NC Offroad Run 2014

NC Offroad Run Berg

Das war mal wieder ein in jeder Hinsicht lohnender Trip nach Esslingen, um beim NC Offroad Run teilzunehmen. Regelmäßige Leser erinnern sich vielleicht an meinen Bericht von 2011 sowie 2012.

Okay, die Wettkampf-Vorbereitung war einmal mehr suboptimal. Am Samstag hatte ich ein wichtiges Business-Meeting, das sich im Kempinski am Airport MUC bis nach Mitternacht hinzog. Von dort schaffte ich es zwar nach Hause in Altenriet in durchaus sportlichen 1:45 h, aber es war eben doch nach 2 Uhr morgens, als ich an der Matratze lauschen durfte. Trotzdem wachte ich kurz nach Sieben auf, frühstückte in Ruhe, packte meine Siebensachen und fuhr an Esslingen vorbei zum namengebenden Neckar Center, einer Mall nach amerikanischen Vorbild. Die Betreibergesellschaft hat dieses Rennen 2011 initiiert und lässt es sehr professionell extern organisieren. Das ist auch der Grund, warum man so unendlich viel „value for money“ bekommt: Für 8 € Startgeld bekommt man einen 5 €-Gutschein (der in meinem Fall für Brot, Brezel und Kuchen draufging), ein Finisher-Funktionsshirt, diverse Kleinigkeiten (Gel, Isodrink, weitere Gutscheine) plus ein wirklich hervorragend inszeniertes Rennen.

Das Wetter zeigte sich einmal mehr von seiner besten Seite (sonnig, windstill, 16-20°C). Meine interne Regel, sich besser zu platzieren als die Startnummer, stellte bei der 303 nun wirklich keine Herausforderung dar. Dann die übliche Aufwärm-Routine. Im vergangenen Jahr machte ich ja das einzige Mal Pause. Die Strecke hatte sich aber auch zu 2012 nur minimal verändert. Trotzdem war sie definitiv abweichend und daher die Zeiten nicht vergleichbar.

Auf den Start mussten wir alle geduldig warten, bis DER Bus endlich durch war. Der junge Dominic Berner (später 2. overall) und Christoph Hillebrand (später 1. overall) verabschiedeten sich bereits am ersten Berg nach vorne und machten sich im Mittelstreckler-Stil davon. Ich konnte die erste Hälfte, bis wir wieder unten fast am Start vorbeikamen nach recht gut folgen (immer so ca. 60-80 m Abstand), hatte aber meinerseits bis dahin einen hartnäckigen Schatten (den Spanier Carlos Lorente Alvarez – später 5. overall). Daher musste ich den langen Downhill vom höchsten Punkt der Strecke wieder hinunter ins Neckartal Vollgas geben und schrottete auf diese Art meine noch nicht an diese Form der Belastung gewöhnte Oberschenkel-Muskulatur. Erst am zweiten Berg machten sich die beiden Führenden entgültig davon, während sich auch Christoph von Dominic löste. So waren die Podiumsplätze schon recht früh vergeben und daran änderte sich auch bis ins Ziel nichts mehr. Was nicht heißen soll, dass es nicht noch sehr hart werden sollte. Gerade die Hindernisse gegen Ende der Strecke hatten es in sich. Glücklicherweise hatte ich ein komfortables Polster und konnte es einen Ticken entspannter angehen lassen.

Im Ziel dann schöner Austausch in der Sonne mit den Führenden und mit meinem Vereinskameraden Stefan Rabausch (7. overall) und seiner Familie. An der Zielverpflegung dann ausgiebiger Gedankenaustausch mit Sonja Rapp, die hier Abonnements-Siegerin ist und diesmal von einer Juniorin geschlagen wurde., sowie mit der Spitzenschwimmerin und nun auch richtig guten Triathletin Anja Sigloch. Dann trockene Klamotten anziehen, auslaufen, Einkaufsgutschein verbraten und schließlich der schnell stattfindenden und rasch durchgeführten Siegerehrung lauschen. Siegerscheck in Empfang nehmen (gleich für m/w und alle AKs). Und schließlich ging ich nahtlos zum „gemütlichen Teil des Tages“ über und entspannte vorzüglich in der Therme des Fildorado. Nach dem ersten Saunagang schlief ich auf meiner Liege in der Sonne auch sofort ein und wachte erst pünktlich zum nächsten Aufguss eine geschlagene Stunde später auf. Der Körper holt sich zurück, was er braucht…

Fazit:

Sehr gut organisiertes Rennen mit extrem gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Perfekte Bedingungen. Wieder ein super-spezifisches Training im tief-roten Bereich. Nettes Wiedersehen unter Triathleten wie Sonja Rapp, Bernd Kiesel und Freundin Anja, Stefan Rabausch & Family, Kristin Buser sowie Anja Sigloch.  Optimale Platzierung herausgeholt. 150 € Preisgeld sind ein relativ leicht verdientes Taschengeld. Das Rennen war quasi das Gegenteil vom Bärlauchlauf vor zwei Wochen: Gute Beine und richtig hart gelaufen = super zufrieden, gute Platzierung und v.a. richtig hart belastet.

Race Stats:

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