Asics Excel33

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Wie vor einiger Zeit versprochen, hier nun mein zweiter Laufschuhtest. Es ist reiner Zufall, dass es sich ebenfalls um einen Schuh vom Hersteller Asics handelt (kein Sponsoring, keine Beziehung – man kann mir also wie immer trauen). Im Gegensatz zum bereits vorgestellten DS Racer handelt sich hier um meinen zwischenzeitlich liebsten Straßen-Trainingsschuh. Er ist mir dermaßen ans Herz gewachsen, dass ich ihn ein zweites Mal bestellt habe, da die ehrwürdigen Produkt-Spezialisten bei Asics auch diesen Schuh in der neuen 2014er-Version aus meiner Sicht verschlimmbessert haben. Das hat diese traditionsreiche japanische Firma (wie wahrscheinlich alle anderen auch) schon mehrfach ganz toll hingekriegt (ich erinnere mich an einen tannengrünen Schuh in den Achtzigern, der „perfekt“ war und dann plötzlich aus dem Programm verschwand und tausende Fans heulend zurück ließ). Anyway. Der aktuelle Schlappen ist schon gut gebraucht und wird wohl demnächst in die Tonne getreten (was zeigt, dass ich viel Erfahrung mit diesem Schuh habe).

Asics Excel33Mit knapp 270 Gramm in US 8.5 ist er kein ausgesprochenes Leichtgewicht. Aber wie im Artikel über den DS Racer schon angesprochen, bin ich weg gekommen von „super-leicht“ und „super-flach“. Ich habe meine Limitierungen (wie wir alle – nehme ich mal an) und ein wenig Dämpfung und Führung schadet mir ganz offensichtlich nicht. Nebenbei sind die 268 g das Maximum der vier getesteten Schuhe (260 g Minimum).

Der Excel33 läuft unter der „Natural Running“-Flagge bei Asics, da er ohne Stütz- oder Führungselemente auskommt und so dem „normalen“ Laufstil des Läufers freien Lauf lassen soll. Er ist – wie bei Asics üblich – perfekt verarbeitet und komfort-technisch ganz weit vorn („Einsteigen und wohlfühlen!“). Ob man deshalb gleich wieder von einer „Revolution“ sprechen darf, sei dahingestellt (wie ich dieses Marketing-Blabla und diese offensichtliche Kundenverarschung hasse…):

Auffällig und von mir sehr geschätzt ist die stabile Fersenkappe, die im Bild oben links schön zu erkennen ist. An der Sohle fällt die sogenannte „Fluidaxis“ auf, sowie die vielen Flex-Kerben im Vorfuß. Beides macht den Schuh wunderbar flexibel. Ansonsten lässt sich festhalten, dass der Schuh auffällig unauffällig ist. Er ist aus meiner Sicht einfach nur ein rundherum gelungener Trainingschuh der Spitzenklasse. Okay, wie in vielen anderen Fällen auch, kann man über den Ladenpreis von 149,90 Euro streiten, aber wer das heute noch zahlt, ist auch selbst Schuld (meine zwei Paar haben lediglich die Hälfte im Web gekostet).

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