Trailrunning-Wochenende in Flumserberg

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Peter hatte zu einem „Kreativ-Fun-Weekend“ auf seine Hütte in Oberterzen (SG, CH) eingeladen und ich freute mich auf eine schöne Kombination aus kreativer „Arbeit“ und Spaß (in Form von Trailrunning, Schwimmen im See und Grillen am Abend). Die Hütte liegt 400 m über dem Walensee auf 840 m mit einem ziemlich spektakuären Blick auf die berühmten Churfirsten gegenüber (s.o.). Nachdem am Donnerstag schweizer Nationalfeiertag war, reisten ein paar von uns schon am Abend an und genossen das Feuerwerk direkt von der Terasse aus.

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Freitag und Samstag waren dann gefüllt mit jeweils einer Wandertour für die Anderen bzw. einem Trailrun für mich. Am ersten Tag fuhren wir mit der Bergbahn zur Tannebodenalp, wo wir uns auch wieder drei Stunden später trafen. Irgendwie habe ich das mit der Intensität noch nicht wieder ganz im Griff, denn ich lief mich an den beiden Tagen in drei bzw. vier Stunden total platt. Zugegeben: Ich pendelte dabei meist um die 2000 m-Marke und die Berge sind teils ziemlich steil.

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Vom Kamm aus hatte man eine beeindruckende Weitsicht nach Süden, hin zum Kurs des Sardona Ultra Trail und zum Spitzmeilen (2500 m) und der gleichnamigen Hütte (2087 m) und darüber hinaus zum Piz Sardona und Piz Segnas (3102 m). Rechts neben mir sieht man auf dem Foto den sensationellen Kamm, den man fast komplett oben über jeden Gipfel laufen konnte. Unterhalb gab’s für die gemütlichere Variante eine fast flache Alternativroute.

Am Samstag ging’s dann direkt vom Haus los den sehr steilen Anstieg zur Seebenalp und von dort einen der schönsten Bergkämme entlang, die ich je gelaufen bin: Seebenalp (1622 m) – Chli Güslen (1813 m) – Chrüzen (1907 m). Einfach sensationell schön! Von dort ging’s am Nordhang entlang: Munzfurgglen (2042 m) – Mütschüel (2018 m) – Hoch Camatsch (2142 m) und von dort die Flach-Variante zurück über’s Zigerfurgglen (1997 m) zur Seebenalp. Hossa, wurde das wieder heiß in der Sonne. Schon gut, dass es immer mal wieder ein eiskaltes Bergbächlein oder eine Alp mit Brunnen gab. Trotzdem verdampfte die Apfelschorle in der Seebenalp praktisch in der Kehle.

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Am Sonntag wollte Peter um die Mittagszeit aufbrechen und so packten wir nach einem gemütlichen Frühstück und ein paar abschließenden Gedanken zu gemeinsamen Projekten unsere Siebensachen und fuhren heim. Ganz böse war ich aber nicht, denn erstens waren meine Beine platt wie eine Flunder und zweitens hatte mir die Sonne der zwei vergangenen Tage arg zugesetzt.

Fazit: Ein weiteres wunderschönes Wochenende in unserer schönen Alpenwelt. Landschaftlich ganz anders als die Kalkalpen. Hier gibt’s noch jede Menge richtige (zugegebenermaßen noch stärker subventionierte) Kühe auf der Weide, jede Menge Fliegen…aber keine Bremsen! Meine Beine sind noch Lichtjahre vom Status „Renntauglich“ entfernt…😦

2 thoughts on “Trailrunning-Wochenende in Flumserberg

  1. Yep. Das war es mal wieder.
    Für mich dürfte es allerdings wirklich langsam mal wieder etwas abkühlen, ruhig mal ein Lüftchen gehen oder eine Wolke vorbeischauen…😉

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