Punta del Hidalogo Geburtstag feierte, nutze ich die Gelegenheit, fuhr die TF-12 bis hinter El Bailadero und parkte dort meinen Toyota Yaris. Nebenbei ein erstaunlich gutes Auto: Okay, ist halt ein Kleinwagen, aber auf der Insel mit den vielen engen Gassen und knappen Spielräumen ideal. Da möchte ich mit meinem fast-fünf-Meter-Schiff nicht tauschen. Schade ist halt nur, dass die Mietwagen immer so schrecklich untermotorisiert sind. Ich brauche ja nicht unbedingt meine 240 PS, aber die Hälfte wäre schon hilfreich (um die vielen Touri-Trödler sicher überholen zu können). Statt dessen waren’s vielleicht gerade ein Viertel…😦

Vom Parkplatz ging’s dem Grat folgend über den Chinobre (910 m) hinunter zum Pass und von dort links runter zum Meer (El Draguillo). Der Trail zum Faro (Leuchttturm) ist nicht so schrecklich interessant, aber zurück über Chamorga zum Pass ist’s einfach superschön. Auf gleichem Wege zurück durch den Gnomenwald zum Auto.

Im Gnomenwald auf dem Grat zum Chinobre

Zur Geburtstagsfeier war’s noch etwas hin und so nutzte ich die Gelegenheit für einen kurzen Swim am Teresitas-Strand…bevor ich hinüber auf die Nordseite fuhr und den Sunset bei Punta Hidalgo genoss.

Am 2. Weihnachtsfeiertag (den es hier so nicht gibt) gönnte ich mir einmal mehr einen Ruhetag am Strand von Alacalá, ließ Beine und Seele baumeln.

Tags darauf ging’s wieder ins Anaga-Gebirge, zur Ermita Cruz del Carmen (auf ca. 900 m.ü.M.) und ich startete dort auf eine weitere epische Runde, „verließ“ kurzzeitig meine Karte (zum 1. Mal überhaupt eine dabei gehabt) und jede Peilung wo ich mich befand, fand dabei aber jede Menge Abenteuer und neue Super-Trails, bevor ich mich in Chinamada wieder der Zivilisation näherte. Dann ging es gemäß meiner Planung zurück zum Hauptgrat und über den Pico del Inglés stürzte ich mich auf der Südseite in die Tiefe Richtung Cabézo del Viento. Von dort gelangte ich auf einem MTB-Downhiller-Trail tief an den grünen Hängen des Anaga hinunter und anschließend wieder hinauf zum Auto.

Als Kontrastprogramm begab ich mich am nächsten Tag in den Süden, genauer gesagt nach Arona, um den Conde (einen weithin sichtbaren Tafelberg) zu besteigen und darüber hinaus eine hübsche, kleine Trailrunde über Infonche zu drehen.

Blick vom Conde hinunter auf der zerbaute Küste bei Los Christianos/Playa de las Americas

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