MTB-Wochenende in der Pfalz

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Die Sportfreunde vom SC Unterensingen informierten vor ein paar Wochen, dass es ein MTB-Wochenende in der Pfalz geben solle und wer denn Lust hat. Lust hatten wohl einige, aber die Meisten sind dann doch zu verplant, um sich solch eine Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. So trafen wir fünf „Übriggebliebenen“ am Freitag-Nachmittag in Unterensingen, um uns auf zwei Fahrzeuge zu verteilen. Mir persönlich war das nur recht, den je mehr Leute bei so einer Aktion dabei sind, desto mehr Warterei, Diskutiererei, usw.

Leider konnten wohl Einige erst ab 16:00 Uhr und so reihten wir uns bei der Hinfahrt in den üblichen Autobahnstau auf der A8 ein. Pünktlich zum Abendessen waren wir dann aber in Esthal, einem kleinen Dorf am Ende der Welt. Es führt tatsächlich eine kleine asphaltierte Straße hinauf und dann ist aber auch fertig. Am Rande des Dorfs liegt ein Kloster, das leider nur noch von einer kleinen, schwindenden Gruppe von Nonnen bewohnt und verwaltet wird. Um das Budget etwas aufzufrischen, vermieten sie die einfachen Zimmer an Gäste. Die Unterkunft war tip top: Ein ausreichend großes Einzelzimmer (besser als üblich – ohne Geschnarche), Ruhe (kein TV, Radio, sonstige Geräuschquellen), ein wunderbares Frühstück und eine heiße Dusche (im „Komfortzimmer“ sogar en suite), eine Garage für die Bikes und ein Gartenschlauch zum Abspritzen. Perfekt.🙂

Wir – Andreas (der Local Guide, der aus diesem Dorf stammt und „alle“ kennt), Erhart, Guido, Markus und Onkel Jörgi – gingen dann hinüber zur „Schreinerei“ und aßen das zu Abend, was es gab: Spießbraten. Man saß gemütlich wie in einer Besenwirtschaft und es gab genau dieses eine Gericht. Danach war uns noch nach etwas Süßem und dafür mussten wir dann in den nächst größeren Ort hinunter fahren – Lambrecht/Pfalz. Dort gab es ein Eiscafé mit warmem Apfelstrudel und einen Cappucino.

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Nach einer ordentlichen Kappe Schlaf und einem ausgedehnten Frühstück ging’s am nächsten Morgen auch sogleich auf unsere erste Ausfahrt. Dank Andi wurde der Singletrail-Anteil maximal hoch gehalten und wir mussten nicht ständig auf eine Karte oder die GPS-Geräte schauen. Und da die Höhenunteschiede nicht so gewaltig sind, war es stets schön flowig. Irgendwann wollten wir dann etwas zu Mittag essen und wieder stellte es sich als druchaus nicht zu unterschätzende Schwierigkeit heraus, dies zu bewerkstelligen. Wir begnügten uns dann mit Kaffee und Kuchen in einem kleinen Kiosk in Hochspeyer.

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Später rettete uns dann der Umstand, dass ausgerechnet an diesem Samstag das 200-jährige Bestehen des Klosters gefeiert wurde. Da gab es nach Bikewäsche und einer Dusche gleich wieder etwas zu futtern und die Blasmusik war auch da. Die Schwestern hatten ganz offensichtlich ihre wahre Freude an dieser seltenen Abwechslung und stellten sich gar für ein Gruppenfoto zur Verfügung.

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An diesem Tag kamen wir aus dem Feiern gar nicht mehr raus, denn am Abend war auf dem Sportgelände das sogenannte Leuchtturmfest angesagt, und „alle“ waren da! Meine alte These, wonach die Menschen immer freundlicher und offener werden, je „weiter draußen“ man ist, bestätigte sich auch hier wieder. Gegen Mitternacht machten wir uns auf den Heimweg, nachdem sich das schöne Sommerabendwetter in sintflutartige Regenfälle verwandelt hatte.

Am nächsten Morgen sah es nach dem Frühstück aber schon wieder ganz ordentlich aus und so machten wir uns nochmals auf eine kleine MTB-Runde nach dem Auschecken. Leider begann es dann aber mehr und mehr zu regnen. Netterweise durften wir nochmal die Bikes und die Bodies duschen und dann ging’s auch schon wieder heim.

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