Unboxing Grand Canyon CF SLX 9.9 SL

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Lange ist’s her, dass ich mal wieder ein so großes Stück Equipment auspacken durfte. Gestern nachmittag kam der freundliche Herr mit dem gelben Auto und brachte mein neues Stück Edel-Carbon von der mittlerweile zu etwas Berühmtheit erlangten Bike-Schmiede CANYON aus Koblenz. Back in the days…als Klein-Onkel Jörgi noch in der Jugend startete, fuhren wir mit dem Team-Bus des TV Überlingen mal nach Koblenz zu einem Duathlon (early 1986). Wenn ich mich recht entsinne, gewann damals Jürgen Zäck (Bilder – sehr beindruckend!) mit einer ziemlich spektakulären Zeit und zementierte sich damit als mein Idol der frühen Triathlon-Tage. Er wurde damals bereits unterstützt von einem gewissen Roman Arnold, welcher später die Firma CANYON gründen sollte und damit auch den erfolgreichen Direktvertrieb für Fahrräder in Deutschland. Dass er selbst erfolgreicher Radsportler war, erkennt man an der Liebe zum Detail, der kompromisslosen Technik und der absoluten Perfektion in der Ausführung. Sowohl, was das Produkt betrifft, als auch, was die Prozesse und insbesondere die „Kundenerfahrung“ angeht. Nice.

Nun ergab es sich letzten Samstag, dass nicht nur Alt-Onkel Jörgi’s Physis an ihre Grenzen kam, sondern auch die Technik. Nicht nur ist mein altgedientes Scott Genius RC-10 etwas in die Jahre gekommen (9 Jahre alt), auch die Abnutzung ist trotz noch so guter Pflege einfach nicht mehr wegzureden. Zudem ermöglichte mir das vollgefederte MTB damals den Einstieg in das etwas technischere biken (wofür ich ihm nach wie vor zu unendlichem Dank verpflichtet bin). Aber ein Fully ist eben schon bauartbedingt nicht die leichteste Konstruktion und das Genius war nie wirklich als XC-Waffe konzipiert. Ergo musste ein neues Arbeitsgerät her. Long story short: Nach langem Informieren, Nachdenken und Vergleichen habe ich mich für das Grand Canyon CF SLX 9.9 SL entschieden (kryptische Produktbezeichnungen scheinen im Radsport gerade en vogue zu sein). Ein perfekter und formschöner Carbonrahmen ist gespickt mit den feinsten (und leichtesten) Zutaten, die es momentan so gibt in der Bikewelt (naja, teurer und leichter geht immer). Gestern nachmittag also das neudeutsch „Unboxing“ genannte Ritual, Einstellung und Probefahrt. Erster Eindruck: So ein 29er-Hobel ist deutlich weniger wendig als mein 26er-Scottie, rollt dafür aber sowas von besser – unglaublich! Ein wenig Feintuning ist sicher noch nötig, aber so weit alles gut. Hier eine kleine Diashow des genüsslichen Rituals bei Lounge-Musik und einem feinen First Flush Darjeeling:

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