Das Training lief auch schon mal besser

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Sodele. Jetzt aber mal geschwind ein Update „zur Lage der Nation“, bevor ich nach München zum Seminar fahre.

Wie dem geneigten Leser nicht entgangen sein dürfte, nahm ich mir wie immer in einem „Kona-Jahr“ eine richtig gute, lange Auszeit. 2015 lief im Grunde vom Dirty Race Ende Januar bis zu den Xterra World Champs Anfang November durch. Das haut schon ganz gut rein und mein Körper – genauso wie der Kopf – brauchten dringend eine ausgiebige Pause.

So nahm ich zwar trotzdem das Bike mit nach Teneriffa über Silvester, der Fokus lag aber ganz klar auf Spaß und Genuss und nicht auf ernsthaftem Training. Anfang Februar legte ich dann im Mac mein neues Trainingstagebuch an, nur um vier Wochen später festzustellen, dass da noch nicht allzu viel drin stand.

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Immer, wenn ich spüre, dass ich im Grunde gar keine richtige Lust zum Trainieren habe, ist das ein untrügliches Warnsignal, dass der Körper noch mehr Ruhe braucht. Ich kenne mich nun ja schon seit 47 Jahren und vertraue meiner Intuition ausgesprochen gut. Trotzdem kommt es manchmal vor (vor allem in kompetitiven Situationen), dass  auch mit mir „die Gäule durchgehen“. So geschehen natürlich beim vielzitierten Verrückten-Lauftreff (kurz: VLT), wo ich mich genau zwei Mal blicken ließ. Beim ersten Mal hielt ich mich noch entsprechend zurück. Eine Woche später wollte ich dann aber doch mal testen, wie lange ich schon mit den Jungs, die voll im Saft stehen, mithalten konnte. Grober Fehler! Gar keine gute Idee. Das allein wäre aber noch nicht so schlimm, aber irgendwie fingen dann eine Woche später meine Waden an zu zwicken…😦

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Long story short: Für dieses Jahr stehen bis dato gute 100 Laufkilometer zu buche – andere machen das in einer Woche (ganz zu schweigen, von denen, die das in einer halben Woche raushauen)! Das Schwimmtraining habe ich nach sporadischen Besuchen des Hallenbades seit dieser Woche begonnen, was ja dem normalen Trainingsverhalten von Onkel Jörgi entspricht (Stichtag: 1. April – kein Aprilscherz!).

Fehlt noch das Radfahren: Hier war ich wenigstens in der Lage eine Woche Malle reinzuquetschen, dort aber auch den Ball entsprechend flach zu halten. In Summe kommen so immerhin atemberaubende 1100 Kilometer auf die Liste. Ganz entsprechend meinen Zielen für das Jahr 2016 lege ich allerdings auch weniger wert auf Quantität (und hoffe, sowohl Inferno, als auch Zofingen hintenraus irgendwie zu wuppen) und mehr wert auf die Qualität. Mal schauen, wo mich das hin bringt. Momentan sieht es gar nicht gut aus, denn die ersten zwei Rennen zum Warmwerden musste ich schon mal stornieren. So ganz ohne Kilometer und Form macht das dann irgendwie auch keinen Spaß.

Ich konnte gestern und vorgestern zum ersten Mal wieder schmerzfrei laufen und die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt. Ergo ist der Renneinstieg 2016 beim Liga-Auftakt in Backnang am 24. April geplant („heißes“ Ultrasprint-Format mit morgens 700m Swim und 2k Run gefolgt von nachmittäglichem Bike & Run (20k -5k) im Jagdstart-Modus.

Drückt mir also bitte die Daumen, dass Onkel Jörgi’s Waden mal wenigstens vier Wochen still halten – dann kann ich meist schon ganz ordentlich laufen. See you at the Finishline!😉

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