Triathlonsymposium mit Sebi

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Recht kurzfristig (aber offenbar gerade noch rechtzeitig) erfuhr ich vom Triathlonsymposium an der PH Ludwigsburg. Untertitel: Nutzen und Risiken für die Gesundheit – Tipps und Tricks vom IRONMAN-Weltmeister Sebastian Kienle.

Gestern Abend also plante ich genug Zeit für das allseits beliebte Spiel „Autobahnstau“ auf der A8 und er A81 ein, um mich gerade noch rechtzeitig nach Ludwigsburg durchzuschlagen. Los ging’s mit einem – retrospektiv betrachtet – Highlight des Abends: Es wurden sechs verschiedene Workshops angeboten, von denen ich die Nummer 3 für mich auswählte.

  1. Schwimmworkshop mit Ricarda Lisk
  2. Laufschule als Körperwahrnehmungsübung mit Prof. Dr. Rüdiger Hein
  3. Psoas Training mit Mathias Wengert
  4. Mobilisation der Faszien mit Marco von Frankenberg
  5. Functional Training mit Werner Kolb
  6. Laufworkshop mit Philip Scheller

Im von mir besuchten Psoas Training gab es viel Bestätigung, dass ich offenbar (1) einiges richtig mache und (2) mein Illiopsoas weder stark verkürzt noch besonders geschwächt ist. Gut zu wissen. Darüber hinaus gab es aber vor allem ein paar wirklich spannende Übungen rund um vier Zirkel-Stationen:

  1. Faszien-Rollen mit der Blackroll (okay, nichts Neues hier)
  2. Functional Testing der Beweglichkeit und Stärke (gut zu wissen, dass da alles passt)
  3. Functional Training mit der TRX-Schlinge (klasse Übungen!!)
  4. Functional Training auf der Matte und mit dem Blackroll-Ball, der Kettlebell und dem Mini-Band (auch klasse!)

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Dann ging’s hinüber von der Turnhalle ins Hauptgebäude und zum Hauptgrund, warum 300 Menschen den weg zur PH fanden: Als Warm-Up gab’s medizinische Fachvorträge von Prof. Dr. Dierck-Christian Vogt („Der Ultratriathlon aus kardiologischer Sicht“) und Dr. Harald Schall („Die Wirbelsäule beim Ultratriathlon“). Nach einer kleinen Pause (ich war positiv überrascht, dass es kostenfrei lecker und gesund Essen und Trinken gab) ging’s dann aber zur Sache. Der Sebi-Meister höchstpersönlich gab einen kleinen Vortrag zum Besten und da er nicht extra vorbereitet war (was er selbst mit dem ihm typischen Lachen zugab und sich als „Celebrity“ leisten kann) stiegen wir rasch in eine spannende und interessante Frage & Antwort-Session ein, bis es schon nach zehn war und sich alle auf den heimweg machten. Die Schlüsselpunkte aus meiner Sicht:

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  • Sensibel in seinen Körper reinhören können.
  • Ein typischer Tagesablauf für ihn.
  • Klassische Trainingseinheiten von ihm.
  • Wichtigkeit des Krafttrainings aus seiner Sicht.
  • Wichtigkeit von Erholung und insbesondere Schlaf aus seiner Sicht.

Fazit: Ein sehr inspirierender und erhellender Abend mit dem Sebi-Meister, toll organisiert vom Sportmedizinischen Arbeitskreis Ludwigsburg. Spannend (ohne Wertung!!) auch, wie riesig die Statusunterschiede sind: Eine Ricarda Lisk darf gerade mal einen Workshop halten und sitzt – genau wie ein Daniel Unger (immerhin Kurzdistanz-Weltmeister 2007!) oder ich – im Publikum und lauscht dem großen Superstar.

Danke für die vielen Helfer und die tolle Verpflegungsstation!

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