Finale der Albgold-Winterlaufserie 2012

Nach der ersten, kleinen Runde: Vor mir die stampfende Lokomotive Gege und hinter mir der „Rotzlöffel“ Christoph – gleich darauf verabschiedete ich mich nach vorn und hatte ab dann meine Ruhe.😉

Welch ein Tag für einen Lauf-Wettkampf! P E R F E K T ist das erste Wort, das mir hier einfällt.

Die berühmt-berüchtigte Albgold-Winterlaufserie fand auch 2012 wieder an vier Wochenenden von Anfang Januar bis Anfang März statt. Dieses Jahr immer am Samstag und immer war der Start des 10 km-Hauptlaufs um 14:30 Uhr angesetzt. Die Organisatoren freuten sich auch 2012 wieder über regen Zuspruch der Teilnehmer. Außer dem Hauptlauf, der gerade in der aktuellen Edition hervorragend besetzt war, wurden auch stets 5 km-Läufe und Kids Runs angeboten.

Das Grande Finale fand um das wunderschön auf der Albhochfläche bei Trochtelfingen gelegene Gelände der Firma Albgold statt, das einen hervorragenden Rahmen für diesen wunderschönen Lauf bot. Das Wetter? Ein Traum: 15°C und Sonnenschein satt, ein leichter, kühlender Wind, trockene Laufstrecke. Einfach tadellos!😉

Ich fuhr reichlich früh hinauf auf die Alb, weil bei uns unten am Neckar noch der Nebel waberte, während oben auf der Alb schon die Sonne strahlte. Im herrlichen Laden kaufte ich noch ein paar hübsche Sachen ein, las ein Buch und meldete mich frühzeitig nach.

Nach und nach strömten die Massen heran. Und diesmal (wie bereits in der Vorschau angekündigt) nahmen neben den üblichen Verdächtigen, der Sportfreunde des SV Ohmenhausen, den „jungen Wilden“ des LV Pliezhausen und auch des Top-Favoriten auf den Seriensieg, Daniel Hummel, zwei Läufer des LAV Asics Tübingen teil, die zu den besten Läufern gehören, die dieses Land auf ihren Strecken aufzubieten hat: Filmon Ghirmai und Markus Weiß-Latzko (der immerhin letztes Jahr bei seinem Marathon-Debüt gleich mal eine 2:19 auf den Asphalt zauberte).

Es würde also ein schnelles Rennen werden.

Und so kam es dann auch: Gleich vom Start weg ging es mit Vollgas über die sehr wellige Strecke (140 Hm), die allerdings mal wieder etwas kurz geraten war (angeblich 9,6 km, aber ich habe keine offizielle Informationen und das scheint mir dann doch etwas zu kurz). Anders als in Rübgarten vor fünf Wochen hielt ich mich dieses Mal weit in meiner Komfortzone und schaute zu, dass ich nicht wieder mit Zipperlein zu kämpfen hatte und es hintenraus noch zu einer Steigerung reichte.

Gege (Luigi de Francesci) blieb diesmal gleich vom Start weg dran und führte unsere Gruppe nach der ersten (kleinen) Runde durch den Zielbogen. Da hatte er sich wohl etwas übernommen, denn gleich danach wurde er langsamer (oder ich schneller). Jedenfalls verabschiedete ich mich nach vorn und lief von da an ein einsames Rennen, sammelte ein paar Athleten ein, die fälschlicherweise gleich mit den Spitzengruppe mitgegeangen waren. So überholte ich dann auch Wolfgang Gauß bei ca. km 6,5 und von da ab schaltete ich nochmal einen Gang höher und schaute – kontrolliert – was noch nach vorn ging. Aber die zwei Jungs vor mir gaben hintenraus auch noch mal richtig Gas und entfernten sich auf dem letzten Kilometer eher.

Fazit: Ein tolles Rennen bei perfekten äußeren (und inneren) Bedingungen. Keine Probleme mit dem Fahrgestell diesmal. Alles gut. Ach ja, Onkel Jörgi lief schließlich eine 33:37, landete damit auf Platz 12 overall und Platz 1 in der M40. Diesmal konnte ich auch die zwei super-starken M45er, Gege und Wolfgang Gauß hinter mir lassen. Schee war’s!

Race Stats:

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