Verrückte Trainingswoche

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Welche eine verrückte Trainingswoche! Nach dem Bärlauchlauf am Sonntag davor war ich ja ziemlich platt (okay, im Grunde war ich schon vorher total platt). Und dann kam eine dieser Arbeitswochen, in denen ich die ganze Zeit auf Achse bin. So kam ich einerseits gar nicht zum Trainieren, andererseits passt das dann als Regenerationswoche ganz gut. Und dann fügte sich doch alles ganz famos zu einem qualitativ hochwertigen Gesamtkunstwerk…

Von meinem Seminar in Pforzheim schaffte ich es am Mittwochabend gerade noch rechtzeitig nach Beuren (naja, im Grunde zwei Minuten zu spät, weil mal wieder die A8 „überverkehrt“ war). Aber die netten Sportfreunde vom VLT warteten. Wie in alten Tagen machten Michi und Karle dann gleich Druck und ich war – etwas geschlaucht vom Seminar – sofort deutlich zu nah am roten Bereich. Aber so nach dem ersten Kilometer legte sich das und später verabschiedeten sich beide nach hinten. Alex lief (zum wiederholten Mal) sehr stark vorn mit mir und Anja biss sich mit Matthias in gebührendem Abstand durch. Anschließend vergnügten wir uns noch bei einem netten Umtrunk und ich hatte meine erste Qualitätseinheit der Woche in den Beinen. Dann war ich zwei Tage auf verschiedenen Messen (Stand, Vortrag) und kam wieder mental platt am Freitagabend nach Hause.

Am Samstag wollten Kai und Egge (ruhig) Radfahren. Und genau wie beim VLT, heißt das auch beim VRT: Vollgas! Dass wir uns aber so dermaßen in die Fresse hauen und komplett demolieren würden…damit hatte ich nicht gerechnet. Seit ewigen Zeiten machte ich auch mal wieder nähere Bekanntschaft mit dem Asphalt. Es ist vergangen und ich glaube ja nicht an das Konzept „Schuld“ – also abhaken und vergessen. Die Schmerzen waren ja auch aushaltbar und machen uns bekanntlich nur härter.

Für den Sonntag hatte Kai eine lange Runde nach Pforzheim (schon wieder Pforzheim!) und zurück auf dem Plan und wir konnten uns beide noch nicht recht vorstellen, wie das gehen soll. Aber wie das auch in Trainingslagern so ist: Neuer Tag – neues Glück. Am Sonntag dann wieder ein glorreicher, sonniger Frühlingstag vom Allerfeinsten. Und da Birgit mitfuhr, war auch dafür gesorgt, dass das Testosteron nicht mit uns Jungs durchging. Wir beide machten uns gegen Ende noch ein bißchen fertig und liefen einen kurzen Koppellauf drauf. Erstaunlich, wie gut das schon ging, wenn man bedenkt, dass ich gerade mal die 1000 km-Hürde auf dem Rad übersprungen habe.

Fügels

Und dann kam der „angenehme Teil“ des Tages mit ganz vorzüglichem Angrillen bei Fügels in Reudern auf der Terasse. Martin kam auch noch kurz für ein paar Hefeweizen vorbei, das Essen war gesund und ausgewogen (naja, vielleicht etwas fleisch-lastig mit meinem 500 g-Putenfilet).

Wir halten fest: Ich habe genau drei Trainingseinheiten diese Woche absolviert und alle drei waren Qualitätseinheiten. Definitiv null „leere“ Kilometer. Um es positiv zu formulieren: Etwas „ungewöhnlich“ und sicher auch nur auf einer soliden Grundlagen-Ausdauer empfehlenswert.

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