Mallorca im März

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Wow. Wie schnell so eine Woche vergeht. Sonntag-Abend hin und mit dem gleichen Flieger eine Woche später zurück. Dazwischen eine schöne Woche auf dieser wahrlich besonderen Insel. Immer wieder schön. Vor allem aber, wenn man es nicht wie die meisten „Verrückten“ im Triathlon- und Radfahrer-Amateurbereich komplett übertreibt. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich sehe, was die Leute so treiben. Da kommt man gerade aus dem Winter, war vielleicht ein oder maximal zwei Mal pro Woche auf dem Rad und dann…muss man unbedingt die 1000 Kilometer voll machen. Was soll das denn? Wollt Ihr Euch mit Fleiß zugrunde richten? Gestern Abend am Flughafen von Palma beim Boarding des Fliegers das gleiche Trauerspiel: Die Triathleten (die natürlich in Alcudia hausten) übertreffen sich mit ihren Kilometerangaben. Ich frage mich dann immer, wo ich die in der Saison im Wettkampf sehe (nein, war ein Scherz – ich frage mich das nicht wirklich)!

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Ein herrlicher Kontrast war da einerseits meine Trainingswoche und andererseits der Besuch bei Diana & Jo am Dienstag und das gemeinsame Schwimmtraining in Felanitx am Donnerstag. Die Profis trainieren halt. Stoisch. Machen stillschweigend einfach die Arbeit, die es braucht, um IRONMAN-Triathlons zu gewinnen. Overall. Von denen kommt keiner auf die Idee, den Erfolg einer Trainingswoche an der Anzahl der gefahrenen Kilometer festzumachen. Mal ganz davon abgesehen, dass die meisten Heinis diese natürlich in der großen Gruppe im Windschatten abspulen. Vor allem bei dem vielen Wind, den es diese Woche auf der Insel hatte. Um dann noch mit ihrem tollen Schnitt auf Strava zu prahlen. Suuuper!😀

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Ich dagegen kostete den Frieden aus, mal wieder ganz allein an einer der schönsten Ecken der Insel zu sein. Fern von Triathleten und Radler-Horden. Mietwagen für die Woche: 22 Euro. Übernachtung: 17 Euro pro Nacht. Essen: Was und vor allem wann ich will. Einen totalen „Off Day“ mit Yoga am Strand (mit der wunderbaren Ariana und ihrer Gruppe an der Cala Mondragó). Einkaufen im nagelneuen Lidl um die Ecke. Abends weggehen ins sehr schöne Städtchen Santanyi. Meditieren auf der 40 Meter-Klippe hoch über dem Meer in der Morgensonne. Unbezahlbar.

Und natürlich hab‘ auch ich ein wenig gesportelt. Ein Mal wie erwähnt Schwimmen, ein bißchen versucht (mehr schlecht als recht) ins Laufen zu kommen und natürlich vor allem Radeln. Aber auch da nur ein Mal lang (am letzten Tag) und sonst halt Training. Abwechselnd. Wer nicht variiert, verliert. Und der Wind machte es von vorn herein etwas härter. Nur der Donnerstag war richtig schlecht. Aber das war ja ohnehin mein Swim/Run-Day.

Fazit: Es war wieder eine wunderschöne Woche für die Seele und um jetzt endlich auch mal wieder richtig mit dem Trainieren zu beginnen. Ja, es war windig (meist geradezu stürmisch). Und ja, es war deutlich kälter als vor genau einem Jahr. Aber dann zieht man halt ein Paar Armlinge und Knielinge an und aus die Maus! Juan war ein super Gastgeber und hatte seine Bude bollenwarm. Eine gute Espresso-Maschine und unlimited Coffee hatte er auch zu bieten – perfekt! Alles in allem eine großartige Zeit.

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