Albtrauf-Trailcamp Tag 1

Die Mitstreiter des heutigen „epischen“ Trailruns: Sebastian, Marc und Jürgen (v.l.n.r.)

Jürgen hatte auf Facebook eine Mega-Ansage gemacht, nach der er in den vier Tagen mindestens 120 km mit 5000 Höhenmetern laufen wollte. Na dann mal los, dachte ich mir…

So trafen wir uns zu viert um 9 Uhr morgens (gottseidank in der Frühe!) am Sportplatz von Kappishäusern. Nach austeilen der Marschverpflegung (ich hatte mein neues Arsenal von GU für alle zur Selbstbedienung freigegeben) machten wir uns fertig und liefen Richtung Albtrauf.

Nach wenigen Metern erreichten wir die schier unendlichen Singletrail-Möglichkeiten unserer wunderbaren Heimat hier. In wildem Auf und Ab schlugen wir uns zum Buckleter Kapf durch, von wo aus sich ein spektakuläres Panorama auf das Ermstal und die umgebenden Berge darbietet. Leider entschied sich Sebastian an dieser Stelle trotz unserer Versicherungen, dass alles passt, allein für sich zurückzulaufen. Wir drei Verbliebenen jagten in wildem Downhill die Serpentinen nach Bad Urach hinunter, um gleich darauf in steilem Uphill wieder die Albhöhe bei Hülben zu erklimmen. Da einige (wie sich herausstellen sollte praktisch alle) zu wenig Trinken dabei hatten, stürmten wir die nächste Bäckerei und kauften die gekühlten Bestände an Cola und Wasser auf. Nach dieser kurzen Pause ging’s schon gleich wieder etwas besser, aber die Temperaturen stiegen in unerträgliche Höhen (auf der Heimfahrt zeigte das Thermometer Max-Werte von 32,5°C). Nicht nur ich tat mich schwer mit dieser Hitze. Marc verabschiedete sich dann auch auf halbem Weg zur Karlslinde. Jürgen und ich querten noch einmal auf die andere Seite und liefen dann über Karlslinde, Schillingskreuz und Hörnle über den Grat zurück. Den letzten möglichen Berg, den Jusi, sparten wir uns, nachdem die letzten Flüssigkeitsreserven aufgebraucht waren und nicht einmal mehr Schweiß sich zeigen wollte. Mann, waren wir platt! Auf den letzten zwei Kilometern zeigten sich dann bei Jürgen auch noch Krämpfe, so dass ich vorlief, um das Auto zu holen. Die Aktion lohnte sich dann aber doch nicht so richtig.

Fazit: Mörder-Runde, die allerdings ohne diese Hitze halb so schlimm gewesen wäre. Wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke mit sehr hohem Trail-Anteil.

Sebastian’s Bericht (mit vielen tollen Fotos) hier!

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